Besseres Wetter muss her: Vorher werden die Bäume von einer Fachfirma am Bärensee nicht beseitigt Foto: Monica Bielesch

Bruchköbel

Bärensee: Sturmschäden noch nicht beseitigt

Bruchköbel. Die Folgen von Sturmtief „Sabine“, das rund um den 9. Februar auch in Bruchköbel für Schäden sorgte, sind teilweise bis heute sichtbar. Besonders in Waldregionen waren zahlreiche Schäden zu vermelden, so auch am Campingplatz Bärensee, der von der Stadt Bruchköbel betrieben wird.

Von Nicolas Obst

Mindestens drei Bäume sind dort durch den Sturm aus dem Boden gerissen worden. Zäune und Hütten des Campingplatzes seien beschädigt worden, berichtet ein Leser.

Die Stadt Bruchköbel weiß von diesen Vorkommnissen. Ralf Keim, Chef der Wirtschaftlichen Betriebe und im Rathaus für den Campingplatz zuständig, berichtet auf Nachfrage, dass eine Fachfirma mit dem Abtransport der umgefallenen Bäume bereits beauftragt wurde.

Andere Sturmschäden gehen erstmal vor

Allerdings brauche das seine Zeit, erklärt Keim: „Wie bei den zurückliegenden Orkanen sind nicht nur am Bärensee Bäume umgefallen. Bei der Beseitigung geht es nach Priorität, sprich Gefahr im Verzug.“ Da es auf dem Campingplatz jedoch ohnehin nicht gestattet ist, permanent zu wohnen und es somit faktisch wichtigere Orte gibt, an denen die Beseitigung von Sturmfolgen zunächst erfolgen soll, müssen sich die betroffenen Bärensee-Camper noch gedulden.

Außerdem erklärt Keim, dass im Wetterbericht nach wie vor Sturm und Regen angesagt seien. Die beauftragte Fachfirma müsse daher darauf warten, dass sich das Wetter wieder beruhige, um einen sicheren Abtransport der Bäume gewährleisten zu können. Demzufolge sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, wann die umgefallenen Bäume am Campingplatz entfernt werden können.

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