Die Brücke in Rückingen ist ein guter Indikator für den Hochwasserstand, der laut den Kommunen Erlensee und Bruchköbel derzeit noch nicht bedenklich ist. Foto: Häsler

Erlensee

Kommunen: Hochwasser in Bruchköbel und Erlensee unter Kontrolle

Erlensee/Bruchköbel.Das Wasser steigt, aber in keinem bedrohlichen Maße. Das ist die Quintessenz einer Nachfrage unserer Zeitung in den Rathäusern von Erlensee und Bruchköbel.

Von Holger Weber„In Erlensee ist die Situation weit weg von bedenklich“, meinte Ordnungsamtsleiter Peter Cord. Man habe die Situation im Auge und treffe vorsorglich Maßnahmen.

Beispielsweise fahren die Mitarbeiter des Bauhofs dieser Tage täglich zweimal raus, um die eisernen Rechen im Fluss von Ästen und Treibgut zu befreien, damit es zu keiner Stauung kommt.Fallbach früher Sorgenkind gewesenNormalerweise werden die Rechen nur einmal wöchentlich gereinigt. Auch seien in den vergangenen Tagen Wege gesperrt worden, was zusätzliche Arbeit für die Einsatzkräfte des Bauhofs bedeute.

Während die Kinzig sich auf der Höhe von Erlensee in einem riesigen Retentionsbecken ausbreiten kann, war früher vor allem der Fallbach in Erlensee bei starken Regenfällen ein Sorgenkind.Gelassenheit auch in BruchköbelVor allem Langendiebach war des Öfteren überschwemmt worden. „Seit wir vor rund 18 Jahren mit dem Bau von Hochwasserdämmen begonnen haben, hat sich das Problem jedoch so gut wie erledigt“, meint Cord. Derzeit sei der Wasserpegel noch rund 20 Zentimeter von einer Höhe entfernt, bei der man anfangen müsse, sich Sorgen zu machen.

Gelassen gibt man sich angesichts der Hochwasser-Situation auch im Rathaus von Bruchköbel. Allenfalls in Niederissigheim sei die Retentionsfläche des Krebsbaches überschwemmt, meinte Daniel Weber, der Referent von Bruchköbels Bürgermeister Günter Maibach.

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