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Ukraine-Krieg: „Kampf gegen das Böse“ - Selenskyj stellt heftige Forderungen

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Von: Nico Scheck, Sonja Thomaser, Jennifer Greve, Nail Akkoyun, Christian Stör

Die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland werden fortgesetzt. Selenskyj meldet sich in einer neuen Videobotschaft zu Wort. Der News-Ticker.

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+++ 19.30 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj richtet sich am Sonntag (17.00 Uhr MEZ) per Videoschalte an das israelische Parlament. Bei der außerordentlichen Sitzung der Knesset wird sich Selenskyj zum Ukraine-Krieg seit Beginn der russischen Invasion vor mehr als drei Wochen äußern. Der ukrainische Präsident hatte sich in den vergangenen Tagen bereits an mehrere Parlamente in verschiedenen Ländern gewandt.

Er sprach unter anderem vor dem deutschen Bundestag und dem US-Kongress. Israels Regierungschef Naftali Bennett bemüht sich als Vermittler zwischen Russland und der Ukraine. Er telefonierte vergangene Woche sowohl mit Russlands Staatschef Wladimir Putin als auch mit Selenskyj und flog Anfang des Monats nach Moskau, um Putin zu treffen.

Verhandlungen im Ukraine-Krieg: „Kampf gegen das Böse“ - Selenskyj stellt drastische Forderung

+++ 17.01 Uhr: Vor tausenden Antikriegsdemonstranten in Bern hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Schweizer Regierung aufgerufen, die Konten aller russischen Oligarchen zu sperren. „Auch das ist ein Kampf gegen das Böse“, sagte Selenskyj nach Angaben des Übersetzers. Selenskyj war live zugeschaltet, während auf dem Platz vor dem Schweizer Parlament mehrere Tausend Menschen mit vielen ukrainischen Flaggen gegen den russischen Krieg gegen die Ukraine demonstrierten.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Schweiz dazu aufgefordert, die Konten aller russischen Oligarchen zu sperren.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Schweiz dazu aufgefordert, die Konten aller russischen Oligarchen zu sperren. © Peter Klaunzer/dpa

Die Schweiz hat sich den europäischen Sanktionen weitgehend angeschlossen. Es gibt aber weitere schwerreiche Russen, die in der Schweiz Geschäfte machen und denen eine Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin nachgesagt wird und die bislang keinen Sanktionen unterliegen. Der ukrainische Präsident kritisierte den Nahrungsmittelkonzern Nestlé, der beschlossen hat, sich vorerst nicht wie viele andere Firmen aus Russland zurückzuziehen.

Ukraine-Krieg: Verhandlungen erschwert? Russland erhebt schwere Vorwürfe gegen USA

+++ 14.56 Uhr: Die USA erschweren die Verhandlungen im Ukraine-Krieg zwischen Moskau und Kiew. Das zumindest behauptet Russlands Außenminister Sergej Lawrow. „Als Selenskyj Verhandlungen vorschlug, stimmte unser Präsident zu, die Verhandlungen sind im Gange“, erklärte Lawrow am Samstag laut der Agentur Interfax. Sein Vorwurf: „Ein Teil des Dialogs hat sich verbessert, obwohl man ständig das Gefühl hat, dass die ukrainische Delegation an der Hand gehalten wird, höchstwahrscheinlich von den Amerikanern, und es ihnen nicht erlaubt wird, den Forderungen zuzustimmen, die meiner Meinung nach absolut minimal sind.“

Zudem würden die zunehmenden Spannungen Russlands mit dem Westen die Beziehung zu China stärken, erklärte Lawrow weiter. Zwar sei man auch künftig Kooperationen mit dem Westen offen gegenüber. Doch man werde „unter den Umständen, wie der Westen sich verhalten hat, keine Initiativen entwickeln werden“. Diese müsse jetzt vom Westen kommen.

Verhandlungen im Ukraine-Krieg: Selenskyj kontert Putins Rede

+++ 10.19 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Auftritt von Kremlchef Wladimir Putin im Luschniki-Stadion in Moskau mit einem Zahlenvergleich zum Angriff auf die Ukraine gekontert. Knapp 100.000 Menschen vor dem Stadion, in der Arena selbst 95.000 Menschen - dies entspreche zusammen etwa der Zahl der russischen Soldaten, die in die Ukraine eingefallen seien, sagte Selenskyj am Samstagmorgen (19.03.2022) in einer Videoansprache. „Und jetzt stellen Sie sich 14.000 Leichen in diesem Stadion vor, dazu noch Zehntausende verwundete und verstümmelte Menschen.“ Dies entspreche den Verlusten der russischen Seite seit Beginn des Kriegs.

