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Weniger geschützt? Wie Antibiotika den Impfschutz bei Kleinkindern beeinflusst

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Von: Laura Knops

Vater hält seinen Sohn, während er von einem Kinderarzt geimpft wird (Symbolbild).
Die Gabe von Antibiotika kann die Wirkung bestimmter Schutzimpfungen beeinflussen (Symbolbild). © Westend61 / Imago

Eine Reihe von Impfungen soll Kinder in den ersten Lebensjahren vor schweren Infektionskrankheiten schützen. Antibiotika können den Impfschutz jedoch verringern.

Rochester – Impfungen sollen den Körper vor möglichen Erkrankungen schützen. Kleinkinder erhalten daher bereits in den ersten Lebensmonaten eine Reihe von wichtigen Schutzimpfungen. Doch die Einnahme bestimmter Medikamente kann die lebensrettende Schutzwirkung nachhaltig beeinflussen. Zu diesem Schluss kommt eine Gruppe US-amerikanischer Wissenschaftlern in einer aktuellen Studie.
Antibiotika scheinen nicht nur die „schlechten“ Bakterien im Darm zu schwächen, sondern auch die Wirkung verschiedener Schutzimpfungen zu beeinflussen, wie 24vita.de berichtet.

Im Rahmen ihrer aktuellen Studie hat das Team des Rochester General Hospital Research Institutes in New York rund 560 Kleinkinder im Alter von 6 bis 24 Monaten untersucht. Die Blutproben waren dabei bei mehreren Vorsorgeuntersuchungen sowie beim Auftreten einer akuten Mittelohrentzündung entnommen worden. Besonderes Augenmerk legten die Wissenschaftler allerdings auf die Antikörperlevel wichtiger Schutzimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Keuchhusten, Influenza und Pneumokokken. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin „Pediatrics“ veröffentlicht.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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