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Über 2800 Corona-Neuinfektionen: Sieben-Tage-Inzidenz steigt

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Eine Pflegekraft steht in einem Krankenzimmer
Eine Pflegekraft steht in einem Krankenzimmer einer Intensivstation. © Fabian Strauch/dpa/Illustration

Die Hospitalisierungsinzidenz als wichtiger Gradmesser für die Einschätzung der Corona-Lage ist in Hessen wieder gestiegen. Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums lag der Wert am Freitag bei 3,1 - nach 2,69 am Vortag. Er gibt an, wie viele Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen neu in Kliniken aufgenommen wurden. Eine Woche zuvor hatte der Wert allerdings auch schon bei 3,43 gelegen.

Wiesbaden/Berlin - Ebenfalls gestiegen ist die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Ansteckungen. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsbehörden 2812 Neuinfektionen sowie zehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag bei 193,8, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervorgeht (Stand 3.26 Uhr). Am Vortag hatte dieser Wert noch bei 180,6 gelegen. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 480.091 Corona-Fälle nachgewiesen, 8558 Menschen starben in Verbindung mit dem Erreger.

Eine Bewertung der aktuellen Daten ist weiterhin nur eingeschränkt möglich. Das RKI wies darauf hin, dass zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen sei. Deshalb könnten die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen nur ein unvollständiges Bild der Corona-Lage zeigen.

Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Freitag 256 erwachsene Covid-19-Patienten. 131 von ihnen wurden beatmet (Stand 13.05 Uhr). dpa

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