Selenskyj nahm diese Zahlen, die sich von unabhängiger Seite nicht überprüfen lassen, zum Anlass, einmal mehr das sofortige Ende der Kampfhandlungen und „ehrliche Verhandlungen“ zu fordern. „Der Krieg muss beendet werden, die Vorschläge der Ukraine liegen auf dem Tisch“, wurde er von der „Ukrajinska Prawda“ zitiert. Putin hatte am Freitag (18.03.2022) bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit dem Einmarsch in die Ukraine Russlands Armee für ihren „heldenhaften“ Einsatz gelobt. Alle Pläne würden umgesetzt, sagte Putin in einer Rede vor Zehntausenden Menschen im Luschniki-Stadion.

Der ukrainische Präsident Selenskyj forderte in einer Videoansprache erneut  das sofortige Ende der Kampfhandlungen und „ehrliche Verhandlungen“.
Der ukrainische Präsident Selenskyj forderte in einer Videoansprache erneut das sofortige Ende der Kampfhandlungen und „ehrliche Verhandlungen“. © Uncredited / dpa

Verhandlungen im Ukraine-Krieg: Erdogan blitzt bei Putin ab

Update, Samstag (19.03.), 08.15 Uhr: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan *hat sein Angebot an Russland und die Ukraine erneuert, als Vermittler bei den Verhandlungen beider Länder zu fungieren. Bereits mehrfach hatte Erdogan sich in der Vergangenheit angeboten. Bislang sind aber weder Russlands Präsident Wladimir Putin noch der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyi darauf eingegangen.

Laut Angaben mehrerer türkischer Medien hat Recep Tayyip Erdogan gegenüber Putin während eines Telefonats seinen Vorschlag wiederholt, ein Treffen auf höchster Ebene in Istanbul oder Ankara zu organisieren. Auf neutralem Boden sollten die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine fortgesetzt und ein Waffenstillstand beschlossen werden. „Niemand profitiert von einem Krieg“, so Erdogan.

Russland-Ukraine-Verhandlungen: Treffen von Putin und Selenskyj - Verhandlungsführer nennt Bedingungen

+++ 19.53 Uhr: Bei den Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland gibt es leichte Fortschritte. Allerdings hält Russlands Ukraine-Verhandlungsführer Wladimir Medinski ein Treffen der Präsidenten Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj erst wahrscheinlich, sobald ein fertiger Vertag vorliegt.

Wie die Agentur Interfax am Freitag berichtete, müssen sich die Delegationen laut Medinski erst auf einen Text im Vertrag einigen. Erst dann mache es „Sinn, über einen Gipfel der Staatschefs zu sprechen“. Wie Medinski weiter erklärte, habe man sich in der „Schlüsselfrage“ einer möglichen Neutralität oder Nato-Mitgliedschaft der Ukraine angenähert. Bei der Frage der „Entmilitarisierung“ der Ukraine befinde man sich „irgendwo in der Mitte“. Seit dem 28. Februar befinden sich beide Delegationen im Gespräch.

Russland-Ukraine-Verhandlungen: „Hartes“ Telefonat - Scholz stellt drei Forderungen an Putin

+++ 14.00 Uhr: Olaf Scholz und Wladimir Putin haben am Freitag erneut ein Telefonat geführt. Laut Angaben des Kreml war dieses „hart“. Darin bekräftigte Putin abermals, dass der Westen Völkerrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen der Ukraine ignoriere. Kanzler Scholz stellte drei Forderungen.

Update vom Freitag, 18.03.2022, 08.30 Uhr: Die Ukraine-Russland-Verhandlungen scheinen nur stockend voran zu gehen ‒ wenn überhaupt. Nun äußerte sich Bundeskanzler Olaf Scholz* (SPD) zu den Friedensbemühungen. Er warf Putin vor, die Uhren zurückdrehen zu wollen „in eine Zeit, in der Großmächte die Landkarte unter sich aufteilen“. Er wolle die Länder Mittel- und Osteuropas als „bloße Puffer und Einflusszonen behandeln“.

Scholz führte weiter aus, dass niemand wisse, „ob Russland die Gespräche, die jetzt in Belarus stattfinden, nur führt, um den eigenen Vormarsch zu begleiten“. Trotzdem unterstütze er die Verhandlungen. Man sei dabei jedoch nicht naiv, betonte Scholz. „Dialog ist ja kein Selbstzweck. Dialog, in diesem Fall gerade mit Russland, setzt eigene Stärke voraus.“ Das sagte Scholz am Donnerstagabend (17.03.2022) auf einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Ehren des SPD-Politikers* Egon Bahr, der am Freitag 100 Jahre alt geworden wäre.

