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Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

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Von: Janine Napirca

Zwei Männer installieren eine Photovoltaikanlage auf einem Dach
Unter bestimmten Umständen lohnt sich eine Photovoltaikanlage (Symbolbild). © Fritsch/Imago

Sie wollen eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Hausdach installieren? In diesen Fällen lohnt es sich wirklich, Solarstrom selbst zu produzieren.

Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht mithilfe von Solarzellen in elektrische Energie, also Solarstrom, um. Damit sich die Umwandlung von Lichtenergie auch finanziell lohnt, gibt es laut Stiftung Warentest einiges zu beachten. Wie sich eigens produzierter Solarstrom auf Ihren Geldbeutel auswirkt, erfahren Sie hier.

Ist Photovoltaik das Gleiche wie eine Solaranlage?

Im Allgemeinen versteht man unter Photovoltaik dasselbe wie unter Solaranlagen. Nicht zu verwechseln mit Solarthermieanlagen, denn Solaranlagen bzw. Photovoltaikanlagen bestehen aus Solarmodulen, die Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln. Wohingegen Solarthermie die Umwandlung der Sonnenenergie durch thermische Solaranlagen in nutzbare thermische Energie, also zum Heizen, meint.

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Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Besonders wenn Sie einen hohen Energiebedarf haben und den Solarstrom selbst verbrauchen, lohnt sich dem Bericht zufolge eine Photovoltaikanlage. Denn hohe Rendite durch Volleinspeisung gibt es nicht mehr. Derzeit bekommen Sie laut Stiftung Warentest knapp 7 Cent pro Kilowattstunde Solarstrom, den Sie ins öffentliche Netz einspeisen. Das sind ungefähr 30 Prozent weniger als vor zwei Jahren. Zudem sind die Preise für Photovoltaikanlagen gestiegen.

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Auch wenn Sie die Kosten Ihrer Photovoltaikanlage nicht mehr allein durch eine Einspeisung ans öffentliche Netz decken können – ein Wechsel zur Solarenergie kann sich dennoch lohnen. Denn gerade durch die aktuell erhöhten Energie- und Strompreise wird es immer attraktiver, unabhängig in der Energieversorgung zu sein, und seinen eigens produzierten Strom selbst zu nutzen. Ob zum Waschen, Kochen oder Laden des E-Autos – mit selbst produziertem Solarstrom fahren Sie Stiftung Warentest zufolge günstiger, als wenn Sie den Strom bei teuren Anbietern beziehen müssen. Sie sollten jedoch auf eine gründliche Kalkulation achten, bevor Sie sich eine Photovoltaikanlage anschaffen.

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Ist eine Photovoltaikanlage mit Speicher sinnvoll?

Mithilfe von Akkus wird der Solarstrom, der tagsüber eingespeist, jedoch nicht verbraucht wird, für die Nacht gespeichert. Generell übersteigen die Anschaffungskosten eines Speichers für die Photovoltaikanlage dem Bericht zufolge jedoch den Nutzen. Wenn Sie hingegen einen günstigen Speicher erwerben können, der auf den Stromverbrauch in Ihrem Haushalt abgestimmt ist, können Sie die Anschaffungskosten wieder hereinholen. (jn) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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