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Ein Ferrari-Fahrer muss sich vor Gericht für seine üblen Beleidigungen verantworten. (Symbolbild)

Geldstrafe

Ferrari-Fahrer steht im Parkverbot - als Frau das fotografiert, rastet er aus

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Ein Kölner parkte mit seinem schwarzen Ferrari im Halteverbot. Eine Frau wollte das dokumentieren - doch mit der Reaktion des Mannes hat sie wohl nicht gerechnet.

  • Ein Ferrari-Fahrer nahm es mit dem Halteverbot auf einer Busspur in Porz bei Köln nicht so genau - und rief damit eine Kiosk-Besitzerin auf den Plan, die das Kennzeichen seines Wagens fotografierte.
  • Das gefiel dem 49-jährigen Fahrer aber so gar nicht, woraufhin er wüste Beleidigungen ausstieß.
  • Am Mittwoch (29. Januar 2020) musste er sich nun für seine Beschimpfungen verantworten.

Ferrari-Fahrer parkt im Halteverbot - aus kuriosem Grund

"Ich wollte nah an der Bank parken, meine Freundin wollte eine große Summe Bargeld einzahlen und hatte Angst vor einem Überfall", lautete die Begründung des angeklagten Ferrari-Fahrers für sein Parken im Halteverbot vor Gericht, wie das Portal Express berichtet. Dafür hätte er auch die 15 Euro Bußgeld in Kauf genommen. Doch letztlich muss er für seine Aktion nun viel mehr zahlen.

Denn eine Kiosk-Besitzerin entdeckte den 49-Jährigen im Halteverbot und stürmte aus ihrem Laden, um Fotos vom Kennzeichen zu machen. Mit der 63-Jährigen hatte der Angeklagte nicht gerechnet, wie es heißt. Daraufhin soll er sie unter anderem als "Schlampe", "alte Kuh" und "Hure" bezeichnet haben. Eine Zeugin bestätigte diese Aussagen.

"Solche Aufnahmen landen ja heutzutage gerne in den sozialen Netzwerken, da ist es ja verständlich, dass man das nicht möchte", erklärte der Verteidiger des Ferrari-Fahrers, Dr. Christof Miseré, die üblen Beleidigungen. Noch vor Ort wurden die Fotos in Anwesenheit der Polizei gelöscht.

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Ferrari-Besitzer muss nach wüsten Beleidigungen Konsequenzen tragen

Trotzdem kommt der 49-Jährige vor Gericht nicht ungeschoren davon. So kritisierte die Richterin seinen Vorwand, das Auto im Halteverbot geparkt zu haben, weil er es für sicherer hielt: "Wenn sie Sorge haben, überfallen zu werden, warum fährt man dann mit einem Ferrari da hin und nicht mit 'nem kleinen Golf?"

Zwar seien die Beschimpfungen ein Augenblicksversagen, doch der Konsequenzen hätte er sich bewusst sein müssen - zumal der Mann schon ein langes Vorstrafenregister führt, in dem ihm Zuhälterei, Diebstahl, Sachbeschädigung, Widerstand und zweimal Beleidigung angelastet wird. "Sie sind alt genug, das hätte nicht passieren dürfen", erklärte die Richterin. Darum muss der 49-Jährige nun auch ein Geldstrafe von 1.600 Euro zahlen. Den Ferrari hat er außerdem auch nicht mehr, weil der Leasingvertrag ausgelaufen ist.

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Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
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