In Mittelkalbach unterstützt der Landkreis Fulda die Entwicklung einer Fläche im Ortsinneren.
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In Mittelkalbach unterstützt der Landkreis Fulda die Entwicklung einer Fläche im Ortsinneren.

Im Landkreis Fulda

Baugebiete allein reichen nicht - Wie Kreis und Kommunen Baulücken schließen wollen

Allein mit der Ausweisung neuer Baugebiete an den Ortsrändern wird sich die Nachfrage nach Bauland in Osthessen nicht decken lassen. Der Landkreis Fulda fördert deshalb Kommunen bei Projekten der Innenentwicklung und Schließung von Baulücken innerorts.

Kreis Fulda - Es besteht Bedarf an Baugebieten an den Ortsrändern im Kreis Fulda*, aber die allein funktionierende Lösung sind diese auch nicht. Immer wieder fällt der Begriff der Innenentwicklung oder auch Nach- beziehungsweise Innenverdichtung – also die Nutzung von Baulücken in den Ortsinnenlagen. Gerade die liegt auch im Interesse des Landkreises Fulda, sagt Woide. Gerade deshalb sei auch ein entsprechendes Förderprogramm für Kommunen aufgelegt worden*, das aus „originären Kreismitteln“ gespeist wird. Ansonsten sei eine einseitige Entwicklung und die Zersiedlung der Dörfer zu erwarten, begründet der Landrat das Ansinnen.

Das Schließen von Baulücken ist zudem laut Landrat „die reine Lehre in der Dorferneuerung“, auch weil es dabei um die Belebung, Attraktivierung und nicht zuletzt die Gestaltung der Ortskerne geht. Das kreiseigene Förderprogramm richtet sich dabei in erster Linie an die finanzschwächeren Kommunen. Allein die Crux bei der Innenentwicklung liegt in den Eigentumsverhältnissen: Wenn eine Kommune innerorts tätig werden wolle, sei erst einmal zu ermitteln, wem ein Grundstück überhaupt gehört. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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