Einen fiktiver Scheunenbrand rief die Wehren aus Bruchköbel und Erlensee bei der Übung auf den Plan. Dabei galt es auch Menschen aus Gebäuden zu retten. Foto: PM

Erlensee

Feuerwehren Erlensee und Bruchköbel halten gemeinsam Großübung ab

Erlensee/Bruchköbel. Großübung für die Feuerwehren aus allen Bruchköbeler Stadtteilen sowie der Feuerwehr Erlensee-Langendiebach. Das Szenario: Brand an der Untermühle in Langendiebach. Im Bereich der Scheune sowie in den Stallungen soll ein Feuer ausgebrochen sein. Sieben Personen müssen aus dem Gebäude gerettet werden.

So lautete jetzt die Aufgabenstellung  bei der traditionellen Pfingstübung. Ein kleiner Arbeitskreis hatte sich die Untermühle zwischen Langendiebach und Ravolzhausen als Übungsobjekt ausgesucht und eine umfangreiche Lage ausgearbeitet. Einige der Personen wurden vom Mimtrupp des DRK-Bruchköbel realistisch geschminkt und stellten die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen, andere wurden durch Übungspuppen dargestellt. Für die notwendige Verrauchung sorgten zwei Nebelmaschinen.

Pünktlich um 18.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Wenige Minuten später war das erste Löschfahrzeug vor Ort und die Einsatzkräfte begannen umgehend damit, Schläuche auszurollen und unter Atemschutz in das Gebäude vorzudringen.Übung mit rund 80 EinsatzkräftenIm Minutentakt kamen weitere Löschfahrzeug aus Bruchköbel-Mitte, Nieder- und Oberissigheim, Roßdorf und Butterstadt sowie das DRK zur Einsatzstelle. Rund 80 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil. Bebachtet wurde das Geschehen von einer großen Zahl von Zuschauern, die bei diesem fiktiven Einsatz sogar erwünscht waren.

Neben der Menschenrettung und der Brandbekämpfung musste aus dem nahe gelegenen Fallbach noch eine Wasserversorgung aufgebaut werden. Nach einer guten Stunde war die Übung erfolgreich beendet. Im Rahmen einer Nachbesprechung wurden wichtige Punkte angesprochen, die den Übungsbeobachtern, zu denen auch der Kreisbrandmeister Volker Achtert gehörte, aufgefallen waren.

LobIm Anschluss daran gab es im Feuerwehrhaus an der Reußerhofstraße einen kleinen Imbiss sowie lobende Worte von Erlensees Erster Stadträtin Birgit Behr sowie von Daniel Weber, der stellvertretend für Bruchköbels Bürgermeister Günter Maibach gekommen war. Behr betonte, dass die Freiwillige Feuerwehr in Erlensee einen sehr hohen Stellenwert habe , was unter anderem daran zu erkennen sei, dass der gesamte Magistrat der Stadt Erlensee zur Übung gekommen sei.Der persönliche Referent des Bruchköbeler Bürgermeisters, Daniel Weber, freute sich, dass alle Feuerwehren hoch motiviert und sehr schlagkräftig seien . Beide waren sich einig, dass die Bruchköbeler und Erlenseer ihren Feuerwehren vertrauen können.

Gemeinsame Jahresübung hat TraditionAlle Bruchköbeler Feuerwehren sowie die Feuerwehr Erlensee-Langendiebach waren früher in einem gemeinsamen Löschbezirk organisiert. Diesen Löschbezirk gibt es heute nicht mehr, allerdings hat die gemeinsame Jahresübung bis heute Bestand. how

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