Die Preise für das Bruchköbeler Hallen- und Freibad sollen erhöht werden. Das soll das Stadtparlament heute beschließen. Die Preise für das Bruchköbeler Hallen- und Freibad sollen erhöht werden. Das soll das Stadtparlament heute beschließen. Archivfoto: D. Gärtner

Bruchköbel

Hallenbad-Eintrittspreise sollen teurer werden

Bruchköbel. Unter den 28 Tagesordnungspunkten für die heutige Sitzung des Stadtparlaments (20 Uhr Bürgerhaus) finden sich auch einige Preiserhöhungen städtischer Leistungen. Unter anderem sollen die Eintrittspreise für das Hallenbad erhöht werden.

Von Monica Bielesch

Danach soll der Preis für eine Einzelkarte für einen Erwachsenen von 2,50 Euro auf drei Euro erhöht werden. Auch die Eintrittskarte für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler, Auszubildende, Studierende, Senioren ab 60 Jahren, Rentner, Schwerbehinderte ab 50 Prozent und deren Begleitperson, Teilnehmer an einem Sozialen Jahr sowie Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger wird um 50 Cent auf zwei Euro erhöht.

Die Zehnerkarten sollen für Erwachsene ab dem 1. Januar 2020 ebenfalls verteuert werden: um vier Euro auf 26 Euro. Auch die Preise für die Jahreskarten sollen steigen, für Erwachsene auf 165 Euro (bisher 135 Euro), für Kinder und Jugendliche auf 80 Euro (bisher 70 Euro) und die Familienkarte um 100 Euro auf 250 Euro.

Eintritt in Nidderau ist noch immer teurer

Zum Vergleich: Ein Erwachsener zahlt im Nidderbad in Nidderau für den Eintritt 5,50 Euro. Die Jahreskarte kostet in der Nachbarkommune für Nidderauer Bürger 184 Euro und für Auswärtige 218,50 Euro. Eine Familie zahlt für eine Jahreskarte 368 Euro, wenn sie in Nidderau wohnt, ansonsten 379,50 Euro.

Auch auf dem Campingplatz am Bärensee sind Preiserhöhungen geplant. So soll der Dauerpachtpreis pro Quadratmeter von vier auf fünf Euro erhöht werden. Und auch der Eintrittspreis für den Campingplatz soll sich auf drei Euro erhöhen (bisher 2,50 Euro).

Weitere Themen in der Stadtverordnetenversammlung, 20 Uhr, Bürgerhaus:- Der Haushalt 2019 bis 2023 wird vom Bürgermeister Günter Maibach (CDU) eingebracht. Die Finanzplanung und das Investitionsprogramm als Anlagen der Haushaltssatzung werden vorgestellt.- Der Stellenplan der Verwaltung für 2020 soll vom Parlament genehmigt werden. Geplant sind neue Stellen im Bereich EDV, beim Ordnungsamt, den Kinderbetreuungseinrichtungen sowie im Bauhof. Auch Stellenanhebungen aufgrund neuer Stellenbewertungen sind geplant, unter anderem bei der Betreuung städtischer Gremien, im Finanzmanagement, im EDV-Bereich, Meldewesen, Bauhof, Kinderbetreuung sowie in der Wirtschaftsförderung.- Die Fraktionen haben einige Anträge eingebracht. So will die BBB-Fraktion Elektroautos für die sozialen Dienste und den Bauhof einführen und stellt einen Antrag, auch im öffentlichen Bereich Mülltrennung zu ermöglichen.- Die SDP-Fraktion stellt den Antrag den Magistrat zu beauftragen, sich für eine Sonderfläche Sport im Regionalen Flächennutzungsplan einzusetzen.- Bündnis 90/Die Grünen schlagen die Ersatzpflanzung von 35 Bäumen als Ersatz für die im Zuge des Stadtumbaus gefällten Bäume vor.- Die FDP-Fraktion beantragt, den Magistrat zu beauftragen, die Möglichkeiten zur Teilnahme an der Sicherheitsoffensive „Kompass“ zu prüfen. mcb

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