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Explosionsgefahr bei Erdgas-Touran: VW ruft 21.000 Fahrzeuge zurück

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Von: Sebastian Oppenheimer

Weil der Gastank explodieren kann, ruft VW rund 21.000 Fahrzeuge vom Modell Touran zurück. Es bestehen laut Hersteller „Risiken für Leib und Leben“.
Explosionsgefahr: VW ruft weltweit rund 21.000 VW Touran mit Erdgas-Antrieb zurück. © VW

Weil der Gastank explodieren kann, ruft VW rund 21.000 Fahrzeuge vom Modell Touran zurück. Es bestehen laut Hersteller „Risiken für Leib und Leben“.

Wolfsburg – Eine Zeit lang sah es so aus, als könnte Erdgas eine ernstzunehmende Alternative zu Benzin und Diesel werden – doch seit die Elektromobilität Fahrt aufnimmt, ist es relativ still um dieses Thema geworden. Aber natürlich gibt es nach wie vor zahlreiche Fahrzeuge, die mit Erdgas-Technik (CNG) – nicht zu verwechseln mit Autogas (LPG) – unterwegs sind. Eines der Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Konzern, die als Erdgas-Version erhältlich waren, ist der VW Touran. Nun hat VW eine große Rückrufaktion aufgrund von Explosionsgefahr gestartet – es bestünden „Risiken für Leib und Leben“.
Die Tanks des Erdgas-Touran können korrodieren und in der Folge explodieren, wie 24auto.de berichtet.

Laut der Rückrufdatenbank des Kraftfahrtbundesamts (KBA) sind weltweit 21.014 Fahrzeuge betroffen, 8.325 davon in Deutschland. Es handelt sich um Fahrzeuge, die zwischen 2005 und 2015 gebaut wurden. In der Werkstatt werden laut VW die hinteren beiden Gasflaschen deaktiviert, was zu einem Reichweitenverlust von etwa 20 Prozent führe. Die vorderen beiden Flaschen werden auf mögliche Korrosion untersucht. Getauscht werden die deaktivierten Gasflaschen dann in einer weiteren Rückrufaktion, die bereits in Planung sei.

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