Bewegung im Grünen: Das Wiesengelände soll durch ein beleuchtetes Wegesystem durchzogen werden. Auch ein Hundeplatz ist angedacht. Foto: Reinhard Paul

Erlensee

Bauarbeiten für Freizeitgelände sollen im Sommer beginnen

Erlensee. Das Wiesengebiet hinter Erlensees Neuer Mitte soll zu einem Tummelplatz für sportlich Aktive aller Generationen werden. Noch in diesem Sommer wird laut Plan der Stadtverwaltung mit den Bauarbeiten an der neuen Freizeitanlage zwischen dem Neubaugebiet und dem Hochwasserdamm begonnen werden.

Von Holger Weber

Herzstück des Areals wird laut Informationen der Stadt eine Skateranlage für Jugendliche, auf der sich die jungen Akrobaten austoben sollen. Die Anlage wird laut Bürgermeister Stefan Erb neu gebaut. Ursprünglich war die Verlegung einer alten Anlage vom Fliegerhorst in die Stadtmitte geplant.

Jugendliche stimmen für Skateranlage

Allerdings sei der Zustand des Fliegerhorst- Parcours zu schlecht gewesen. Nun soll die Anlage aus Beton gegossen werden. Damit sei sie nicht nur für Skater, sondern auch für Scooterfahrer geeignet, so der Bürgermeister. Vor Abschluss der Planung habe sich die Stadt noch einmal bei den Jugendlichen informiert, ob eine Skateranlage überhaupt noch gewünscht werde, so der Bürgermeister. Die Antwort sei eindeutig ja gewesen.

Das Fundament für die Anlage ist bereits vor geraumer Zeit gegossen worden. Nun fehle nur noch der Oberbau. Zudem soll das Wiesengelände von einem neuen und beleuchteten Wegesystem durchzogen werden. An der Wegstrecke werden Fitnessgeräte aufgestellt, die die Stadt bereits angeschafft hat. Die Gerätschaften für rund 10 000 Euro hatten die Stadtverordneten auf einen Antrag der Grünen hin bewilligt. Die Geräte sollen jedoch nicht nur von Senioren genutzt werden. Auch junge Menschen könnten sich daran in Form bringen, so Erb.

Auch Boule-Platz und Hundewiese geplant

Wer es eher gemächlich mag, der soll sein Glück auf einer Boule-Anlage finden. Eine solche gibt es bereits auf dem Spielplatz an der Brehmstraße. Allerdings sei es dort immer wieder zu Beschwerden der Anwohner gekommen, weil die Boulespieler sich lautstark über ihre gelungenen Würfe gefreut hatten. „Die Verlegung an den Hochwasserdamm macht deshalb durchaus Sinn und ist auch kostengünstig zu bewerkstelligen“, so der Bürgermeister.

Ein neues Angebot ist zudem für Hundebesitzer geplant. Nach Rodenbacher Vorbild soll auf dem Areal eine eingezäunte Hundewiese geschaffen werden, auf der die Besitzer ihren Vierbeinern freien Lauf lassen können. „In Rodenbach hat man damit gute Erfahrung gemacht“, berichtet der Bürgermeister.

Fußballfeld erwünscht, aber noch nicht realistisch

Perspektivisch sei auf dem Areal zudem ein Fußballfeld vorgesehen, was vor allem von den Besuchern des Jugendzentrums gewünscht werde. Jedoch müssen sich die Kicker noch gedulden. Wegen der hohen Kosten des Bodenbelags steht das Feld auf der Prioritätenliste erst ganz hinten, sagt der Verwaltungschef. In unmittelbarer Nähe der Freizeitanlage war erst im vergangenen Jahr das Schulsportzentrum eröffnet worden, auf dem sich auch eine Beachvolleyballanlage mit zwei Feldern befindet. Das Areal solle aber auch weiterhin aus Sicherheitsgründen nur für Schüler und die Gruppen aus dem Jugendzentrum zugänglich sein, so der Bürgermeister.

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