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Arabien trifft Schwarzwald auf dem Hof- und Gassenfest

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Bierbänke, gutes Essen und Musik - mehr braucht es nicht, um die Bruchköbeler zum Feiern zu bewegen. Bereits zum 30. Mal öffneten sich acht Höfe für das beliebte Fest. Foto: Nicolas Obst
Bierbänke, gutes Essen und Musik - mehr braucht es nicht, um die Bruchköbeler zum Feiern zu bewegen. Bereits zum 30. Mal öffneten sich acht Höfe für das beliebte Fest. Foto: Nicolas Obst

Bruchköbel. Schon von Weitem hört man die Musik und die Stimmen aus den Altstadtgassen Bruchköbels. Bereits zum 30. Mal findet das Hof- und Gassenfest statt. Verschiedenste Musikauftritte und vielfältige Essensangebote ziehen auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher in die Höfe und in die kleinen Gassen.

Von Nicolas Obst

Insgesamt acht Höfe haben über das Wochenende ihre Tore geöffnet, dabei findet jeder was für seinen persönlichen Geschmack. Während im Hof Kadletz in der Spielhausgasse an diesem Samstag House-Musik angeboten wird, spielt die Band „Millers End“ im Hof Kellner moderne und alternative Rock Covers. Während der Hof Refugees arabische Speisen bereithält, gibt es im Hof Spiegelhalter Vogelsberger und Schwarzwälder Spezialitäten. So laufen die Besucher von Hof zu Hof und entdecken immer wieder etwas Neues.

Gerald und Renate Spiegelhalter schaffen in ihrem Hof eine entspannte Atmosphäre, im Laufe des Abends sitzen immer mehr Besucher im grünen Garten. „Das ursprüngliche Ziel war es, Lehrer und Eltern auch außerhalb der Schule bei uns zusammenzubringen“, erklärt das Ehepaar dem HA. Die Gewinne ihres Hofs kommen der Haingartenschule zu Gute. „Das ist hier mit das schönste Fest in Bruchköbel, gerade die Vielfältigkeit ist toll“, schwärmen die beiden.

Bunte Vielfalt und Essen aus aller Welt

Für Besucher Donald Debrei und Katja Riegert, die auf den Bänken der Hauptstraße Platz genommen haben, hat sich der Ausflug zum Hof- und Gassenfest gelohnt: „Ich wohne zwar schon länger hier, doch das ist das erste Mal, dass ich Zeit für das Fest habe. Ich finde das eine tolle Sache, schade dass ich erstmals hier bin“, erklärt Debrei. Für Riegert ist es bereits der achte Festbesuch in der Stadt: „Live-Musik macht einfach gute Laune, ich mag die verschiedenen Richtungen“, sagt sie.

Ausgerichtet werden die drei Festtage gemeinsam vom Kulturring Bruchköbel und dem Kulturverein Wundertüte. Gleichzeitig findet das Hof- und Gartenfest in der Gaststätte „Zum Löwen“ statt. Für Jürgen und Anita Würtz ist es immer wieder schön durch die Bruchköbeler Gassen zu laufen und das Hof- und Gassenfest zu erleben: „Ich finde das schon toll, was für Musik geboten wird, gerade die Rockmusik mögen wir.“ Die beiden Dortmunder sind zwar nicht nur wegen des Fests nach Bruchköbel gereist, trotzdem schauen sie immer wieder gerne vorbei: „Es ist wieder mal voll und gut besucht, wir haben Spaß.“

So geht es wohl vielen an diesem Abend in der Stadt. Auch gestern lief das Fest noch, bis die Höfe wieder ihre Tore schlossen und man sich in Bruchköbel auf das nächste Jahr freut.

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