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Hammersbach: Benefizlauf „socialrun“ startet wieder auf dem Baiersröderhof

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Von: Jan-Otto Weber

Der Baiersröderhof bietet wieder die Kulisse für den „4. Benefizlauf HaNiLi“ (von links): Birgit Schmid und Margot Dylawerski (Verein social-bag), Werner Christiansen (Bauhof Nidderau), Anke Gaußmann (Vereinsvorsitzende), Sandra Schutt (Hauptamtsleiterin Hammersbach) und die Bürgermeister Andreas Bär (Nidderau), Michael Göllner (Hammersbach) sowie Adolf Ludwig (Limeshain, alle SPD).
Der Baiersröderhof bietet wieder die Kulisse für den „4. Benefizlauf HaNiLi“ (von links): Birgit Schmid und Margot Dylawerski (Verein social-bag), Werner Christiansen (Bauhof Nidderau), Anke Gaußmann (Vereinsvorsitzende), Sandra Schutt (Hauptamtsleiterin Hammersbach) und die Bürgermeister Andreas Bär (Nidderau), Michael Göllner (Hammersbach) sowie Adolf Ludwig (Limeshain, alle SPD). © Thomas Seifert

Laufen für einen guten Zweck – diese Idee steckt hinter dem inzwischen bereits 4. Hammersbacher, Nidderauer und Limeshainer Benefizlauf „socialrun“ des Vereins social-bag. Am 15. Mai können die Teilnehmer Strecken von fünf oder zehn Kilometern absolvieren, berichtete Vorsitzende Anke Gaußmann bei einem Pressegespräch am bewährten Start- und Zielort Baiersröderhof.

Hammersbach/Nidderau – Zwei Jahre lang musste der Benefizlauf wegen der Pandemie ausfallen. Inzwischen hat man festgestellt, dass die 10-km-Strecke auch über Limeshainer Gebiet führt. Deshalb wurde der Name in „4. Benefizlauf HaNiLi“ abgeändert. Der Kreis der bisherigen Schirmherren und Bürgermeister Michael Göllner (Hammersbach) und Andreas Bär (Nidderau) erweiterte sich damit um den Limeshainer Rathauschef Adolf Ludwig. Alle Drei versicherten beim Gespräch auf dem Baiersröderhof, die Veranstaltung nach Kräften zu unterstützen und im Vorfeld Werbung für den Benefizlauf zu machen.

Vereinsgründerin und Vorsitzende Anke Gaußmann erläuterte kurz die Ziele von social-bag (siehe Infokasten) und berichtete, dass demnächst zwei Ultraschallgeräte nach Kenia verschifft würden. Gaußmann selbst ist Gynäkologin und wird bei zwei Reisen die dortigen medizinischen Kräfte in die Handhabung der Geräte einweisen.

Hilfe gegen Ebola und ungewollte Schwangerschaften

Die Erlöse der Vereinsaktivitäten würden in diesem Jahr auch dazu verwendet, im kenianischen Rift Valley eine Beratung für 70 Mädchen zu organisieren, bei der es um die Vermeidung einer Ansteckung mit dem Ebola-Virus und die Schwangerschaftsverhütung geht. Zudem würden die Mädchen mit Monatsbinden ausgestattet, die dort bislang unbekannt seien. „Es gibt weiterhin viel zu tun, aber wir haben auch schon einige Fortschritte seit der Vereinsgründung 2017 gemacht“, freute sich Anke Gaußmann.

Beim Benefizlauf am 15. Mai mit Start und Ziel auf dem Baiersröderhof werden zwei gut ausgeschilderte Strecken über fünf und zehn Kilometer angeboten, die weitgehend ohne große Höhenunterschiede über Felder und durch Wald führen und landschaftlich sehr reizvoll sind. Eine Zeitmessung gibt es nicht, genauso wenig ist eine Voranmeldung notwendig.

Startgebühr zehn Euro

Die Startgebühr für Erwachsene beträgt zehn Euro, Kinder bis zwölf Jahre laufen gebührenfrei. Die Veranstaltung startet mit dem Rahmenprogramm um 9 Uhr, und um 10 Uhr geben die drei Bürgermeister den Startschuss für die Läufer, Walker und Wanderer.

Unterwegs werden vier Streckenposten eingerichtet, an denen sich die Sportler mit Wasser versorgen können. Nidderaus Bauhofleiter Werner Christiansen wird mit Mitarbeitern dafür sorgen, dass die Sportler eine bestens präparierte Strecke vorfinden, versicherte er.

„Wir freuen uns, dass die Pächterfamilie Scheuerle erneut ihren wunderschön gelegenen Hof für die Durchführung des Benefizlaufs zur Verfügung stellt“, so Gaußmann. Während das DRK zur Versorgung eventueller Blessuren bereit steht, wird die Schönecker Band „Vibes O’ Five“ die Veranstaltung musikalisch untermalen.

Live-Musik und Food-Truck im Ziel

An einer Theke gibt es verschiedene Getränke, Kaffee und selbst gebackenen Kuchen, zudem steht ein Foodtruck mit Flammkuchen auf dem Gelände. Für ausreichend Sitzgelegenheiten ist gesorgt, sodass sich Sportler und mitgereiste Fans nach dem Lauf noch zusammensetzen können.

Zudem gibt es einen Vortrag über die Arbeit des Vereins in Dauerschleife und die Vorsitzende steht für Fragen zur Verfügung. Abgerundet wird das Rahmenprogramm mit einer Foto- und Kunstausstellung. (Von Thomas Seifert)

Mehrere Projekte

Das Ziel des gemeinnützigen Vereins social-bag e. V. ist neben medizinischer Behandlung bedürftiger Menschen in Kenia die Ausbildung des einheimischen Personals. Dafür arbeiten die Aktiven regelmäßig vor Ort. Die Reisekosten werden aus eigener Tasche gezahlt. Der Verein finanziert die Projekte mit Spenden, gezielter Unterstützung aus Stiftungen, von Verbänden sowie mit Erlösen aus Wohltätigkeitsveranstaltungen. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Derzeit werden mehrere Projekte in Kenia unterstützt, wovon die ersten von den örtlichen Mitarbeitern inzwischen in Eigenregie übernommen wurden. (tse) » social-bag.com

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