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Millionenschaden in Wiesbaden: Mehr als 30 Autos durch Brand beschädigt.

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Millionenschaden nach Brand: Flammen zerstören 31 Autos

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Es ist ein Bild des Schreckens - zumindest für Autofans: 31 ausgebrannte Karossen, darunter hochwertige Modelle. Schon am Morgen nach dem Brand hat die Polizei einen Verdacht, wie das Feuer ausgelöst wurde.

  • In Wiesbaden brennen in der Nacht auf Samstag 31 Autos.
  • Das Feuer verursacht einen Schaden etwa 1,4 Millionen Euro.
  • Bei dem Brand auf einem Firmengelände wurde niemand verletzt.

Wiesbaden - Es ist ein Schaden in Millionenhöhe: 31 Autos haben in der Nacht auf Samstag (28.03.2020) auf einem Firmengelände in Wiesbaden gebrannt und sind dabei stark beschädigt worden. Durch den Brand sei ein Schaden von etwa 1,4 Millionen Euro entstanden, teilte die Polizei am frühen Samstagmorgen mit.

Die Feuerwehr Wiesbaden rechnet mit 750.000 Euro. Der Eigentümer der Autos wiederum schätzt seinen Schaden nach Angaben der Hessenschau auf 1,5 Millionen Euro, da teilweise auch Elektroautos und Wagen der Oberklasse betroffen seien. Mehrere Anwohner waren in der Nacht auf den Brand im Stadtteil Mainz-Amöneburg aufmerksam geworden und hatten die Polizei alarmiert.

Brand in Wiesbaden: 31 Autos werden von Feuer zerstört

Es gibt bereits erste Erkenntnisse, was den Brand in Wiesbaden verursacht hat: Bei Schleifarbeiten an den nahe gelegenen Bahngleisen hatte der Funkenflug nach Angaben der Polizei eine Brombeerhecke in Brand gesetzt. Die Flammen seien anschließend auf das Firmengelände mit den dort abgestellten Autos übergegangen. 

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Vorsorglich wurden 20 Anwohner und sechs Feuerwehrmänner von den Rettungsdiensten auf eine Rauchgasvergiftung untersucht. Ein Feuerwehrmann wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die Wiesbadener Landstraße wurde während der Löscharbeiten für etwa zwei Stunden gesperrt.

Brand in Wiesbaden und Frankfurt: Regelmäßig brennt es

Im Rhein-Main-Gebiet brennt es immer wieder: Zuletzt hatte eine Rauchwolke über dem Nordend in Frankfurt für Aufregung gesorgt. Ein Gebäude der Fachhochschule Frankfurt (FH) hatte Feuer gefangen, über der Stadt lagen dicke Rauchschwaden.

Bei einem Brand in einer Kita in Frankfurt war klar, dass es sich um Brandstiftung handelte. Die Fahndung führte die Ermittler zu einem sehr jungen Verdächtigen. Bei einem weiteren Brand in Frankfurt ging eine Wohnung in Flammen auf. Ein Mann wurde bei dem Feuer verletzt. Für die Bewohner des Hauses gab es eine schlimme Nachricht.

Anfang Aprilstarb in Wiesbaden-Dotzheim ein Mann in den Flammen einer brennenden Gartenlaube. Der Fall gibt Rätsel auf.

dpa/sbh

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