Ein Phantombild eines Tatverdächtigen im Zusammenhang mit einem Brandanschlag auf die Agentur für Arbeit in Frankfurt.
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Brandanschlag auf die Agentur für Arbeit in Frankfurt: Das Phantombild des Tatverdächtigen.

Molotow-Cocktail geworfen

Brandanschlag aufs Arbeitsamt Frankfurt: Polizei setzt Belohnung aus

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  • Kerstin Kesselgruber
    Kerstin Kesselgruber
  • Marcel Richters
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  • Ines Alberti
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Ein Mann hat einen Brandanschlag auf die Agentur für Arbeit in Frankfurt verübt. Die Polizei hat nun ein Phantombild veröffentlicht. Auch eine Belohnung ist ausgesetzt.

  • Auf die Agentur für Arbeit in Frankfurt wurde ein Brandanschlag verübt.
  • Bei dem Anschlag kam auch ein Molotow-Cocktail zum Einsatz.
  • Die Polizei sucht den Täter jetzt auch mit einem Phantombild und hat eine Belohnung ausgesetzt.

Update vom Freitag, 03.07.2020, 15.39 Uhr: Nach dem Brandanschlag auf einen Gebäudekomplex der Agentur für Arbeit in Frankfurt intensiviert die Polizei ihre öffentliche Fahndung. Der bislang noch flüchtige Täter hatte am Montag, 22.06.2020, den Inhalt eines Containers angezündet und einen Molotowcocktail durch ein zuvor zerstörtes Kellerfenster des Arbeitsamts geworfen. Weitere präparierte Molotowcocktails wurden in der näheren Umgebung gefunden. Nun hat die Polizei ein Phantombild des Tatverdächtigen veröffentlicht. Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • Der Tatverdächtige ist männlich, 40 bis 50 Jahre alt und etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß.
  • Er hat eine kräftige Statur, ist muskulös und hat einen graumelierten Bart.
  • Er war mit einem schwarzen Oberteil und einer schwarzen Cargohose bekleidet und hatte eine schwarze Wollmütze auf.
  • Der Mann hatte einen schwarzen Rucksack und ein schwarzes Mountainbike bei sich.

Hinweise zum Tatverdächtigen oder zur Tat können bei der Frankfurter Kriminalpolizei unter der Nummer 069/755-51599 abgegeben werden. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ermittlung des Tatverdächtigen führen, ist eine Belohnung in Höhe von 2000 Euro ausgesetzt.

Frankfurt: Brandanschlag auf Agentur für Arbeit Passant verhindert Schlimmeres

Update vom Mittwoch, 24.06.2020, 12.40 Uhr: Im Fall des Brandanschlags mit einem Molotow-Cocktail auf die Agentur für Arbeit in Frankfurt gibt es neue Anhaltspunkte. Laut einem Sprecher der Polizei sind mehrere Zeugenhinweise eingegangen, die die zuständigen Ermittler derzeit prüfen. Konkrete Hinweise zu dem unbekannten Brandstifter liegen der Polizei Frankfurt allerdings noch nicht vor – die Ermittlungen laufen weiter.

Auf die Agentur für Arbeit in Frankfurt hat es einen Brandanschlag gegeben.

Der Mann hatte am Montag in einem Hinterhof der Agentur für Arbeit Altpapier angezündet und ein Molotow-Cocktail durch ein Kellerfenster geworfen. Das Gebäude fing jedoch kein Feuer. Als ein Passant den Mann ansprach, flüchtete dieser. In einem nahen Gebüsch fanden Ermittler weitere vorbereitete Brandsätze. Die Hintergründe der Tat sind nach wie vor unklar.

Brandanschlag Agentur für Arbeit: Polizei Frankfurt meldet neue Details

+++ 13.49 Uhr: Nach dem Brandanschlag auf die Agentur für Arbeit in Frankfurt hat die Polizei neue Details bekannt gegeben. Demnach begab sich am Montagabend (22.06.2020) ein Mann in den Hinterhof der Agentur für Arbeit in der Fischerfeldstraße. Dort schüttete der Mann eine Flüssigkeit über einen Baukompressor. Außerdem zündete der Mann Altpapier und umherliegenden Müll an. Dadurch geriet ein Kunststoffnetz an einem Baugerüst in Brand.

