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Jetzt muss in Bruchköbel bezahlt werden

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Von: Holger Weber-Stoppacher

215 Stellplätze befinden sich in der Tiefgarage in Bruchköbel: Ab Mitte Juni soll dort fürs Parken bezahlt werden, es sei denn man hat beim Rewe eingekauft.
215 Stellplätze befinden sich in der Tiefgarage in Bruchköbel: Ab Mitte Juni soll dort fürs Parken bezahlt werden, es sei denn man hat beim Rewe eingekauft. © Benjamin Thoran (PM)

Bruchköbel – Die Zeit des freien Parkens in der Bruchköbeler Tiefgarage ist bald vorbei. Mitte des Monats wird man für die 215 offiziellen Stellflächen bezahlen müssen. Dies kündigte die Stadt Bruchköbel gestern in einer Pressemitteilung an.

Eigentlich sollten die Schranken sich schon seit Jahresbeginn nur gegen Bezahlung heben. Wegen technischer Probleme war die Gebührenerhebung jedoch immer wieder verschoben worden.

Für jede angefangene 30 Minuten zahlen die Nutzer dann 80 Cent. Der Maximalpreis für einen Tag beträgt nach Angaben des Betreibers Apcoa 16 Euro. Für Rewekunden gibt es jedoch eine Rabattierung. Sie dürfen 90 Minuten kostenfrei parken. Die Kunden des Markts erhalten an der Kasse auf Nachfrage einen Extra-Bon, mit dem sie am Kassenautomat eine Vergütung bekommen. Sollte jemand länger als die 90 Minuten parken, wird der Rabatt nach einem Einkauf bei Rewe angerechnet.

Die Schranken und Kassenautomaten hätten es schon eine geraume Zeit angekündigt, nun sei die Technik komplett und der reguläre Betrieb könne starten, so Bürgermeisterin Sylvia Braun. Gleichzeitig werde das Stadthaus nach dem Einzug der Verwaltung nun auch in einen eingeschränkten Veranstaltungsbetrieb gehen können, kündigt die Verwaltungschefin an.

Da sich die Räumlichkeiten des Stadthauses noch in der Fertigstellung befänden, seien Buchungen derzeit nur in individueller Absprache möglich. Ein Grund für die Einschränkungen seien Lieferschwierigkeiten im Bereich Material, Ausstattung und Technik, die der aktuellen internationalen Situation geschuldet seien.

Eine uneingeschränkte Inbetriebnahme der Veranstaltungsräume steht derzeit für den Spätsommer in Aussicht. „Wir sind froh, dass wir mit unserem Bau des Stadthauses im Zeitplan liegen konnten, auf den letzten Metern macht uns die allgemeine Situation nun aber doch zu schaffen, sodass konkrete Zusagen derzeit schwierig zu machen sind,“ bittet die Bürgermeisterin die Bürger um ein wenig Geduld.

Der Freie Platz in Bruchköbel steht derweil künftig nicht mehr als Parkfläche zur Verfügung. Während der Bauphase für das Stadthaus war er in den vergangenen zwei Jahren als Kurzzeitparkplatz genutzt worden. Nun soll der Freie Platz wieder uneingeschränkt ein Treffpunkt und Aufenthaltsort für die Bürger werden. Im Sommer sind dienstags und donnerstags eine Reihe von Aktionen auf dem Platz geplant. Auch sind dort bereits Sitzmöbel aufgestellt worden. (Von Holger Weber)

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