Spaß am Tanzen: Freude und Energie strahlten die jungen Tänzerinnen aus. Foto: Habermann

Erlensee

Tanzschule Therès Hauser begeistert in der Fallbachhalle

Erlensee. Die jüngsten sind einfach putzig, die älteren bestechen bereits durch Anmut, Eleganz und ästhetischen Ausdruck: Die Tänzerinnen und der Tänzer aus der Tanzschule von Therès Hauser begeisterten mit ihren Auftritten in der Erlenseer Fallbachhalle

Von Rainer Habermann „Zwischen Himmel und Erde“ lautete der Titel der choreografischen Inszenierung, die aus Einzel- und Gruppentänzen bestand und klangliche Elemente der Klassik ebenso enthielt wie Ausflüge in die zeitgenössische Popmusik oder den Rap.

Stilistische Momente bildeten sich ab durch Schwarzlicht („Blacklight“) oder Taschenlampe, während die überwiegende Farbgestaltung der Bühnenscheinwerfer wechselte zwischen kaltem Blau und warmem Rot, getreu dem übergreifenden Motto.

Titel passend zum Bühnengeschehen

Luzifer erschien inmitten einer himmlischen Schar von Tänzerinnen, verkörpert durch den einzigen Mann des Abends unter den jungen ‧Damen und Mädchen: den akrobatischen und drahtigen Tänzer Marco Endres. Der 24-Jährige stammt eigentlich aus der Wachenbuchener Jugendtheatergruppe von Chris Goy, den „Bühnenstürmern“, und ist durch ein gemeinsames Projekt mit Hauser („Tänzer im Dunkeln“) zum Tanzen gekommen.

Die Titel der einzelnen Tanznummern charakterisierten das Bühnengeschehen treffend, wobei die Ausstrahlung der schon etwas fortgeschrittenen Tanzeleven durchaus ansprechend war.

Mehr als 60 Darstellerinnen

Und auch die ganz Kleinen versprachen viel Therès Hausers Tanzschule demonstrierte ihr Ausbildungsprogramm und ihr Leistungsspektrum mit überaus gefühlvollen und auch tanztechnischen Ansprüchen auf hohem Niveau. Sie haben selbst die Nummern entworfen und erarbeitet, die Tanzschülerinnen mit ihrem Team an Fachkräften und Hauser selbst.

Die mehr als 60 Darstellerinnen im Alter von etwa vier bis etwa 24 Jahren enttäuschten die Erwartungen der Zuschauer ganz sicher nicht, wie reichlich tosender Applaus während der gesamten Vorstellung bewies. Und wiesagte schon Albert Einstein: „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt, während die Phantasie die ganze Welt umfasst“.

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