Noch immer pendeln viele Arbeiter tagtäglich vom Kinzigtal nach Frankfurt. Aber es sind viel weniger als noch vor sieben Jahren, berichtet die IHK in ihrer Pendlerstatistik.
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Noch immer pendeln viele Arbeiter tagtäglich vom Kinzigtal nach Frankfurt. Aber es sind viel weniger als noch vor sieben Jahren, berichtet die IHK in ihrer Pendlerstatistik.

Statistik der IHK

Kürzere Wege zur Arbeit: Neue Arbeitsplätze im Main-Kinzig-Kreis sorgen für weniger Pendler

Innerhalb von nur sieben Jahren ist die Zahl der Arbeitsplätze im Main-Kinzig-Kreis um 18.400 gestiegen. Das hat Auswirkungen auf die Pendler-Ströme, denn für viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte wird der Weg zur Arbeit kürzer.

Main-Kinzig-Kreis - Nach einer aktuellen Auswertung der Daten der Bundesagentur für Arbeit durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern ist Frankfurt für viele Pendler aus dem Main-Kinzig-Kreis* weiterhin das wichtigste Ziel. Doch auch die Kommunen im Main-Kinzig-Kreis haben über die Jahre für viele Beschäftigte an Bedeutung gewonnen*. So hat kreisweit den größten Zuwachs an Arbeitsplätzen die Stadt Erlensee. In den vergangenen sieben Jahren entstanden dort 3296 neue Stellen (7544 insgesamt – ein Plus von 77,6 Prozent).

Die Daten zeigen weiterhin, dass es Beschäftigte aus Schlüchtern eher weiter in den Osten nach Fulda* und auch nach Flieden oder Neuhof im Landkreis Fulda zieht. „Die vielen neu geschaffenen Arbeitsplätze in der Region tragen dazu bei, dass sich Beschäftigte einen Arbeitsplatz in der Nähe ihres Wohnorts suchen können, Staus reduziert werden und zusätzlich die Umwelt entlastet wird“, berichtet die IHK-Mitarbeiterin Selina Lukas. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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