Außerdem brach der unbekannte Mann ein Kellerfenster auf und warf einen brennenden Molotow-Cocktail in einen Büroraum voller Aktenschränke. Der Molotow-Cocktail zündete aber nicht, sodass der Keller der Agentur für Arbeit in Frankfurt von einem Brand verschont blieb.

Zeugen beschreiben Täter des Brandanschlags auf die Agentur für Arbeit Frankfurt

Bei seiner Tat wurde der Mann von Zeugen beobachtet und angesprochen. Daraufhin ergriff er auf einem Mountainbike die Flucht und fuhr die Mainstraße und dann die Brückhofstraße hinunter. Für die Fahndung nach dem Täter war am Montagabend auch ein Hubschrauber über Frankfurt im Einsatz. Die Suche nach dem Verantwortlichen für den Brandanschlag auf die Agentur für Arbeit verlief aber erfolglos. Daher bittet die Polizei Frankfurt um Mithilfe von weiteren Zeugen. Der Mann wird wie folgt beschrieben.

  • Etwa 40 bis 50 Jahre alt
  • 1,80 bis 1,85 Meter groß
  • Heller Teint
  • Kräftige, muskulöse Statur
  • Akzentfreies Deutsch
  • Bart
  • Schwarze Kleidungsstücke, Wollmütze, langes Oberteil, Cargohose
  • Großer schwarzer Rucksack
  • Schwarzes Mountainbike

Wer Angaben zu dem Verdächtigen des Brandanschlags auf die Agentur für Arbeit in Frankfurt machen kann, wird gebeten, die Polizei Frankfurt zu kontaktieren. Auch die Onlinewache der Polizei Hessen nimmt Hinweise entgegen.

Löscharbeiten nach Brandanschlag auf Agentur für Arbeit waren kompliziert

Update vom Dienstag, 23.06.2020, 05.30 Uhr: Wie ein Feuerwehrsprecher dem „hr“ mitteilte, war einer der beiden Brandsätze mutmaßlich durch ein eingeschlagenes Kellerfenster in das Gebäude in der Fischerfeldstraße geworfen worden.

Auch der Inhalt einer Müllpresse auf dem Gelände der Agentur für Arbeit in Frankfurt habe Feuer gefangen. Die Löscharbeiten hätten sich zunächst aufwändiger gestaltet, weil der brennende Papiercontainer zu nah an der Hauswand gestanden habe und erst mit einem Lastwagen weggezogen werden musste. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und fahndet weiter nach den Tatverdächtigen. Dazu wurde am Abend auch ein Hubschrauber eingesetzt. 

Erstmeldung vom Montag, 22.06.2020, 21.40 Uhr: Frankfurt – An der Agentur für Arbeit in Frankfurt ist es am Montagabend (22.06.2020) zu einem Brand gekommen. Wie die Polizei via Twitter mitteilt, handelt es sich um Brandstiftung

Brand bei der Agentur für Arbeit in Frankfurt: Polizei fahndet mit Hubschrauber

Bei dem Brand in der Fischerfeldstraße in der Innenstadt sind der Polizei zufolge ein Teil des Gebäudes und eine Müllpresse auf dem Gelände des Arbeitsamtes in Mitleidenschaft gezogen worden. Augenscheinlich handle es sich bei dem Brandsatz um Molotow-Cocktails, die gegen 20.30 Uhr auf das Gebäude geworfen wurden.

Nach Angaben der Feuerwehr wurde der Brand zügig gelöscht. Es wurden keine Personen verletzt. Die Feuerwehr und die Polizei waren am Abend mit etlichen Kräften an der Agentur für Arbeit in Frankfurt im Einsatz. Die Ermittlungen nach Täter und Tathergang laufen. 

Brandanschlag auf Agentur für Arbeit in Frankfurt: Ermittlungen laufen

Zudem setzte die Polizei zur Fahndung einen Hubschrauber ein, der für etwa eine Stunde über der Innenstadt flog. Laut der Polizei konnten aber keine Tatverdächtigen festgenommen werden. 

Erst kürzlich haben mehrere Brände in der Innenstadt von Frankfurt die Feuerwehr und Polizei beschäftigt. Die Ermittlungen gestalteten sich in der Corona-Krise jedoch schwierig.

Anfang Juli 2020 kam es in Reichensachsen zu einem Brand. Jetzt ermittelt die Polizei wegen schwerer Brandstiftung. 

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