Baby und Hand von Hebamme
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In den Main-Kinzig-Kliniken wurden im Jahr 2019 so viele Kinder geboren wie nie zuvor

Positive Bilanz

Babyboom an den Main-Kinzig-Kliniken hält an - Auswirkungen von Corona noch nicht absehbar

  • vonAndreas Ziegert
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Main-Kinzig-Kreis – Noch nie sind an den Main-Kinzig-Kliniken so viele Geburten verzeichnet worden wie im vergangenen Jahr. Mit 1765 Babys wurde 2019 ein Rekordwert erzielt und damit der bereits schon hohe Wert aus 2018 (1705 Geburten) noch einmal übertroffen.

Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Thorsten Stolz (SPD) sowie Geschäftsführer Dieter Bartsch haben zudem weitere gute Zahlen präsentiert.

Positive Bilanz: Main-Kinzig-Kliniken erzielen kleines Plus

Nachdem 2018 noch ein Zuschuss des Main-Kinzig-Kreises aus Steuergeldern in Höhe von 3,1 Millionen Euro nötig war, um die Kliniken auf Kurs zu halten, wurde im vergangenen Jahr mit 151 200 Euro wieder ein kleines Plus erzielt. Beim Umsatz wurde eine Steigerung von 144 auf 155 Millionen Euro verzeichnet.

„Damit sind wir sehr zufrieden“, würden laut Stolz die weiterhin steigenden Patientenzahlen zudem beweisen, dass auch die Bürgerinnen und Bürgern die Leistungen in den beiden Krankenhäusern in Gelnhausen und Schlüchtern gerne in Anspruch nehmen.

Main-Kinzig-Kliniken: Patientenzahlen bleiben nahezu unverändert

2019 wurden stationär oder teilstationär 34 243 Menschen aufgenommen (2018: 33 300), davon 25 905 in Gelnhausen und 8338 in Schlüchtern. Die Anzahl der ambulanten Patienten ist mit 48 373 (2018: 48 500) nahezu gleichgeblieben, auch bei den ambulanten Operationen ist mit 3050 nur ein geringer Rückgang zu verzeichnen (2018: 3200).

Deutlich angestiegen ist hingegen die Anzahl der Mitarbeiter: 2018 waren es noch 2300, zum Stand vom 5. Juli 2019 wurden bereits 2480 gezählt. Davon sind 1733 in Gelnhausen und 747 in Schlüchtern tätig.

Zahl der Auszubildenden an Main-Kinzig-Kliniken steigt

Die Zahl der Auszubildenden hat sich um 30 auf 230 erhöht. „Diese Zahlen zeigen, dass sich die Menschen unserer Region in den Main-Kinzig-Kliniken gut aufgehoben fühlen.“

Laut Stolz ist dies ein Verdienst aller Mitarbeiter. „Trotz der großen Herausforderungen, die die großen Bauprojekte und auch die Rahmenbedingungen mit sich bringen, leisten sie täglich Enormes zum Wohle der Patienten“, erklärt er. Es habe sich zudem bestätigt, dass die Strategie „Gesunde Kliniken 2020“ und die Investition von 75 Millionen Euro in den vergangenen Jahren sinnvoll gewesen seien.

Corona-Pandemie: Landrat hofft auf Ende von Diskussion über Krankenhaus-Schließungen

Und Stolz hofft, dass jetzt auch die Diskussion über mögliche Schließungen von Krankenhäusern beendet sind: „Gerade während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig eine medizinische Versorgung in der Fläche ist.“

Was allerdings jetzt schon absehbar ist: Das Coronavirus wird vermutlich deutlichen Einfluss auf die Bilanz haben. Bis zum 16. März wurde laut Bartsch zwar im Vorjahresvergleich ein Plus von 400 Patienten verzeichnet, mit Beginn des „Lockdowns“ wurden aber auch die Flure und Zimmer in den Krankenhäusern in Gelnhausen und Schlüchtern immer leerer. Die Auslastung lag nur noch bei circa 55 bis 60 Prozent. „Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind noch nicht absehbar“, erklärte Bartsch.

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