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The golden Voice: USB-Mikrofone im Test

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USB-Mikrofone sind nicht nur für Podcaster, sondern auch für das Home Office interessant.
USB-Mikrofone sind nicht nur für Podcaster, sondern auch für das Home Office interessant. ©  Blue

Angehende YouTube-Stars und Streamer brauchen es genauso wie manche Angestellte im Home Office: das Mikrofon. Klar, in jedem Smartphone und Laptop ist mittlerweile ein mehr oder weniger gut gelungenes Exemplar verbaut, wirklich berauschend ist die Qualität in der Regel allerdings nicht.

USB-Mikrofone bewegen sich preislich in einem Rahmen zwischen 20 und 200 Euro. Wer jedoch in den unteren Preis-Gefilden zuschlägt, der muss Abstriche bei der Aufnahmequalität und dem Funktionsumfang machen. Ab einem Anschaffungspreis von etwa 100 Euro steigt dann nicht nur die Qualität der Aufnahme deutlich, sondern das USB-Mikrofon kann auch mit einer Fülle von Zusatzfunktionen aufwarten. Bevor man sich jedoch ein Mikrofon anschafft, sollte man sich zuerst einmal überlegen, wofür genau man es gebrauchen will. Während Kondensatormikrofone besonders empfindlich sind und ihre Stärke in der Aufnahme von Stimmen haben, sind dynamische Mikrofone wegen ihrer Robustheit besonders gut für Konzerte oder andere ruppige Einsatzgebiete geeignet.

Was die technischen Werte angeht, sollte man sich von den Herstellerangaben nicht täuschen lassen, denn die Werte allein sagen noch relativ wenig über die Aufnahmequalität des Mikrofons aus. Wichtiger ist die Wahl der passenden Richtcharakteristik. Je nach geplantem Einsatzzweck des Mikrofons sollte man sich für eine bestimmte Richtcharakteristik entscheiden. Die bekannteste Richtcharakteristik eines Mikrofons ist dabei wohl die „Niere”. Diese heißt so, weil der Winkel, von dem aus die Schallwellen vom Mikrofon absorbiert werden, die Form einer Niere haben.

Ferner sollte man beim Mikrofon-Kauf darauf achten, dass Echtzeit-Monitoring unterstützt wird. Damit ist gemeint, dass man einen kabelgebundenen Kopfhörer direkt am Mikrofon anschließen kann und so sich selbst während der Aufnahme lantenzfrei und deutlich durch die Kopfhörer sprechen hört. Unterstützt ein Mikrofon kein Echtzeit-Monitoring, besteht die Gefahr, sich selbst mit ein wenig Verzögerung sprechen zu hören und das sollte man in jedem Fall vermeiden.

USB-Mikrofone im Test: Dieses Modell ist empfehlenswert

Das Testportal AllesBeste hat in Zusammenarbeit mit der Redaktion 17 USB-Mikrofone auf Herz und Nieren geprüft. Testsieger wurde das Blue Yeti Nano. Das Mikrofon macht einen sehr stabilen Eindruck, der durch die edle Optik und hochwertige Verarbeitung zusätzlich unterstrichen wird. Den Test hat das Mikrofon aber nicht wegen seiner Optik, sondern aufgrund seiner rundum gelungenen Aufnahmequalität gewonnen. Neben der Niere steht beim Yeti Nano als zusätzliche Richtcharakteristik die Kugel zur Auswahl. Diese ist unidirektional und erweitert so das Einsatzspektrums des Mikrofons noch einmal deutlich.

Mehr Informationen und weitere empfehlenswerte Alternativen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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