US-Präsident Trump verspottet Kritikerin Nancy Pelosi
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US-Präsident Trump verspottet Kritikerin Pelosi

Provokation nach Wutausbruch

US-Präsident Trump verspottet Kritikerin Pelosi: „Sie hat nervösen Anfall“

US-Präsident Donald Trump macht sich auf Twitter über seine Kontrahentin Nancy Pelosi lustig. Zuvor hatte sie vor laufender Kamera einen Wutausbruch. Außerdem glaube er ihr kein Wort.

  • Hickhack um Impeachment-Anklage.
  • US-Präsident reagiert auf Wutausbruch von Nancy Pelosi.
  • Donald Trump macht sich auf Twitter über Pelosi lustig.

Washington - Das Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsidenten Donald Trump lässt die Wogen hochgehen, die Nerven liegen bei so manchem Politiker blank: Kürzlich hatte die sonst so coole Frontfrau der US-Demokraten, Nancy Pelosi, vor laufender Kamera einen Wutanfall. 

„Legen Sie sich nicht mit mir an“, ruft Pelosi einem Reporter erregt zu. Der Journalist fragte sie, ob sie von „Hass getrieben“ sei und deshalb die Impeachment-Anklage gegen den US-Präsidenten Donald Trump einleite. Pelosi führt aufgebraust aus: „Als Katholikin ärgere ich mich, dass Sie das Wort ‚Hass‘ in Bezug auf mich in einem Satz verwenden. Ich bin von Nächstenliebe getrieben und bete immer für den Präsidenten.“ 

US-Präsident Trump zieht auf Twitter über Pelosi her

Das lässt US-Präsident Donald Trump nicht so stehen und kontert der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses: Sie, Pelosi, habe einen „nervösen Anfall“ gehabt. Außerdem nimmt er es Pelosi nicht ab, dass sie für ihn gebetet habe.

Amtsenthebung sei laut Trump eine „Hexenjagd“

Trump behauptet auch, Pelosi „hasse“ die Tatsache, dass er während seiner Amtszeit viel mehr Richter als seine Vorgänger ernannt habe und verwies auf Börsenwachstum und die niedrige Arbeitslosigkeit. Der US-Präsident hatte Pelosi während der Einleitung des Amtsenthebungsverfahrens regelmäßig kritisiert. 

Seit Jahrzehnten ist die 79-jährige Nancy Pelosi in der Politik und gilt als Aushängeschild für guten politischen Stil. Als eine der erfahrensten US-Politikerinnen ist sie die Nummer drei in den Vereinigten Staaten – nach Donald Trump und dessen Vizepräsident Mike Pence. Bisher gab es noch keine Wutausbrüche von ihr bei öffentlichen Auftritten.

In den Fokus rückte Donald Trump auch bei seinem Besuch in Großbritannien. Dort verweigerte die Tochter der Queen Prinzessin Anne dem US-Präsidenten den Handschlag. 

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