Ein 1967er Ford Mustang schlummerte 20 Jahre lang in einer Garage. (Symbolbild)
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Ein 1967er Ford Mustang schlummerte 20 Jahre lang in einer Garage. (Symbolbild)

Klassiker der Automobilgeschichte

Spektakulärer Oldtimer-Fund: Nach 20 Jahren kommt dieser Familienschatz wieder auf die Straße

Zwanzig Jahre lang schlummerte ein Klassiker der Automobilgeschichte in einer Garage vor sich hin - nun will der Besitzer den Oldtimer wieder fit für die Straße machen.

  • Zwanzig Jahre lang stand ein 1967er Mustang Fastback in einer Garage.
  • Das Auto wurde von der Polizei beschlagnahmt.
  • Jetzt soll er wieder fahrtüchtig gemacht werden.

Kalifornien - Der Ford Mustang gehört zu den Klassikern der Automobilgeschichte - bis heute wird das Fahrzeug produziert. Für Oldtimer*-Fans sind aber natürlich vor allem die frühen Modelljahre von Interesse. Die erste Generation wurde ab 1964 gebaut. Und genau so ein Modell der ersten Generation ("Mustang I") hat ein Besitzer 20 Jahre lang in einer Garage in Kalifornien geparkt - und will es nun wieder fit für die Straße machen.

Mustang Fastback Baujahr 1967 - die "zweite Version" des Urmodells

Bei dem Garagenfund* handelt es sich um einen 1967er Mustang Fastback - also die "zweite Version" eines Mustang I, der von 1967 bis 1968 gebaut wurde. Diese Version gleicht optisch der ersten Version, fällt allerdings in sämtlichen Dimensionen etwas größer aus. Einer der Gründe für die Vergrößerung war, im Motorraum Platz für hubraumstärkere Maschinen zu schaffen. Von 1967 bis 1968 wurde die Fastback-Variante rund 113.000 Mal gebaut.

Erbstück: Der Besitzer des Mustang hat das Auto von seinem Vater bekommen

Die US-amerikanische Fachzeitschrift "Hot Rod Magazine", berichtet auf seinem Online-Portal ausführlich über das Auto und seinen Besitzer. Der Inhaber des Autos  ist demnach ein Mann namens Matt Monroe. Er hat das Fahrzeug von seinem Vater Jimmie Monroe geerbt.

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Laut dem Bericht kaufte Jimmi Monroe den Mustang 1967 bei El Monte Ford. Später modifizierte er das Auto auch - beispielsweise sind die Grafiken auf dem Fahrzeug sein Werk. "Mein Vater war Kunstlehrer und hat die Streifen selbst entworfen und aufmalen lassen", zitiert das "Hot Rod Magazine" den Sohn.

Keine Zeit für das Auto: Der 1967er Mustang Fastback parkt in einer Garage

Vor rund 30 Jahren habe ihm der Vater dann das Auto "zur sicheren Aufbewahrung" übergeben. Zehn Jahre lang fuhr Matt Monroe den Mustang regelmäßig - bis er das Auto schließlich in der Garage verstaute. Er habe keine Zeit mehr für das Auto gehabt. 

Immer wenn das Tor offen gestanden habe, hätten ihn Leute angesprochen, ob er das Auto verkaufen wolle. Er habe aber immer abgelehnt.

Schock-Moment: Der 1967er Mustang Fastback ist verschwunden

2008 kam es dann zu einem dramatischen Ereignis: Der 1967er Mustang Fastback war verschwunden! Zunächst glaubte Matt Monroe, dass Auto sei gestohlen worden. Er hatte es nur einige Stunden vor dem Haus geparkt, um die Garage zu reinigen. Wie sich herausstellte hatte das örtliche Sheriff-Department das Fahrzeug abgeschleppt und beschlagnahmt. Schließlich war das Auto nicht angemeldet. Nach Bezahlung einer Gebühr konnte er sein Auto aber bald wieder mitnehmen, berichtet das "Hot Rod Magazine".

Nun hat Matt Monroe aber wieder Zeit und auch das Geld, den Mustang wieder fahrtauglich zu machen. Eine Werkstatt führt die notwendigen Reparaturen durch und bohrt die Motorleistung etwas auf. Auch Scheibenbremsen werden dem 1967er Ford Mustang Fastback an der Vorderachse spendiert.

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