In vier Häusern im Bruchköbeler Baugebiet In den Bindwiesen sollen bis Ende 2018 insgesamt 37 Eigentumswohnungen entstehen. Mit dem symbolischen Spatenstich geht es los. Foto: Hofmann

Bruchköbel

Spatenstich für 37 Eigentumswohnungen: Fertigstellung Ende 2018

Bruchköbel. Am Donnerstag gaben Simon Leyendecker, Chef der Leyendecker Gruppe in der dritten Generation, und Bürgermeister Günter Maibach mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss für das momentan größte Einzelprojekt in Bruchköbel: In den Bindwiesen sollen bis Ende 2018 37 neue Eigentumswohnungen entstehen.

Von Elfi HofmannDer Standort Bruchköbel und besonders das Baugebiet In den Bindwiesen haben ihn von Anfang an überrascht, erklärt Simon Leyendecker. „Als ich damals die Ausschreibung im HANAUER ANZEIGER gelesen habe, bin ich gleich ins Auto gestiegen, um mir das persönlich anzuschauen.“

17 Minuten habe er damals von Frankfurt nach Bruchköbel gebraucht. Günter Maibach braucht für die gleiche Strecke übrigens mehr als 30 Minuten. Allerdings ist er wohl bei den Fahrten in die Mainmetropole bei weitem nicht so aufgeregt, wie es Leyendecker laut eigener Aussage gewesen ist.Verkehrsberuhigte Straße angelegtEin richtiges Refugium habe er damals vorgefunden, die Ruhe und Schönheit des Standortes hatten es ihm sofort angetan. Und dann erst die kurzen Wege nach Frankfurt oder auch Bayern – Liebe auf den ersten Blick sozusagen. Nach der ersten Kontaktaufnahme mit der Stadt stand für den Investor fest: „Wir wollen diese Ausschreibung gewinnen!“ Letztendlich konnte man sich gegen die Mitbewerber durchsetzen, Ende 2016 wurde das rund 3000 Quadratmeter große Areal von der Stadt erworben.

Mittlerweile ist in dem Baugebiet eine verkehrsberuhigte Straße angelegt, Ver- und Entsorgungsleitungen sind verlegt, die ersten Hochbaumaßnahmen haben begonnen. Dass das alles recht reibungslos über die Bühne ging, dafür dankt Leyendecker auch dem Bauamt der Stadt, das sehr professionell mit der Rubikon Beteiligungs- und Projekt GmbH, ein Unternehmen der Leyendecker Gruppe, arbeite. Das sei nicht die Regel in Deutschland.60 Prozent verkauftBislang sind rund 60 Prozent der Wohnungen verkauft, fast die Hälfte der Käufer kommt von außerhalb. „Das ist hier eben eine Sahnelage“, erklärt Bürgermeister Maibach. Die Bushaltestelle direkt vor der Tür, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, allgemein kurze Wege – nicht nur für junge Familien sei das Gebiet interessant, auch ältere Menschen würden sich dort wohlfühlen.

Darauf zielt auch Rubikon mit seinem Bau ab. „Menschen bleiben gerne in ihren eigenen vier Wänden, wenn sie älter werden“, so Leyendecker. Die 37 Wohnungen können auf Wunsch seniorengerecht ausgebaut werden, der Zugang ist barrierefrei oder auch behindertengerecht möglich.Für jeden etwas dabeiDamit tragen die Bauherren einer Forderung der Stadt Rechnung, die am Standort ein besonderes Wohngebiet für Senioren schaffen möchte. Zwei- bis Vierzimmerwohnungen mit Gartenanteil im Erdgeschoss oder einem großzügigen Penthouse mit vier bis fünf Zimmern – für jeden ist also zwischen 56 bis 160 Quadratmetern etwas dabei, wenn er es sich denn leisten kann.

Der Kaufpreis für die kleinste Wohnung beträgt 171 800 Euro. Unter den vier Häusern wird zusätzlich eine Tiefgarage mit insgesamt 58 Stellplätzen entstehen.  Dass sich die Käufer wohl fühlen werden, davon ist Leyendecker überzeugt, kann er doch aus eigener Erfahrung sprechen, denn sein eigenes Haus wurde von der selben Architektin entworfen.

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