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Neuer Sportplatz für Brückenschule

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Bruchköbels Bürgermeister Günter Maibach, Landtagsabgeordneter Hugo Klein, Schulleiterin Edith Klöppel, Joachim Peter von der Kreisverwaltung, Schuldezernent Matthias Zach, Kreistagsabgeordnete Ursule Conen sowei die Konrektorin Melanie Neumann bei der Inbetriebnahme der Klassencontainer. (Foto: Weber)
Bruchköbels Bürgermeister Günter Maibach, Landtagsabgeordneter Hugo Klein, Schulleiterin Edith Klöppel, Joachim Peter von der Kreisverwaltung, Schuldezernent Matthias Zach, Kreistagsabgeordnete Ursule Conen sowei die Konrektorin Melanie Neumann bei der Inbetriebnahme der Klassencontainer. (Foto: Weber)

Bruchköbel. An der Brückenschule in Roßdorf tut sich was. Nachdem seit dem Aufbau von weiteren Containerklassen in den Sommerferien an der Grundschule erstmals an einem Standort unterrichtet wird, bekommen die Schüler in den Herbstferien auch noch einen neuen Sportplatz.

Von Holger Weber

Der neue Sportplatz ist zwar klein und fein, soll aber darüber hinwegtrösten, dass die Schulturnhalle für den Unterricht viel zu klein ist. Gesponsert wird der Platz vom Förderverein der Schule. Zudem übernimmt der Main-Kinzig-Kreis die Erdarbeiten. Schon in den Herbstferien sollen die Bagger anrollen und die Grundlage für den kleinen Platz zwischen Containern und Turnhalle bereiten.

Die gute Nachricht wurde jetzt am Rande der offiziellen Inbetriebnahme der neuen Klassencontainer bekannt. Schulleiterin Edith Köppel bedankte sich beim Schuldezernenten des Main-Kinzig-Kreises, Matthias Zach (Bündnis 90/Die Grünen). Er habe den Mut gehabt, die richtige Entscheidung zu treffen.

Ende der geteilten Schule

Die Brückenschule war seit ihrer Eröffnung vor 41 Jahren auf zwei Standorte verteilt. Durch den zweigeteilten Unterricht im Hauptgebäude an der Blochbachstraße sowie in der Dependance an der Heinrich-Böll-Schule, mussten Lehrer, Schüler und Eltern Jahrzehnte mit den Problemen einer geteilten Schule leben. Durch den Aufbau der fünf neuen Klassen im Container können nun alle Klassen am Standort in Roßdorf unterrichtet werden. An der Böll-Schule befindet sich nur noch ein Hort für Kinder.

Schulleiterin Köppel hatte lange Zeit für die Zusammenführung gekämpft und niemals locker gelassen, würdigte Daniela Schnitzer-Wulff, die der Schulleiterin im Namen des Personalrats ihren Dank aussprach. Doch sowohl Schnitzer-Wulff als auch Köppel betonten in ihren Ansprachen, dass damit die Entwicklung der Schule noch nicht abgeschlossen sein dürfe.

Brückenschule wird in künftigen Planungen berücksichtigt

Auf dem Wunschzettel steht ein Erweiterungsbau. Diesen benötigt die Schule, um – wie mittelfristig geplant – auch das Profil 2 in der Betreuung anbieten zu können. Und auch für den Pakt für den Nachmittag wäre die Schule nach derzeitigem Stand zu klein. Schuldezernent Zach wollte jedoch noch keine konkreten Zusagen machen. „In meiner Verantwortung sind 100 Schulen und 500 Gebäude“, so Zach, da seien die Mittel insgesamt begrenzt. Dennoch versprach er, die Brückenschule in den künftigen Planungen zu berücksichtigen. Einen konkreten Zeitplan für die Erweiterung der Einrichtung gebe es jedoch noch nicht.

Für die Aufstockung der Container hatte die Kreisverwaltung in diesem Jahr rund 350 000 Euro investiert. Insgesamt umfasst das Budget des Kreises für Schulen rund 20 Millionen Euro pro Jahr.

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