Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne) spricht auf dem grünen Parteitag auf dem Podium mit ausgebreiteten Armen.
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Opfer von russischen Hackerangriffen: Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne).

Verfassungsschutz warnt

Annalena Baerbock: Grüne im Visier von Putins Hackern

Annalena Baerbock (Grüne) fährt einen kritischen Russland-Kurs. Deswegen steht sie offenbar im Visier von russischen Hackern. Davor warnt der Verfassungsschutz.

Berlin – Russlands Geheimdienste nehmen mit Hackerangriffen verstärkt Einfluss auf die Bundestagswahl. Davor hat der deutsche Verfassungsschutz jetzt eindringlich gewarnt. Speziell Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne) stehe im Visier des Kremls*, heißt es in einem Bericht der Behörde. Mit gezielten Desinformationen und Propaganda-Attacken versuche Präsident Wladimir Putin die öffentliche Meinung zu beeinflussen und das Wahlergebnis „zu seinen Gunsten zu steuern“, berichtete die „Bild“-Zeitung.

Baerbock wurde am vergangenen Wochenende offiziell zur Kanzlerkandidatin der Grünen gekürt. Trotz eines Umfragetiefs stehen die Regierungschancen für die Öko-Partei immer noch gut. Jedoch gilt die 40-jährige Parteichefin in ihrem Russland-Kurs als kritisch. Unter anderem lehnt sie das Pipeline-Prestigeprojekt Nordstream 2 ab. Außerdem äußerte sie sich mehrfach mit deutlichen Worten zu dem menschenfeindlichen Umgang mit Kremlkritikern. Aus Sicht der Verfassungsschützer wird sie dadurch zur Zielscheibe von russischen Hackerangriffen – im Gegensatz zu CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet, wie kreiszeitung.de berichtet. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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