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Stau an Pfingsten: Welche Autobahnen Autofahrer umgehen sollten

  • Ömer Kayali
    vonÖmer Kayali
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Über Pfingsten kann es vermehrt zu Staus auf den Autobahnen kommen. Der ADAC verrät, wo das Risiko besonders hoch ist.

  • Pfingsten steht vor der Tür.
  • Die Freizeit nutzen viele Menschen in Deutschland mit einem Ausflug mit dem Auto.
  • Der ADAC warnt allerdings vor Staus und nennt Strecken, wo das Risiko besonders hoch ist.

Wegen Pfingstmontag steht wieder ein verlängertes Wochenende bevor. Außerdem starten in einigen Bundesländern damit die Pfingstferien. Viele Leute nutzen dies für einen kleinen Ausflug mit dem Auto. Da nun auch die Einschränkungen durch die Coronavirus-Krise* weitgehend gelockert wurden, warnt der ADAC vor Staus auf den Autobahnen an Pfingsten. Bei einigen Strecken ist die Staugefahr besonders hoch.

Stau an Pfingsten: An diesen Tagen ist das Risiko besonders hoch

Viele Reisende versuchen bevorstehenden Staus dadurch zu entgehen, indem sie möglichst früh schon losfahren. Doch laut ADAC besteht gerade dann ein erhöhtes Risiko, dass viele Autofahrer zur selben Zeit unterwegs sind. Die Staugefahr sei daher am Freitagnachmittag und am frühen Abend sowie Samstagvormittag besonders hoch. Sollte das Wetter über das verlängerte Wochenende schön sein, rechnet der ADAC zudem mit vielen Kurzurlaubern* aus Städten, die in naheliegende Erholungsgebiete fahren.

Hinzu kommt, dass am Sonntag und Pfingstmontag auch LKWs auf den Autobahnen unterwegs sein dürfen, da die Sonn- und Feiertagsverbote während der Coronavirus-Krise nicht gelten.

Auf diesen Strecken ist die Staugefahr besonders hoch

Der ADAC hat aufgelistet, auf welchen Strecken in Deutschland die Staugefahr über Pfingsten besonders hoch ist.

  • Fernstraßen von und zur Küste

  • Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München

  • A1 Köln – Bremen – Hamburg – Lübeck

  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berlin

  • A3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau

  • A4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Chemnitz – Dresden

  • A5 Hattenbacher Dreieck – Darmstadt – Karlsruhe

  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg

  • A7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Füssen/Reutte

  • A7 Hamburg – Flensburg

  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg

  • A9 München – Nürnberg – Berlin

  • A81 Stuttgart – Singen

  • A93 Inntaldreieck – Kufstein

  • A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen

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Erhöhte Staugefahr auch in den kommenden Monaten

Der ADAC befürchtet, dass das Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen innerhalb von Deutschland dieses Jahr besonders hoch sein wird, da Reisen ins Ausland größtenteils noch nicht möglich sind. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Deutsche für einen Urlaub im eigenen Land*. Das gilt nicht nur an Pfingsten. Auch in den kommenden Monaten ist daher mit einem erhöhten Staurisiko zu rechnen. Auch innerhalb der Städte ist dies der Fall. Der ADFC fordert daher einen besseren Ausbau der Radwege in Deutschland*.

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ök

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Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
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Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
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Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße. © 
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Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
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Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger. © mm
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Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus. © Polizei
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Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
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Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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