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Bares für Rares: Horst Lichter verweigert Ehepaar die Karte

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Von: Sofia Wrede

«Bares für Rares»
Nicht immer können Verkäufer bei „Bares für Rares“ mit ihren Objekten punkten. © picture alliance/Frank W. Hempel/ZDF/dpa

Schätze aus dem Keller, Antiquitäten vom Dachboden: Bei „Bares für Rares“ hoffen die Teilnehmer auf historische Befunde und enorme Preise. Doch diesmal ging es schief.

Eigentlich sollte es anders laufen. Wer es mit seinem alten Lieblingsobjekt in die ZDF-Show Bares für Rares*“ geschafft hat, entscheidet selbst, wann er die Sendung verlässt: Wenn die Händler einem Teilnehmer zum Beispiel einen zu niedrigen Preis bieten.

Bei dem jungen Ehepaar Bergs lief aber alles ganz anders.

Bares für Rares: So schief kann der Verkauf gehen

Lisa und Peter Bergs aus der Nähe von Aachen waren neugierig: Sie brachten einen kleinen Puppenwagen in die Sendung. Lisa Bergs hatte mit ihm schon als Kind gespielt, er gehörte ihrer Großmutter. Mit seinen kleinen hölzernen Rädern und vielen feinen Verzierungen wirkte er wie alte Handwerkskunst.

Das Ehepaar brachte den Wagen in die Sendung, um die eigene Neugierde zu befriedigen. Denn: Sie wollten von den „Bares für Rares“-Experten hören, wie alt der Puppenwagen ist. Moderator Horst Lichter war begeistert und nannte das Spielzeug konsequent rheinländisch ein „Puppenwägelchen“.

Die Einschätzung des Experten dürfte dann eine Enttäuschung gewesen sein für das Paar. Sven Deutschmanek, ein Kunst- und Antiquitätenhändler, der schon seit der zweiten Staffel bei der Sendung dabei ist, musste die bittere Wahrheit aussprechen.

Enttäuschender Befund: Bei „Bares für Rares“ durchgefallen

„Ich bin älter.“ Deutschmanek wählte klare Worte, als er den Puppenwagen analysierte. Das Spielzeug sehe tatsächlich nur auf den ersten Blick alt aus. Er bewies aber schnell, dass es sich um eine billige Reproduktion handele, vermutlich aus den 1980er Jahren:

In den 80er Jahren seien Reproduktionen alter Puppenwagen sehr beliebt gewesen, so Deutschmanek. Deswegen vermute er, dass der Wagen aus dieser Zeit stamme. Alt oder gar antik sei das Spielzeug aber ganz sicher nicht.

Horst Lichter: Unangenehme Aufgabe für den Moderator bei „Bares für Rares“

Horst Lichter, der mit seiner fröhlichen und freundlichen Art eigentlich lieber den Freund der Verkäufer spielt, hatte deswegen eine unangenehme Aufgabe. „Ihr dürft mir nicht böse sein, aber das darf ich nicht rüberlassen zu den Händlern“, sagte Lichter. Er sagte zwar, dass er das Stück persönlich hübsch finde, es aber gegen die Regeln der Show verstoße. Denn: Reproduktionen sind bei „Bares für Rares“ nicht erwünscht. (Sofia Wrede) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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