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Zeitaufwendiger Einbau der neuen Tauchwand in den Kinzigsee

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Von: Lars-Erik Gerth

Mithilfe eines Baggers bringen die Mitarbeiter von Fachfirma und Stadt die Abschnitte der Plane in den Kinzigsee.
Mithilfe eines Baggers bringen die Mitarbeiter von Fachfirma und Stadt die Abschnitte der Plane in den Kinzigsee. © Axel Häsler

Es erfordert einen großen personellen und materiellen Aufwand, um die neue schwimmende Tauchwand in den Kinzigsee einzubauen. Die Plane, die den Bereich des Strandbads vom übrigen See abtrennen wird, ist 440 Meter lang und reicht bis sechs Meter in die Tiefe.

Rettungsschwimmer Jens Hofacker richtet vom Boot aus die ins Wasser gelassenen Abschnitte der Tauchplane aus.
Rettungsschwimmer Jens Hofacker richtet vom Boot aus die ins Wasser gelassenen Abschnitte der Tauchplane aus. © Axel Häsler

Langenselbold – Die neue Plane ist damit deutschlandweit die derzeit größte schwimmende Tauchwand, wie Constantin Dörr vom städtischen Fachamt für Bauen, Liegenschaften und technische Dienste im Gespräch mit unserer Zeitung berichtet.

Mit einem Heißluftgerät werden die Abschnitte der Tauchtrennplane miteinander verschweißt.
Mit einem Heißluftgerät werden die Abschnitte der Tauchtrennplane miteinander verschweißt. © Axel Häsler

In Abschnitten von jeweils 50 Metern wird die Plane fertiggemacht (dabei werden unter anderem Schwimmkörper eingearbeitet und die Plane außen mit einem Schnittschutz versehen) und dann ins Wasser gelassen. Fachmännisch wird dann jeweils der nächste Abschnitt mit dem vorherigen mittels eines Heißluftgeräts verschweißt. Bei einem solch großen Aufwand verwundert es nicht, dass für den Einbau fünf Tage veranschlagt wurden. Da bisher alles nach Plan lief, so Dörr gestern, werde der Einbau am Freitag fertiggestellt sein.

Die Tauchwand wird mit einem Schnittschutz versehen, um sie auch gegen Vandalismus zu schützen.
Die Tauchwand wird mit einem Schnittschutz versehen, um sie auch gegen Vandalismus zu schützen. © Axel Häsler

Bei der Herstellung des Stahlseils (dies wurde bereits vor zwei Wochen eingezogen) und der Plane war es zu Verzögerungen gekommen, sodass die ursprünglich angedachte Öffnung des Strandbads am 1. Juli nicht mehr zu halten ist.

Das Einarbeiten der Schwimmkörper in die Plane ist ebenfalls sehr zeitaufwendig.
Das Einarbeiten der Schwimmkörper in die Plane ist ebenfalls sehr zeitaufwendig. © Axel Häsler

„Es stehen jetzt noch notwendige Messungen und die Impfung des Sees an. Wenn da alles nach Plan verläuft, wird die Strandbadsaison Mitte Juli starten können“, gab Constantin Dörr einen zeitlichen Ausblick. Zugleich dankte er allen beteiligten Mitarbeitern der Fachfirma Technoplan aus Fehrbellin und der Stadt, die „gemeinsam hervorragende Arbeit leisten“.

Von Lars-Erik Gerth

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