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Bürger müssen noch Geduld haben

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Von: Monica Bielesch

Angelehnt an den Namen des Parks, wurden die Spielgeräte einem römischen Dorf nachempfunden.
Angelehnt an den Namen des Parks, wurden die Spielgeräte einem römischen Dorf nachempfunden. © Monica Bielesch

Hinter den Bauzäunen am Limespark locken sie schon: die Spiel- und Klettergeräte, Bänke und Sonnenliegen. Aber noch müssen sich die Bürgerinnen und Bürger gedulden. „Der zweite Bauabschnitt ist noch nicht für die Öffentlichkeit freigegeben, die Rasenaussaat ist noch nicht dicht genug angewachsen“, erklärt Andreas Amberg von der Stadtverwaltung beim Ortstermin.

Erlensee – „Die Grasnarbe der Wiese ist noch nicht geschlossen“, steht dazu auf einem Schild am Bauzaun. Und die wassergebundene Decke des Weges müsse sich noch verfestigen.

Grasnarbe ist noch nicht genügend geschlossen

Noch sind die neuen Spielgeräte und Sitzgelegenheiten am Limespark hinterm Bauzaun. Ein Schild der Stadt bittet die Bürger um Geduld, da der Rasen noch genügend anwachsen muss und die Wege sich setzen müssen.
Noch sind die neuen Spielgeräte und Sitzgelegenheiten am Limespark hinterm Bauzaun. Ein Schild der Stadt bittet die Bürger um Geduld, da der Rasen noch genügend anwachsen muss und die Wege sich setzen müssen. © Monica Bielesch

Je nach Witterung könnte es Mitte Mai oder sogar Juni werden, bis die Zäune verschwinden. „Wir hoffen auf ausdauerenden Regen. Es ist einfach zu trocken gewesen“, so Amberg. Die Stadt müsse warten, bis das Bauunternehmen die Flächen freigibt. Bis dahin ist nur der Blick durch den Bauzaun möglich und der zeigt, wie die Idee des Limesparks weiter Realität wird.

Ein Ort für alle und für jede Generation sollte der Park zwischen der TSGE-Sporthalle und dem Damm werden. Die Fitness-Geräte und die Boule-Bahn für die Senioren wurden im ersten Bauabschnitt realisiert. Und nun sind die Kinder und Familien dran.

Die Spielgeräte am Kinderspielplatz sollen einen römischen Wachturm darstellen. Auch ein römischer Kiosk soll die Kinder beim Spielen inspirieren. „Ein solcher Kiosk wurde tatsächlich bei Ausgrabungen in Pompeij gefunden“, erzählt Amberg. Die Spielgeräte wurden nach den Vorgaben der Stadt von der Spezialfirma Krambamboule aus Nuthetal entworfen und individuell für den Limespark gestaltet. Um das Angebot für Kinder und Familien möglichst schnell zur Verfügung zu stellen, wurden die Spielgeräte aus dem fünften Bauabschnitt vorgezogen und ebenfalls jetzt schon aufgebaut. Diese Planänderung sei auch im Hinblick auf die benachbarte Natur-Kita gewählt worden, so Amberg. Damit die Natur-Kita den Limespark gut nutzen könne.

Auch Wege müssen sich noch verfestigen

Auch der Weg zur Natur-Kita kann noch nicht benutzt werden, da sich die Decke noch verfestigen muss.
Auch der Weg zur Natur-Kita kann noch nicht benutzt werden, da sich die Decke noch verfestigen muss. © Monica Bielesch

Rund um die Bauwagen dieser Natur-Kita spielen an diesem sonnigen Vormittag ausgelassen Kita-Kinder. In der Sonne leuchtet ein gewundener neuer Weg zur Kita.

Aber auch der ist noch hinter Bauzäunen verschlossen, auch dort müsse die wassergebundene Decke sich noch verfestigen, erklärt Amberg und bittet die Eltern um Geduld. Auf der anderen Seite des Parks, in der Nähe des Beachvolleyball-Feldes, wartet auch das Sitzforum auf Besucher.

An dieser halbrunden Arena sollen später auch Veranstaltungen stattfinden können. Dafür wurde laut Amberg auch ein Stromanschluss gelegt. „Denkbar sind Kleinkunst-Aktionen oder Vereinsfeste.“ Auch das geplante Café wird von der Stadt bereits vorbereitet. Es hätten sich schon zwei interessierte Betreiber gemeldet, berichtet Amberg. Aber noch gebe es keine konkreten Vorschläge. Der Stadt schwebt ein auf Familien ausgelegtes Café vor mit einem möglichen Biergarten für Ausflügler. Auf die angrenzende Wohnbebauung soll bei den Ideen und Plänen Rücksicht genommen werden. Da bereits Planungsrecht vorliegt, könnten die Arbeiten für das Cafè sofort starten, sobald ein Betreiber gefunden wurde, so Amberg.

Als nächstes soll der dritte Bauabschnitt angegangen werden. Die Ausschreibungen sind angelaufen, es gibt schon eine Reihe von Bauunternehmen, die sich beworben haben. „Highlight im nächsten Bauabschnitt wird die Hundewiese sein“, so Amberg.

Im nächsten Bauabschnitt kommt eine Hundewiese

Auf einer 1700 Quadratmetern großen Fläche sollen sich die Vierbeiner austoben können, geschützt von einem 1,60 Meter hohen Zaun mit Hecken. Auch eine Blühwiese und ein Weg, der diagonal durch diese Wiese bis zum Damm führt, sollen im dritten Bauabschnitt gebaut werden.

Obwohl bisher alle Arbeiten im Zeitplan liegen und auch das Budget eingehalten wurde, möchte Andreas Amberg im Hinblick auf die akutellen politischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen keinen konkreten Starttermin für den dritten Bauabschnitt im Limespark nennen.

(Von Monica Bielesch)

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