Mit einem Seilspring-Workshop (Rope Skipping) will die Deutsche Herzstiftung Kinder dazu motivieren, sich mehr zu bewegen und sich mit ihrem Herz und ihrer Gesundheit auseinanderzusetzen. Die Fünftklässler der Langenselbolder Käthe-Kollwitz-Schule haben nun an diesem Projekt mit dem Titel „Skipping Hearts“ teilgenommen. Foto: Körtel

Langenselbold

Macht Laune und hält gesund: "Skipping Hearts"

Langenselbold. Die Käthe-Kollwitz-Schule (KSS) ist mit ihren Fünftklässlern beim Projekt „Skipping Hearts“ der Deutschen Herzstiftung dabei. Das Seilspring-Projekt macht Mut, den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern zu fördern und motiviert Kinder gleichzeitig, mit Spaß beim Sport dabei zu sein.

Von Claudia Körtel

„Ich mag Seilspringen und habe damit mehr Spaß, als wenn ich Fernsehen schaue, außer es läuft 'Auf Streife'“, sagt Julia, zehn Jahre jung. Ihre beiden Freundinnen Giulia und Jessy bestätigen das. Und Giulia hat schon festgestellt: „Ich werde immer fitter.“

Fit werden beim Seilspringen? Geht das überhaupt? Das funktioniert einwandfrei, denn kleine Sprünge zeigen große Wirkung. Besonders, wenn eine coole Lehrerin dabei ist, wie Julia festgestellt hat.

Teamarbeit Eine solche Lehrerin beziehungsweise Workshop-Leiterin ist Aiko Peter, die seit einigen Jahren für die Deutsche Herzstiftung tätig ist. Peter setzt sich dafür ein, dass Kinder in ihrem natürlichen Bewegungsdrang gefördert werden. Ganz im Sinne der deutschen Herzstiftung. Motorische Fähigkeiten, Ausdauer und Koordination stehen im Mittelpunkt von Heart-/Rope-Skipping, also Seilspringen.

Dabei wird durch Teamarbeit beim Skipping in der Käthe-Kollwitz-Schule besonders auf die Integration von jungen Menschen geachtet, die motorische Fähigkeiten nach und nach entwickeln dürfen.

Bewegungsfreude ausbauen90 Minuten lang unter Anleitung von Aiko Peter haben die KKS-Schüler der fünften Klasse geübt, und danach ihre Erfolge im Rope-Skipping den Klassenkameraden präsentiert. Und die waren so begeistert, dass sie gleich im Anschluss an die Vorführung selbst die Ropes in die Hand nahmen. Und dabei festgestellt haben: Skipping heißt nicht anderes als springen oder hüpfen. So wie unser Herz springt und hüpft. Oder auch mal Aussetzer zeigt, besonders wenn mangelnde Bewegung den einen oder anderen Coach-Potatoe zur Pause zwingt.

Schulleiterin Gabriele Zimmerer war mit von der Partie beim Projekt „Skippping Hearts“. Sie wies darauf hin, großen Wert darauf zu legen, die motorischen und konditionellen Konditionen ihrer Schüler weiter zu fördern und damit die Bewegungsfreude ihrer Schützlinge weiter auszubauen. Unterstützt wird Zimmerer in Sachen sportlicher Betätigung von Ramona Jäger, Fachleiterin Sport, und Sportlehrer Thomas Jäger.

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