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Aussaat im März: Diese fünf Fehler machen Sie bestimmt auch

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Von: Jasmin Farah

Im Frühling steht bei vielen Gartenfreunden die Aussaat der Pflanzen an. Doch dabei kann man viel falsch machen. Das sind die Gründe, wenn’s nicht sprießt.

München – Für Hobbygärtner gibt es im Frühling sicherlich nichts Schöneres als die Aussaat. Schließlich dürfen sie sich nach dem Säen in den kommenden Monaten über Blumen, Obst und Gemüse freuen. Doch damit der Garten in voller Pracht erblüht und gedeiht, sollten Sie bei der Aussaat auch alles richtig machen.

Aussaat im März: Diese fünf Fehler machen Sie bestimmt auch

Besonders Hobbygärtner, die sich zum ersten Mal daran wagen, können viel falsch machen. Dann ist der Frust groß, wenn einfach nichts in der Erde sprießen will. Achten Sie beim Säen daher besonders auf fünf Dinge, ansonsten nehmen Ihre Samen am Ende sogar noch Schaden.

1. Aussaat-Fehler: Altes Saatgut

Wer noch ein paar Samen vom letzten Jahr übrig hat, findet es oftmals zu schade, sie einfach wegzuwerfen. Schließlich könnte man sie doch einfach im neuen Jahr weiterverwenden, oder? Der Gedanke an sich ist zwar löblich, doch was viele nicht wissen: Auch Saatgut hat ein Mindesthaltbarkeitsdatum*. Ist das abgelaufen, kann es negativ beeinflussen, wie und ob die Samen keimen. Heißt konkret: Sie sprießen nicht mehr bis kaum.

Zum Vergleich: Während sich Samen von Knoblauch, Pastinaken und Schnittlauch meist nur ein Jahr halten, können es bei Karotten schon zwei Jahre sein. Bei Fenchel, Spinat und Sellerie sind es sogar drei, während die Samen von Bohnen, Feldsalat und Radieschen bis zu vier Jahre haltbar sind. Das Saatgut von Tomaten*, Gurken und Kürbis hält am längsten und kann sogar noch nach fünf Jahren ausgesät werden.

Wenn Sie sich allerdings nicht sicher sind, ob die Samen noch haltbar* sind, machen Sie einfach eine Keimprobe. So gehen Sie dabei vor:

2. Aussaat-Fehler: Falsche Lagerung

Neben der Haltbarkeit der Samen ist es auch wichtig, das Saatgut richtig zu lagern. Am besten bewähren Sie es an einem dunklen und kühlen Ort* auf, wo es nicht zu feucht oder zu warm ist, wie zum Beispiel im Keller oder in der Speisekammer. Pflanzenexperten empfehlen Temperaturen zwischen maximal null und zehn Grad*.

Damit die Samen nicht schimmeln und so schnell unbrauchbar werden, ist es ratsam, das Saatgut zudem in eine luftige Verpackung zu geben. Das gilt besonders dann, wenn die Samen noch leicht feucht sind oder noch nicht ganz durchgetrocknet. Wenn sie hingegen komplett trocken sind, können Sie diese auch in sauberen Vorrats- oder Marmeladengläsern* mit Schraubverschluss oder einer Dose lagern.

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3. Aussaat-Fehler: Falsches Substrat

Damit das Saatgut nach dem Säen schnell und gut gedeiht*, ist ein Substrat optimal. Doch nicht jedes passt zu jeder Pflanze. Erkundigen Sie sich also besser vorher, welches am besten zu Ihren Blumen, Obst oder Gemüse passt. Um es sich einfacher zu machen, können Sie auch einfach Universalerde verwenden. Diese sollte am besten etwas aufgelockert und leicht krümelig sein sowie einen hohen Humusanteil* mit niedrigem Nährstoffgehalt aufweisen.

4. Aussaat-Fehler: Zu niedrige Temperaturen

Ein zu kalter Boden stellt für Samen eine große Herausforderung dar. Mit der Folge, dass das Saatgut oft nicht keimen will. Darüber hinaus kann es nach dem Säen bei zu niedrigen Temperaturen* von Unkraut überwuchert werden, es verrottet im Boden oder wird von Pilzen befallen. Die optimale Keimtemperatur liegt zwischen 18 und 22 Grad.

Da das Frühlingswetter im März allerdings noch sehr wechselhaft sein kann, ist es daher ratsam, wenn Sie sich nicht sicher sind, mit der Aussaat noch ein bis zwei Wochen länger zu warten*. Aber auch ein zu trockener Boden kann für die Samen zum Problem werden. Daher sollten Sie immer darauf achten, dass das Beet oder die Anzuchttöpfe immer gleichmäßig feucht sind und genügend Wasser bekommen.

5. Aussaat-Fehler: Samen nicht tief genug gesät

Viele Hobbygärtner fragen sich, wie tief das Saatgut in die Erde muss. Die Frage ist berechtigt: Liegen die Samen etwa nur obenauf, können Wind und Wetter diese schnell wegtragen. Zudem sind sie ein gefundenes Fressen für Vögel aller Art*. Deshalb gilt die Faustregel: Je kleiner das Saatgut ist, desto flacher können Sie es auch aussäen. Ansonsten kann es passieren, dass die Keimlinge nicht an die Oberfläche gelangen. Größere Samen hingegen können Sie ruhig tiefer einpflanzen. Normalerweise schreiben allerdings Hersteller alle nötigen Anweisungen hinten auf die Saatgut-Verpackung. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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