Ein Mann sitzt in Rostock-Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern) am Strand der Ostsee in der strahlenden Sonne in den Dünen.
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Viele Ostsee-Urlauber halten sich nicht an die Regeln. (Symbolbild)

„Hirn einschalten“

Rücksichtslose Ostsee-Urlauber am Pranger: „Immer wieder stampfen Strandbesucher...“

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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Aufgrund der Corona-Pandemie trieb es viele deutsche Urlauber für entspannte Tage an die Ostsee. Doch leider halten sich nicht alle Besucher an die Strand-Regeln.

Viele Menschen haben ihren Urlaub im Corona-Jahr 2020 in Deutschland verbracht – allen voran an der Ostsee*. Dabei scheinen jedoch viele nicht zu wissen, dass gewisse Regeln an den Stränden einzuhalten sind – oder diese mutwillig zu ignorieren. Immer wieder weisen nämlich Schilder daraufhin, dass es nicht erlaubt ist, über die Dünen zu spazieren. Trotzdem werden regelmäßig Urlauber dabei erwischt.

Rücksichtslose Urlauber halten sich nicht an Ostsee-Regeln – zum Leidwesen der Natur

Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, hat die Umweltorganisation „Sea Shepherd“ nun das Foto eines Hinweisschildes auf Facebook geteilt, auf dem steht: „Dünenschutzgelände – Betreten nicht erlaubt“. Derartige Schilder sind an den Stränden der Ostsee zu finden, doch scheinbar finden sie bei vielen Urlauber keine Beachtung. „Dünenschutz bedeutet Küstenschutz“, erklärt die Umweltorganisation in ihrem Post. „Doch offenbar scheint diese Regel viele Menschen in ihrer Ferienfreiheit einzuschränken und nicht sonderlich zu interessieren. Immer wieder stampfen Strandbesucher durch die Dünen oder machen es sich sogar inmitten von Sandkuhlen gemütlich. Das ist ein Problem!“

Das Verbot zum Betreten der Dünen diene demnach nicht als Empfehlung, sondern es handle sich dabei um eine dringend erforderliche Schutzmaßnahme für Pflanzen und Tiere, so „Sea Shepherd“. Zudem sichere sie die Küsten vor Erosion von Wellen und heftigen Stürmen. Darum bittet die Organisation: „Achte auf gekennzeichnete Wege und bleibe von den Dünen fern. Bitte hilf mit und weise auch andere Menschen darauf hin, wie wichtig es ist, die Dünen zu schützen."

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User ärgern sich über Ostsee-Urlauber: „Einfach mal das Hirn einschalten...“

Nicht nur der Umweltorganisation scheint dieses Problem bekannt zu sein, auch viele Facebook-User, die den Beitrag gelesen haben, können wohl ein Lied davon singen. Ein Nutzer schreibt zum Beispiel: „Einfach mal das Hirn einschalten, sich persönlich etwas zurückhalten und ein bisschen Rücksicht nehmen auf das eigene Umfeld und die Umwelt – simple Regeln beachten... Wo ist das Problem?!“ So sieht es auch ein anderer User: „Bei vernünftigem Menschenverstand und etwas Bildung sollte das klar sein! Aber meist ist das Verbot der Reiz an etwas." Eine weitere Person, die sich als „Küstenmensch“ beschreibt, meint außerdem: „Wenn man die Mitmenschen dann dazu anspricht, stößt man sofort auf Granit. Man muss sich dann immer öfter als Spießer darstellen lassen.“ Gleichzeitig würden Strafen nicht viel bringen, so der Nutzer – stattdessen müsste direkt vor Ort Aufklärung betrieben werden. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

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1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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