Koutsoupia-Strand, östlich von Larissa
+
Einige Regionen in Griechenland gehören nicht zu den Corona-Risikogebieten.

Reisen 2021

Wo ist Urlaub trotz Corona aktuell noch mit wenigen Beschränkungen möglich?

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
    schließen

Bis es zu nennenswerten Lockerungen im Tourismus kommt, müssen sich Reise-Fans noch gedulden. Aber wo ist Urlaub aktuell mit wenigen Beschränkungen möglich?

An Urlaub komplett ohne Beschränkungen ist aktuell nicht zu denken. Für manche stellt es aber schon eine Erleichterung dar, wenn die auserwählte Reise-Destination wenigstens nicht zu den Corona-Risikogebieten gehört. In diesem Fall fallen nämlich die Testpflicht und Quarantäne bei der Rückkehr nach Deutschland* weg. Derzeit gibt es in Europa und auf der ganzen Welt jedoch nur wenige Reiseziele, auf die das zutrifft.

Griechenland-Urlaub trotz Corona: Was jetzt möglich ist

Griechenland ist eines der wenigen Länder Europas, für das aktuell nur eine Teil-Reisewarnung gilt. Zu den Gebieten, vor denen das Auswärtige Amt warnt, gehören die Regionen Attika, Ostmakedonien und Thrakien, Nördliche Ägäis, Thessalien, Westmakedonien sowie Zentralmakedonien. Für die übrigen Landesteile gilt derzeit keine Warnung – auch wenn die Regierung weiterhin von nicht notwendigen, touristischen Reisen abrät.

Wer einen Urlaub in Griechenland plant, muss aber mit inländischen Beschränkungen rechnen. Im ganzen Land gilt bis zum 18. Januar ein Lockdown. Das heißt, die Unterkunft darf nur aus triftigen Gründen und mit einer Sondererlaubnis verlassen werden, zudem haben nur Geschäfte, die für die Grundversorgung erforderlich sind, geöffnet. Zudem müssen sich Personen, die bis zum 21. Januar nach Griechenland einreisen, in eine siebentägige häusliche Quarantäne begeben. Für die Einreise über den Luft-, See- und Landweg gilt eine Online-Anmeldepflicht. Das entsprechende Formular muss spätestens 24 Stunden vor der Abreise ausgefüllt werden. Daraus generiert sich ein QR-Code, der bei der Einreise vorgezeigt werden muss – ansonsten droht eine Geldbuße von 500 Euro.

Tests, Tests, Tests: Mauritius ohne Reisewarnung – aber mit Einschränkungen

Paradiesisch ist es auch auf Mauritius: Für den Inselstaat gilt keine Reisewarnung, auch wenn von touristischen Aufenthalten abgeraten wird. Am 1. Oktober wurden die Einreisesperren gelockert, sodass nun unter Einschränkungen wieder Urlauber erlaubt sind – allerdings nur, wenn sie einen Aufenthalt von 14 Tagen planen, wie das Auswärtige Amt informiert.

Insgesamt müssen vor und während der Reise von jedem Touristen vier Corona-Tests gemacht werden: Zum einen ist bei der Einreise ein negativer Test nötig, der nicht älter ist als sieben Tage. Zum anderen wird direkt am Flughafen ein weiterer Test gemacht. Während einer 14-tägigen Quarantäne in einem dafür staatlich zugelassenen Hotel müssen sich Reisende dann am 7. und 14. Tag erneut jeweils einem PCR-Test unterziehen.

Auch interessant: Ostern, Pfingsten, Sommer? Ab wann Reisen 2021 wieder normal möglich sein könnten.

Urlaub auf Sansibar: Reisewarnung, aber keine inländischen Vorschriften

Es geht auch umgekehrt: Für Sansibar, einer zu Tansania gehörenden Inselgruppe, gilt eine Reisewarnung vonseiten des Auswärtigen Amtes, allerdings gibt es innerhalb des Landes keine Corona-Beschränkungen. Laut Bericht des Reisereporters erklärte der Präsident John Pombe Joseph Mafufuli sein Land als coronafrei – allerdings besteht weiterhin die Reisewarnung, weil offenbar kaum auf Covid-19 getestet wird.

Wer nach Sansibar reisen will, muss also keinen negativen Corona-Test vorlegen. Alle Reisenden müssen sich aber einem Covid-19-Screening, also einem Fiebermessen, bei der Einreise unterziehen. Bei Covid-19-Symptomen wird ein weiterer Corona-Test vorgenommen. Sollte dieser positiv ausfallen, geht es in eine 14-tägige Quarantäne. Eine generelle Quarantänepflicht existiert allerdings nicht. Zudem gibt es keine Maskenpflicht im öffentlichen und privaten Raum.

Bei der Rückkehr aus Sansibar gelten dann die üblichen Quarantäne-Regeln in Deutschland: Zehn Tage Selbstisolation und ein verpflichtender Corona-Test bei der Einreise sind nötig. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Reise-Lust trotz Corona? So viele Deutsche planen wirklich einen Urlaub 2021 Jahr.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema