Eine Regenbogenfahne schmückt die Pfarrkirche Breitenfeld.
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Eine Regenbogenfahne schmückt die Pfarrkirche Breitenfeld. (Symbolbild)

Glaubenskongregation

Segnung homosexueller Paare - Nein zum Nein aus Rom

Kaum ein Thema hat in den vergangenen Tagen so sehr polarisiert wie das Nein der Glaubenskongregation zur Segnung homosexueller Paare. Selbst die katholische Kirche ist in der Beurteilung tief gespalten, immer mehr Kritiker erheben ihre Stimme.

Kreuzberg/Fulda - Roma locuta, causa finita – Rom hat gesprochen, die Sache ist erledigt. So heißt es traditionell in der katholischen Kirche. Doch für das Verbot der römischen Glaubenskongregation zur Segnung homosexueller Partnerschaften gilt das offenkundig nicht. Die Entscheidung hat in Deutschlands katholischer Kirche einen Proteststurm entfacht.

So auch beim Klostervorsteher Korbinian Klinger OFM vom Franziskanerkloster Kreuzberg. Seine Antwort auf die Glaubenskongregation: das Hissen einer Regenbogenflagge vor dem Kloster*. „24 Stunden habe ich hin und her überlegt, ob ich die Fahne aufziehen sollte“, sagt er. Am Sonntagnachmittag fand Korbinian Klinger in der Mülltonne einen Regenschirm mit Regenbogenfarben. „Das war dann für mich der ausschlaggebende Fingerzeig Gottes“, betont der Klostervorsteher. Beim Aufziehen der Flagge bekam er Applaus von Wanderern. „Sie wussten, das Zeichen der Regenbogenfahne zu deuten: Nein zum Nein aus Rom.“ *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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