Ukraine-Verhandlungen: Russland zieht UN-Abstimmung zu Ukraine-Resolution zurück

+++ 22.15 Uhr: Russland nimmt wegen mangelnder Unterstützung im UN-Sicherheitsrat Abstand von einer angepeilten Abstimmung zu einer Resolution zur humanitären Lage in der Ukraine. Stattdessen soll das mächtigste UN-Gremium am Freitagmorgen (18.03.2022) US-Ostküstenzeit (wahrscheinlich 15.00 Uhr MEZ) erneut zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen.

Grund sind angebliche US-Labore zur Produktion von Biowaffen in der Ukraine. Das kündigte der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja am Donnerstag (17.03.2022) in New York an. Der Rat hatte sich schon einmal auf Anfrage Moskaus mit dem Thema beschäftigt. Die Vorwürfe werden weithin als Falschinformation und haltlose Propaganda bezeichnet.

Ukraine-Verhandlungen: Kreml-Sprecher wirft ukrainischen Unterhändlern mangelnden „Eifer“ vor

+++ 18.21 Uhr: Die Ukraine will nach türkischen Angaben, dass Deutschland und die Türkei als Garanten für ein mögliches Sicherheitsabkommen mit Russland einstehen. Die Ukraine habe vorgeschlagen, dass die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats sowie die Türkei und Deutschland als Garanten für ein Sicherheitsabkommen zwischen Moskau und Kiew fungierten, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Donnerstag bei einem Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen Dmytro Kuleba in Lwiw.

Ukraine-Russland-Verhandlungen: Erdogan will Treffen ermöglichen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bekräftigte derweil in einem Telefonat mit Russlands Staatschef Wladimir Putin sein Angebot, ein Gipfeltreffen zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der Türkei zu ermöglichen.

Erdogan schlug demnach auch vor, türkische Beobachter zur Überwachung einer Waffenruhe für die seit Wochen belagerte Hafenstadt Mariupol zu entsenden, damit die dort festsitzenden Menschen die Stadt verlassen können.
Außenminister Cavusoglu erklärte, unter den in Mariupol festsitzenden Menschen seien auch mehr als hundert Türken. Die Türkei schlage eine 24-stündige Waffenruhe und humanitäre Korridore vor, die vom Roten Kreuz, dem UN-Büro für humanitäre Fragen (Ocha) und dem türkischen Roten Halbmond überwacht werden könnten.

Ukraine-Verhandlungen: Kreml-Sprecher spricht von „Kompromiss“

Der russische Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte derweil in Moskau, die russische Delegation bei den Verhandlungen mit der Ukraine gebe sich „große Mühe“ und sei „bereit, Tag und Nacht zu arbeiten“. Die ukrainische Seite beschuldigte er, nicht „den gleiche Eifer“ zu zeigen.

Ukraine-Krieg: Frankreich vermutet Schein-Verhandlungen – Russland will „weiter Waffen sprechen lassen“

+++ 15.00 Uhr: Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian hat Russland vorgeworfen, nur zum Schein mit der Ukraine zu verhandeln. Russland verfolge dieselbe Strategie wie bereits in Grosny in Tschetschenien und im syrischen Aleppo. „Erst bombardieren, dann sogenannte humanitäre Korridore einrichten, um dem Gegner vorzuwerfen, sie nicht zu respektieren, und schließlich verhandeln, nur um den Eindruck zu erwecken, dass verhandelt wird“, sagte Le Drian der Zeitung Le Parisien vom Donnerstag.

„Russland will weiter die Waffen sprechen lassen“, hob Le Drian hervor. Die Drohung mit Atomwaffen nannte er eine „rhetorische Eskalation“, die für den russischen Präsidenten Wladimir Putin typisch sei. „Dies ist unangemessen und unverantwortlich in der aktuellen Situation“, fügte er hinzu.

Ukraine-Verhandlungen: Bidens Äußerungen über Putin sind für Kreml „unverzeihlich“

+++ 13.30 Uhr: Der Kreml hat die „Kriegsverbrecher“-Äußerung von US-Präsident Joe Biden über seinen russischen Kollegen Wladimir Putin als „inakzeptabel und unverzeihlich“ kritisiert. „Unser Präsident ist eine sehr weise, weitsichtige und kultivierte internationale Persönlichkeit“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge. Biden hatte Putin am Mittwoch erstmals öffentlich einen „Kriegsverbrecher“ genannt. Die US-Regierung hatte zuvor stets vermieden, direkt von russischen Kriegsverbrechen zu sprechen.

