Empfang bis fast in alle Ecken: Eine Reichweite von rund 150 Metern hat das WLAN, das jetzt im Freibad installiert wurde. Diese Router über dem Eingang sollen für gute Internetverbindung auf der Liegewiese sorgen. Fotos: Axel Häsler/PM 

Bruchköbel

Neues Surf-Angebot: Schwimmbad jetzt mit WLAN ausgestattet

Bruchköbel. Einen entspannten Aufenthalt im Schwimmbad genießen und dabei kostenlos im Internet surfen: In Bruchköbel ist das ab dieser Woche möglich. Der Standort am Schwimmbad ist Teil des Förderprogramms „Digitale Dorflinde – WLAN-Förderung für hessische Kommunen“.

Weitere Hotspots in Bruchköbel sind in Planung und sollen noch in diesem Jahr in der Innenstadt am Inneren Ring, der Rathauspassage, dem Altstadtcenter, am Alten Rathaus, Bürgerhaus und dem Bürgerbüro, am Bürgerhaus Oberissigheim, am Campingplatz Bärensee, dem Dorfgemeinschaftshaus Butterstadt und an den Mehrzweckhallen in Niederissigheim und Roßdorf ans Netz gehen. Jeder Punkt wird eine Reichweite bis zu 150 Metern abdecken, teilte die Stadt Bruchköbel jetzt in einer Pressemitteilung mit.

Das öffentliche WLAN-Netz soll den Bürgern, dem Handel und den Besuchern der Stadt zugute kommen, erklärt Bürgermeister Günter Maibach (CDU). Auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung hatte das Stadtmarketing im vergangenen Jahr die Bewerbung Bruchköbels bei der Hessischen Landesregierung eingereicht.

Stadt komme der digitalen Versorgung einen Schritt näher

Umgesetzt wird das Projekt durch die Bruchköbeler Firma ETS und M-Net. Die Hessische Landesregierung stellt der Stadt Bruchköbel aus dem Förderprogramm „Digitale Dorflinde“ einen Zuschuss von 10 000 Euro zur Verfügung. Mit weiteren 17 000 Euro unterstützt der städtische Haushalt die Einrichtung der zwölf Standorte in Bruchköbel und seinen Stadtteilen. Im Haushalt waren für das Projekt deshalb 27 000 Euro eingestellt worden. Damit komme die Stadt der digitalen Versorgung einen Schritt näher, heißt es in der Mitteilung. Priorität genieße jetzt die Innenstadt, um den Handel zu unterstützen.

Der Zugang zum WLAN sei an den Hotspots einfach, erklärt Andrea Weber, die Chefin des Stadtmarketings, die jetzt mit Bürgermeister Maibach im Freibad das Startsignal gab. Bei den Nutzern ploppe das Wlan-Signal automatisch auf, es sei keine Eingabe eines Passwords notwendig, sondern nur eine Einverständniserklärung anzuklicken, so Weber. Tests hätten ergeben, dass fast jeder Winkel im Freibad erreicht werde. how

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