Auch die Langenselbolder Zeitung war mit einem Stand vertreten. Foto: Roland Adrian

Langenselbold

Fünftes Erlebnis-Ostern im Schlosspark Langenselbold gut besucht

Langenselbold. Mit 120 Ständen verzeichnete das fünfte Erlebnis-Ostern im Schlossareal einen neuen Ausstellerrekord. Trotz widrigem Wetter fanden viele Gäste zu dem umfangreichen Ostermarkt und ließen sich durch die vielen Angebote verführen.

Von Anja Goldstein

Mittlerweile hat sich der Ostermarkt derart in der Region etabliert, dass die Größe beinahe an den beliebten Langenselbolder Weihnachtsmarkt heranreicht.

Österliches und Dekoratives an

Immer mehr Händler, Kunsthandwerker und Kreative sammeln sich im Schloßpark und der Herrnscheune, um Österliches und Dekoratives an den Besucher zu bringen. Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: mit Ständen, an denen man von der Bibersalami über Bärlauchkäse bis zum Ingwersirup allerlei kuriose und leckere Sachen kosten konnte, war eine regelrechte Fressmeile im Park aufgebaut. Herzhafte Burger, Garnelenspieße oder Pulled Pork waren ebenso im Angebot wie süße Crêpes, allerlei Naschwerk oder mit Schokolade überzogenes Obst.

In der Mitte konnten sich derweil die kleinen Besucher amüsieren: mit Kettenkarussell, Trampolinbungee, Schiffschaukel und einer Tombola war für viel Unterhaltung gesorgt. An jedem Stand gab es Mitbringsel oder ausgefallene Leckereien zu entdecken und.

Langenselbolder Zeitung mit Info-Stand

Natürlich durfte auch die LANGENSELBOLDER ZEITUNG nicht fehlen: an einem Informationsstand konnten sich die Gäste über ihr Regionalblatt schlau machen. Wer wollte, durfte am Glücksrad drehen und sich über ein Testabonnement oder eine Stofftasche freuen. Auch für die kleinen Gäste hatte die LZ eine kleine Überraschung parat. Die Mitarbeiter hatten blitzschnell auf das kalte Wetter reagiert und boten auch heißen Früchtetee an.

Neben den unzähligen Angeboten an Gartendekorationen, Blumen, genähten und gehäkelten Osterhasen, kleinen Mitbringseln aus Filz oder Holz konnte man sogar einem Drechsler dabei zuschauen, wie er aus einem Rohling aus Thujaholz eine Schale formte. Alleine der Duft der fliegenden Späne nach Harz und süßem Ingwer ließ viele der Besucher innehalten, um zuzusehen, wie nach und nach aus dem Holzklotz eine Schüssel geformt wurde.

Häkelfiguren und Kaninchensport

Auch die kleinen Häkelfiguren wie Hasen, Enten, Giraffen oder Pilze wurden direkt vor Ort fabriziert. Bis zu zehn Stunden häkelte die fleißige Dame an einem 15 Zentimeter hohen Pferd. Viel Liebe zum Detail verriet auch so mancher Stand mit hausgemachtem Likören, Trockenobst oder Marmeladen. Die obligatorische Bratwurst fehlte ebenso wenig wie kunstvoll bemalte Ostereier.

Selbst genähte Eierwärmer in Huhnform oder verrostete Beetstecker konnte man ebenso entdecken wie einen Autor, der seinen eigenen Krimi feil bot. Viel Andrang von Groß und Klein herrschte bei den Vorführungen des Kaninchensports: in der Mitte des Parks war ein Parcours mit maximal kniehohen, liebevoll dekorierten Hindernissen aufgebaut. Eine Kaninchensportgruppe stellte ihre Tiere aus und führte vor, wie begeistert und mühelos die Kaninchen über die Hindernisse sprangen. Diese noch sehr neue Sportart erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile gibt es schon über 140 Sportgruppen dieser Art.

Neben einer Thermomixvorführung, bei der man auch Mahlzeiten aus dem Glas probieren konnte, konnte man auch handgemachte Kosmetik, Seifen oder Düfte erstehen. In der Scheune befanden sich vor allem Kunsthandwerker und Designer, die aus Glas, Metall oder gar wiederverwerteten Kaffeekapseln Schmuck hergestellt hatten. Cocktailbars, exklusive Floristik, österliche Gestecke und Backwaren rundeten das Angebot ab.

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