Präsident Biden habe nicht das Recht, so etwas zu sagen, sagte Peskow. Solche Worte kämen von dem Präsident eines Landes, „das seit Jahren Menschen auf der ganzen Welt bombardiert“ und eine Atombombe auf ein Land abgeworfen habe, das bereits besiegt gewesen sei. „Ich spreche von Hiroshima und Nagasaki“, sagte Peskow. Die USA hatten im August 1945 jeweils eine Atombombe auf die beiden japanischen Städte abgeworfen.

Trotz Ukraine-Verhandlungen: Putin zerschlägt Hoffnung auf schnelle Lösung

Um den Krieg in der Ukraine weiter zu legitimieren, warf der russische Präsident der Ukraine zudem vor, gemeinsam mit der USA „mit der afrikanischen Schweinepest, Cholera und dem Coronavirus“ zu experimentieren. Man plane, biologische Waffen herzustellen, um Russland besiegen und anschließend in ein „schwaches, abhängiges Land“ zu verwandeln. Russland werde sich „niemals“ in einem „erbärmlichem und gedemütigtem Zustand befinden“, sagte Putin.

Russland-Ukraine-Verhandlungen: Selenskyj bezieht deutliche Stellung

Update von Donnerstag, 17.03.2022, 06.40 Uhr: Wie geht es bei den Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine weiter? Der ukrainische Präsident, Wolodymyr Selenskyj, machte in einer Videoansprache in der Nacht zum Donnerstag deutlich, was er sich erwartet: „Meine Prioritäten bei den Verhandlungen sind absolut klar: Das Ende des Krieges, Sicherheitsgarantien, Souveränität und Wiederherstellung der territorialen Integrität.“ Die Verhandlungen liefen weiter.

Vom Westen forderte Selenskyj erneut die Durchsetzung einer Flugverbotszone sowie ein neues Sanktionspaket gegen Russland, da die russische Wirtschaft weiter in der Lage sei, ihre Kriegsmaschinerie am Laufen zu halten. Außerdem forderte er abermals Luftverteidigungssysteme, Flugzeuge, tödliche Waffen und Munition für die ukrainischen Streitkräfte.

Ukraine-Krieg: Selenskyj kündigt weitere Verhandlungen an

Erstmeldung vom 15.03.2022: Kiew - Der Ukraine-Krieg dauert nun bereits fast drei Wochen. Auch am 20. Tag der russischen Invasion halten die Kämpfe und Angriffe weiter unvermindert an. Doch die Menschen geben die Hoffnung nicht auf, dass die bisher fruchtlosen Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine soch noch zu einer Waffenruhe führen werden.

Am gestrigen Montag (14.03.2022) begannen die Unterhändler beider Seiten neue Gespräche per Video. Zwar wurden die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland wegen einer „technischen Pause“ ohne greifbare Ergebnisse unterbrochen, doch wie jetzt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte sollen die Verhandlungen heute fortgesetzt werden. Das könnte ein Lichtblick im bisher so dunklen Ukraine-Krieg sein.

Ukraine-Krieg: Selenskyj gibt sich vor Verhandlungen zuversichtlich

Tatsächlich verspricht sich Selenskyj von den heutigen Verhandlungen mit Russland offenbar ernsthafte Fortschritte. Russland habe „bereits begonnen zu verstehen, dass es mit Krieg nichts erreichen wird“, sagte Selenskyj in einer in der Nacht zum Dienstag auf seiner Facebook-Seite veröffentlichten Videobotschaft.

Auch die jüngste Verhandlungsrunde am Montag bewertete Selenskyj schon positiv. Ihm sei gesagt worden, dass die Gespräche „ziemlich gut“ verlaufen seien. „Aber warten wir ab“, schränkte Selenskyj mit Blick auf die neuen Ukraine-Russland-Verhandlungen am heutigen Dienstag. Trotzdem macht Selenskyjs Aussage Hoffnung. Dies auch angesichts der Tatsache, dass Kreml-Chef Wladimir Putin bereits am Freitag (11.03.2022) von „positiven Fortschritten“ bei den laufenden Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine gesprochen hatte.

Ukraine-Krieg: Russland setzt trotz Verhandlungen Angriffe fort

Parallel zu den Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine setzte die russische Armee ihre Angriffe allerdings unbeirrt fort. „Die Besatzungstruppen greifen weiterhin die Infrastruktur und Wohngebiete mit Raketen und Bomben, Artillerie und Panzern an“, sagte der Generalstabschef der ukrainischen Armee.

Am frühen Dienstagmorgen wurde Kiew von einer Reihe heftiger Explosionen erschüttert. Die russische Armee versucht derzeit, die ukrainische Hauptstadt einzukesseln. (st/ns/cs/sto/nak und Jennifer Greve mit dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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