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Hochschulen: Fast zwölf Millionen Euro für digitale Formate

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Universität
Ein leerer Hörsaal an einer Universität. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Fast zwölf Millionen Euro an zusätzlichen Sachkosten sind in der Corona-Pandemie an den hessischen Hochschulen in eine Umstellung in digitale Formate geflossen. Dies geht aus einer Antwort von Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) auf eine Kleine Anfrage des fraktionslosen Abgeordneten Rolf Kahnt hervor. „Die Landesregierung hat in Reaktion auf die Corona-Pandemie die Umsetzung des Digitalpaktes 2020 neu priorisiert und kurzfristig den Ausbau der digitalen Lehre in den Fokus genommen“, heißt es in Dorns Antwort.

Wiesbaden - Das hochschulübergreifende Projekt „Digital gestütztes Lehren und Lernen in Hessen“ sei aufgestockt und mit Mitteln aus dem Digitalpakt und dem Nachtragshaushalt ausgesattet worden.

Hierzu seien im Sommersemester 2020 drei Millionen Euro und im Wintersemester 2020/2021 weitere 2,3 Millionen Euro geflossen. Weitere 3,5 Millionen Euro seien für die IT-Infrastruktur bereitgestellt worden. Bei den Kommunikationsplattformen würden die Hochschulen auf unterschiedliche Anbieter setzen. Sie hätten auch unterschiedliche Anforderungen. „Ein einzelnes System kann daher nicht für alle hessischen Hochschulen gleichzeitig die optimale Lösung sein. Eine Vereinheitlichung ist daher nach Auffassung der Landesregierung nicht sinnvoll.“

Die Hochschulen hätten zudem ihr Fort- und Weiterbildungsprogramm in diesem Bereich deutlich erweitert. „Die angebotenen Kurse reichen von technischen Schulungen zur Nutzung der einzelnen Werkzeuge über didaktische Konzeption und Einsatz digitaler Medien zur Online-Lehre bis hin zur Prüfungserstellung.“ Zudem gebe es hochschulübergreifende Kooperationen. dpa

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