Der grüne See ist ein guter Ausgangspunkt für den Besuch der Deitesheimer Steinbrüche in Mühlheim. foto: Privat
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Der grüne See ist ein guter Ausgangspunkt für den Besuch der Dietesheimer Steinbrüche in Mühlheim.

Endlich Frühling

Die schönsten Seen im Rhein-Main-Gebiet

In unserer Serie „Endlich Frühling“ suchen wir mit Ihnen Entspannung. Hier sind die schönsten Seen und Weiher in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet.

Rhein-Main-Gebiet – Bläulich schimmert der Herthasee in der Frühlingssonne. Unmittelbar an der Bundesstraße 417 zwischen Holzappel und Horhausen im Naturpark Nassau gelegen, ist er ein beliebtes Ziel für Spaziergänger, Radfahrer, natürlich auch Schwimmer. Wer ihn umrundet, legt auf dem vorgegebenen Weg 1040 Meter zurück.

Badegäste schätzen den künstlichen See, der 1846 aus dem Bau eines Abschlussdammes zur Frischwasserversorgung der Grube Holzappel hervorgegangen ist, auch wegen seiner Lage. Wander- und Radwege führen dort hin. Sehr beliebt ist der so genannte Halfterweg, der von Diez nach Holzappel reicht. Ende des 16. Jahrhunderts hatte man auf diesem Weg damit begonnen, die Pferde, die die Lastkähne auf der Lahn bergauf nach Diez gezogen hatten, wieder zurück zur nächstliegenden Treidelstation in Obernhof zu bringen.

Doch noch einmal zurück zum Herthasee, der erst seit 1907 als See bezeichnet wird. Vorher war er "Wackerhannes oder Wackerhans-Teich". In den Sommermonaten wird er üblicherweise bewirtschaftet. Das heißt, er steht als von der DLRG bewachter Badesee - je nach Witterung - von Mitte Juni bis Ende August in der Zeit von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung. In der übrigen Zeit ist das Gelände generell für Spaziergänger offen.

Sehr beliebt sind auch die große Minigolfanlage, das Beachvolleyballfeld, der Kinderspielplatz. Letztes Jahr war der See trotz Corona-Pandemie geöffnet. Ob der Badebetrieb auch diesmal wieder laufen kann, wird das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Diez nach Pandemielage entscheiden. Die bisher üblichen Preise für das Schwimmen im Freibad Herthasee: Kinder zahlen 1,20 Euro pro Tag, Erwachsene 2,50 Euro. Es gibt auch Zehner- und 25er-Karten. Informationen gibt es unter (0 64 39) 53 85. (pp)

Tier-Paradies am Altarm in Frankfurt-Nied

Kellerseck und Grillscher Altarm in Frankfurt-Nied sind Wasservogel-Paradies, Angler-Dorado und Mücken-Hotspot zugleich: Der Grillsche Altarm (auch Grill) und das Kellerseck sind Altarme der Nidda, die zwar einen Zu- und Ablauf haben, allerdings vom Habitat her geschlossene Gewässer sind. Da gibt es Monster-Karpfen und dicke Forellen, Ente, Gänse, Schwäne, Schildkröten zu entdecken. Zu erreichen ist der Grillscher Altarm über die Straße Am Niedwald, Kellerseck über Krumme Weiden. (hv)

Seen und Wald an Steinbrüchen in Mühlheim

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An der Dietesheimer Seenplatte in Mühlheim haben sich große Steinbrüche in eine lebendigen Naturlandschaft verwandelt. Elf Seen unterschiedlicher Größe sind durch Grundwasserzufluss entstanden, als die ehemaligen Basalt-Steinbrüche 1982 stillgelegt wurden. Überall in der Region sind die "Rundköpfe", die grauen Steinquader als Pflastersteine auf Sitzplätzen, als Treppenstufen und als Straßenrinnsteine verlegt. Zum Baden sind die Seen nicht geeignet. Die Abbrüche sind kantig, bizarr - und gefährlich für alle, die versuchen, ins Wasser zu gelangen.

Das Renaturierungskonzept sieht eine Besucherleitung durch gezielte Wegeführung oder vorgegebene Aufenthaltsbereiche vor, Badestrände fehlen. Ein Besuch lohnt trotzdem. Mit 120 000 Eichen und Erlen, mit 7000 Gehölzen wurden die ehemaligen Abraumflächen renaturiert und später teilweise auch unter Naturschutz gestellt.

