Neue Heimat: Dr. Claudia Damm und Guido Sell (beide auf dem Linken Bild) fühlen sich wohl in ihrem neuen Domizil im Niedertal III. Seit dem Sommer haben sie das Haus im Langenselbolder Neubaugebiet bezogen. Hier ist bereits in reichlich Häuser Leben eingezogen, während noch auf vielen Baustellen gearbeitet wird. Auch Stefanie Beh möchte möglichst bald hier im Niedertal III zu Hause sein. Die Langenselbolderin zieht aus der Stadtlage an den Fuß des Rödelbergs um. Fotos: Torsten Kleinerüschkamp

Langenselbold

Rödelberg international - Neue Anwohnern gefällt Niedertal III

Langenselbold. „Was ich toll finde, dass es hier eine sehr nette Nachbarschaft gibt“, sagt Guido Sell. „Hier ist ein ganz neues Stadtviertel entstanden“. Der Pastor einer Freikirche und seine Frau Dr. Claudia Damm haben im Neubaugebiet Niedertal III zusammen ihr neues Heim bezogen. Das war im Juli beziehungsweise August.

Von Torsten Kleinerüschkamp„Ich komme eigentlich aus Rückingen, habe aber schon zuletzt in Langenselbold gewohnt“, sagt Damm. Sie ist jetzt aus einer Mietwohnung in die gemeinsame Wohnung im Niedertal III gezogen. „Ich bin erst seit zweieinhalb Jahren in der Region“, sagt Sell. „Wir sind froh, hier untergekommen zu sein. Hier haben wir viel Platz. Das ist auch gut für unseren Hund. Der musste sich nicht groß umstellen, weil das hier schon vorher sein Revier war“, sagt der Neu-Langenselbolder.

Die Gründaustadt wird richtig international: Marianne kommt aus Argentinien, ihr Mann ebenfalls. Nun wohnen sie beide mit ihren drei Kindern in Langenselbold. Die Stadt gefällt „mir gut“. „Zuvor haben wir fünf Jahre in den USA gelebt“, sagt sie. „Wir haben lange in Deutschland gewohnt und waren dann fünf Jahre in den USA. Und wir sind aus den USA jetzt wieder zurück nach Deutschland gegangen“, sagt Marianne.

„Wir fühlen uns hier wohl“

Zusammen mit ihren Kindern geht sie gerne am Rödelberg spazieren. Das Kleinste ist noch im Kinderwagen. Die beiden Größeren fahren schon Rädchen. Die weitgereiste Familie lebt schon seit drei Monaten im Niedertal III. „Wir fühlen uns hier wohl“, sagt sie.

Stefanie Beh dagegen er‧wartet nichts sehnlicher, als endlich einziehen zu können. „Ich hoffe, dass klappt noch dieses Jahr“, sagt sie. „Wir sind aus Langenselbold. Weil es uns hier so gefällt, wollen wir natürlich auch in Langenselbold bleiben.“

Man sollte den Standardsätzen nicht zu viel Glauben schenken

Die Langenselbolderin wohnt derzeit noch in der Stadtlage. Jetzt steht sie vor ihrem neuen Haus, das allerdings noch nicht ganz fertig gestellt ist.

„Wenn jemand sagt, ein Bau läuft supergut, das geht nicht. Es wäre schön, wenn man das den Bauherren schon vorher in den Verkaufsgesprächen sagt“, meint ihr Gegenüber, mit dem Beh gerade im Gespräch ist, um dem Baufortschritt weiter zu befördern. „Dem Standardsatz 'Alles kein Problem' sollte man nicht allzu viel Glauben schenken“, sagt der Mann.

„Die Stadt wächst gut“

„Wir haben hier mal zehn Jahre in der Hanauer Straße in Langenselbold gewohnt und waren 18 Jahre lang nicht hier“, sagt eine Frau. „Wir komen aus Berlin und wundern uns über die Veränderungen hier“, sagt ihr Mann. „Unsere Kinder waren damals dort im Reitstall Fuchs“, sagt der Mann.

Das Paar hat auch die neue Kita Kunterbunt angeschaut. Das hat die Berlinerin auch ein wenig amüsiert. In der Bundeshauptstadt „wird in jeder Zweizimmerwohnung eine Kita eingerichtet“. „Die Stadt wächst gut und hat bestimmt prima Einnahmen durch den Zuzug“, sagt der Berliner. Mit dem Fotoapparat hält er den Wandel bei derSightseeingtour fest.

Das könnte Sie auch interessieren