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Gut gesichert: Fahrradschlösser im Test

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Fahrradschlösser gibt es in vielen verschiedenen Varianten.
Fahrradschlösser gibt es in vielen verschiedenen Varianten. © AllesBeste

Fahrradschlösser versprechen Schutz gegen Diebstahl. Möchte man sein Rad guten Gewissens aus den Augen lassen, sollte man deshalb nicht an dessen Sicherung sparen. Doch der Preis alleine sagt nicht viel über die tatsächliche Qualität aus.

Wer sein Fahrrad liebt, schließt es ab, dann bleibt es an Ort und Stelle – so denkt man zumindest. Doch in Wahrheit sind viele Fahrradschlösser kaum mehr als Wegfahrsperren, die man mit handelsüblichen Werkzeugen in kürzester Zeit öffnen kann, wenn man denn nur möchte.

Zwar gibt es noch einige andere Aspekte, die die Sicherheit eines Schlosses bestimmen, dennoch kann man als Faustregel festhalten: Je mehr Gewicht, desto sicherer ist ein Schloss. Diesem Anspruch steht aber dem Wunsch entgegen, wenig Ballast mit sich herumzuschleppen. Für die Entscheidung für ein bestimmtes Schloss muss man die beiden Aspekte zwangsläufig gegeneinander abwägen.

Das richtige Fahrradschloss finden - eine Frage der Bauform

Fahrradschlösser gibt es in verschiedenen Varianten, die gebräuchlichsten sind Kabelschlösser, Panzerkabelschlösser, Faltschlösser, Kettenschlösser und Bügelschlösser. Alle haben ihre Vor- und Nachteile

Kabelschlösser sind selbst mit einer respektablen Länge sehr leicht, bieten aber kaum Widerstand. Kettenschlösser sind nur stabil genug, wenn sie recht dick sind, dann wiegen sie aber viel. Ein guter Kompromiss zwischen Schutz und Gewicht sind Bügelschlösser, diesen fehlt es dafür aber wiederum an Länge – sein Fahrrad an einen Gegenstand anzuschließen, etwa einen Laternenpfahl, ist mit den meisten Modellen kaum möglich.

Fahrradschlösser im Test: Das ist der Sieger

Das Testportal AllesBeste hat in Zusammenarbeit mit der Redaktion 75 Fahrradschlösser getestet und für jede Bauform Favoriten ausgelobt. Als bestes Bügelschloss stuften die Tester das Abus Granit X-Plus 540 ein. Es hat einen ausgefeilten Schließmechanismus und einen langen Bügel, sodass das Fahrrad noch an etwas angeschlossen werden kann. Der Bügel aus gehärtetem Stahl ist extrem hart und ließ sich im Test weder mit einer Metallsäge noch mit einem Bolzenschneider öffnen.

Wer ein Kettenschloss bevorzugt, dem rät die Redaktion zum Hiplok Gold. Neben seinen guten Sicherheitseigenschaften konnte das Schloss durch seine Handhabung punkten, nicht zuletzt weil es beim Transport wie ein Gürtel um die Hüfte getragen werden kann.

Mehr Informationen zu Fahrradschlössern und weitere Empfehlungen, auch zu anderen Bauformen, finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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