Eine schöne Waldlandschaft mit großen Bäumen und einem guten Wegenetz zum Rad fahren ist entstanden. Auf dem Höhenrücken oberhalb der Steinbrüche finden sich große naturnahe Waldflächen, sogar zwei Weinberge und Streuobstwiesen. Am besten erreicht man die Steinbrüche über die Straße Am grünen See. (red)

Dietesheimer Steinbrüche in Mühlheim

Jugendstil-Brücke über den Stadtparkweiher in Frankfurt-Höchst

Am Stadtparkweiher an der Palleskestraße in Höchst piept und fiept es derzeit, weil dort alles brütet, was aus Kanada, vom Nil und vom Main kommt. Über den Stadtparkweiher führt ein weißes Jugendstil-Brückchen. Auch dank der Fontäne im Hintergrund ist es ein beliebter Ort für Hochzeitsfotos. (hv)

Vögel sichten am See in Frankfurt-Schwanheim

In Schwanheim im Westen Frankfurts befinden sich in der Nähe des Höchster Wegs die früheren Kiesgruben Schmittsche Grube und Martinsgrube. Sie sind gesperrt, weil sie vereinseigene Angelreviere sind, vor allem aber, weil dort Haubentaucher, Kormorane und Teichrohrsänger leben. Und deshalb gibt es dort auch gute Birdspotter-Punkte zum Fotografieren und Beobachten. (hv)

Mit dem Laufrad um den Weiher im Frankfurter Stadtwald

Endlich Frühling

Die Blumen blühen, die Vögel zwitschern, der Frühling ist da. Wo Sie die Natur in diesem Jahr am schönsten erleben können, welche Abenteuer vor der eigenen Haustür warten und wie Sie Wohnung und Garten mit kleinen Tricks in Wohlfühloasen verwandeln, erfahren Sie in unserer Serie "Endlich Frühling".

Nur wenige Kilometer von der Frankfurter Innenstadt entfernt ist der Jakobiweiher an der Oberschweinstiege im Stadtwald ein naturbelassenes Biotop. Hektik sucht man an dem sechs Hektar großen Teich, der 1932 unter Leitung des damaligen Frankfurter Forstamtsleiters Bernhard Jacobi, daher auch der Name, als Regenwasser-Rückhaltebecken angelegt wurde, vergebens. Es herrscht eine absolut entspannte Atmosphäre.

Es sind vor allem Familien mit Kindern, denen man am Jacobiweiher begegnet. Zu Fuß, auf dem Fahr- oder mit dem Laufrad sind sie unterwegs. Alle paar Meter hat der Nachwuchs die Möglichkeit, ans Wasser zu gehen. Stöcke oder Steine hineinzuwerfen oder die kleinen Fische und Frösche zu beobachten. Nicht fehlen darf der Besuch der beiden Kunstwerke aus der Reihe "Komische Kunst im Frankfurter Grüngürtel": die Eule im Norwegerpullover und der Pinkelbaum.

Wo die zu finden sind? Das wird nicht verraten. Denn wer noch nicht am Jacobiweiher war, der sollte das alsbald nachholen. Und dabei selber nach Eule und Pinkelbaum suchen. (jdi)

Ruhe am See im Zentrum Darmstadts

Eine Insel der Ruhe ist der Große Woog mitten im Zentrum von Darmstadt. Eine weitläufige Parklandschaft lädt zum Entspannen und Ausruhen ein. An dem 5,8 Hektar großen See fühlen sich Enten, Eisvögel und Graureiher wohl. Der Große Woog bietet an der Landgraf-Georg-Straße 121 sowie an der Heinrich-Fuhr-Straße 20 auch zwei Badestellen - ob diese in diesem Jahr genutzt werden können, hängt von der Pandemielage ab. (ako)

Entspannen am Schwedlersee in Frankfurt

Abkühlung ist in dem mit Grundwasser gespeisten Badesee inmitten des Frankfurter Osthafens zwar exklusiv den Mitgliedern des Ersten Frankfurter Schwimmclubs vorbehalten, der den Schwedlersee als Privatbad benutzt.

Ein Besuch lohnt trotzdem, denn auf dem Gelände an der Schwedlerstraße mit dichtem Baum- und Buschbestand kommt Urlaubsstimmung auf. Auf Bänken am See kann man wunderbar die Seele baumeln lassen. (red)

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