Dach eines Polizeiwagens mit Blaulicht und der Aufschrift „Unfall“.
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Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Insel Rügen zu einem tödlichen Verkehrsunfall. (Symbolfoto)

Polizei-Ermittlungen

Tödlicher Verkehrsunfall auf Rügen: Polizei ermittelt gegen Fahrer aus Kreis Gießen

  • VonSophie Mahr
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Am Donnerstag kam es auf Rügen zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Nun ermittelt die Polizei gegen den Unfallverursacher aus dem Kreis Gießen.

Gießen/Samtens – Die Polizei ermittelt gegen einen Gießener Autofahrer, nachdem es am Donnerstagnachmittag (07.10.21) zu einem tödlichen Verkehrsunfall auf der B96 gekommen ist. Der 60-jährige Fahrer aus dem Kreis Gießen war nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Donnerstag mit seinem voll besetzten Geländewagen auf der B96 auf der Insel Rügen unterwegs. Bei Samtens geriet der Gießener Fahrer aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr. Daraufhin kollidierte der Geländewagen mit zwei entgegen kommenden Autos.

Tödlicher Verkehrsunfall auf Rügen: Fünf Insassen schwer und ein Mitfahrer tödlich verletzt

Durch die Kollision der drei Autos wurde der Beifahrer, ein 80-jähriger Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen, tödlich verletzt. Fünf weitere Beteiligte, darunter der Unfallverursacher aus dem Kreis Gießen, kamen mit schweren Verletzungen in mehrere Kliniken. Im Wagen des Unfallverursachers saßen eine 78-jährige Frau aus Vorpommern-Rügen und eine 56 Jahre alte Frau aus dem Kreis Gießen. Die 49-jährige Fahrerin des ersten und der 37 Jahre alte Fahrer des zweiten entgegenkommenden Autos gehörten ebenfalls zu den fünf Schwerverletzten. 

Nach Information der dpa waren an dem Nachmittag zwei Rettungshubschrauber, vier Rettungswagen sowie mehrere Notärzte und 40 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Hauptverkehrsachse der Insel Rügen blieb bis in den Abend hinein – rund fünf Stunden – gesperrt. Alle drei Autos wurden fast völlig zerstört.

Polizei ermittelt nach tödlichem Verkehrsunfall auf Rügen gegen Fahrer aus Gießen

Laut Polizei hat ein Gutachter die Arbeit aufgenommen, um herauszufinden, wie der Geländewagen plötzlich nach links driften konnte. Die Beamten ermitteln gegen den Fahrer aus Gießen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung. (dpa/smf)

Das erinnert entfernt an den tragischen Verkehrsunfall auf der A5 bei, als durch einen Falschfahrer mehrere Autos kollidierten und vier Menschen starben.

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