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Frau nach Serie von Angriffen auf Polizeibeamte vor Gericht

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Justitia
Vor dem Landgericht in Ulm hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. © Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Nach einer Serie von 14 Angriffen auf Polizeiangehörige hat sich seit Donnerstag eine 24 Jahre alte Frau vor dem Landgericht Frankfurt zu verantworten. Die Anklage legt ihr Körperverletzung Beleidigung und Bedrohung sowie Missbrauch von Notrufeinrichtungen und Sachbeschädigung zur Last. Am ersten Verhandlungstag legte die Angeklagte ein Geständnis ab.

Frankfurt/Main - Aufgrund einer bei ihr festgestellten „Impulskontrollstörung“ kommt auch eine Unterbringung in einem Krankenhaus in Betracht.

Zu den Angriffen kam es vor allem im Sommer und Herbst vergangenen Jahres am Frankfurter Hauptbahnhof sowie am Flughafen. Weil sie grundsätzlich keinen Mund-Nasen-Schutz trug, kam es zunächst immer wieder zur Konfrontation mit Polizeikräften. Mehrere Beamte wurden von ihr privat bis an die Haustüre verfolgt. Ein Polizeifahrzeug soll sie zerkratzt sowie zahllose Male grundlos den Notruf am Flughafen benutzt haben. Zunächst wurden die insgesamt 14 Anklagevorwürfe beim Amtsgericht verhandelt. Dabei zeigten sich Anzeichen für eine psychische Erkrankung, so dass ein Gutachter beauftragt und die Sache zum Landgericht verwiesen wurde.

Die Strafkammer hat noch zwei weitere Verhandlungstage bis Anfang September terminiert. dpa

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