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Bruchköbeler Surrealismus international prämiert

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Freuen sich über den internationalen Preis: Sabine Steinmeyer, Vanessa Böhm, Jolina Hirt und Irina Düsterhöft (von links).
Freuen sich über den internationalen Preis: Sabine Steinmeyer, Vanessa Böhm, Jolina Hirt und Irina Düsterhöft (von links). © Paula Schäfer

Bruchköbel – Ihre Bilder sind bunt und ausdrucksstark und sie haben die Jury des internationalen Wettbewerbs „Welt ohne Krieg“ überzeugt. Jolina Hirt und Vanessa Böhm, Schülerinnen der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Bruchköbel, zählen zu den Gewinnerinnen eines internationalen Kunst-Wettbewerbs für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen vier und 16 Jahren.

Der Wettbewerb war vom Moskauer Berufsverband Bildender Künstler organisiert worden.

Böhm und Hirt malten jeweils ein Bild in der Kategorie „Die Stadt, in der ich lebe“, bei dem die Farben und Formen nicht realistisch sind, sondern surreal erscheinen. Die Gebäude stehen schief oder auf dem Kopf, Fenster sind völlig durcheinander angeordnet und Baumkronen sind lila oder blau.Die Schülerinnen konnten mit der kreativen Umsetzung ihrer Ideen und ihrem technischen Können die Mailänder Jury überzeugen und bekamen von der dortigen Kunstakademie eine Urkunde verliehen. Von den 3000 Bildern, die Schüler und Schülerinnen unter anderem aus China, Mexiko und Großbritannien geschaffen haben, wurden über mehrere Runden 50 Werke ausgewählt.

Freude über die Auszeichnung

„Wir freuen uns riesig über diese großartige Auszeichnung“, erzählt Irina Düsterhöft, Leiterin der Kunst-AG „Kunstatelier“ an der Heinrich-Böll-Schule. „Eine Urkunde wie die der Mailänder Fakultät ist für die Zukunft von Jolina und Vanessa von unglaublichem Wert.“

Nicht nur die begabten Schülerinnen wurden ausgezeichnet, auch Irina Düsterhöft und Sabine Steinmeyer, die pädagogische Leiterin der Heinrich-Böll-Schule, bekamen Urkunden verliehen. Während Düsterhöfts künstlerische Leitung honoriert wurde, erhielt Steinmeyer eine Urkunde als bestes Schulleitungsmitglied des Wettbewerbs. Um die Würdigungen entgegenzunehmen, reiste Irina Düsterhöft stellvertretend für Hirt und Böhm nach Moskau.

Auch Ernst Münz, Schulleiter der Heinrich-Böll-Gesamtschule, freut sich sehr darüber, dass die künstlerischen Ambitionen der Schülerinnen und die Arbeit von Düsterhöft und Steinmeyer ausgezeichnet worden sind. „Die Leidenschaft für Kunst konnte durch Frau Düsterhöfts begeisterten Umgang mit den Schülern ihrer AG gefördert werden“, so Münz.

Leidenschaft zählt

Sabine Steinmeyer lobt den Umgang der AG-Leiterin mit den Nachwuchskünstlern. Die Kunst-AG findet im Rahmen der Ganztagsangebote der Heinrich-Böll-Schule statt und wird seit etwa vier Jahren von Irina Düsterhöft geleitet. Für sie sowie Vanessa Böhm und Jolina Hirt und auch für die Schulleitung ist die Auszeichnung eine große Ehre und sie zeigt, dass man Großes vollbringen kann, wenn man sich einer Sache mit Leidenschaft widmet. (Von Paula Schäfer)

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