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Neue Corona-Welle in Hessen? - Hanau verschärft Kontaktbeschränkungen

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Die Zahl der Corona-Infektionen in Hessen schnellt in die Höhe. In Hanau gelten neue Beschränkungen, auch Offenbach und Frankfurt sind betroffen.

  • Die Corona-Krise* ist in Hessen noch lange nicht überstanden: Fast 14.000 Menschen haben sich insgesamt mit Sars-CoV-2 angesteckt.
  • Bei der 7-Tage-Inzidenz erreichen fünf Städte und Landkreise die Warnstufe 2 oder sogar 3 des Landes Hessen.
  • In Hanau gelten ab sofort neue Beschränkungen.

+++ 16.30 Uhr: Für Hanau und den Main-Kinzig-Kreis wurden neue Maßnahmen zur Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Über eine Pressekonferenz zu den Maßnahmen berichtet der Hanauer Anzeiger*.

Update vom Montag, 24.08.2020, 09.38 Uhr: Nachdem im Kreis Groß-Gerau die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus weiterhin ansteigt, hat der Kreis eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Aufgrund einer Neuinfektion eines Kindes in einer Kindertagesstätte in Mörfelden-Walldorf. Aufgrund des Konzepts der Kita sei es schwierig, Kontaktpersonen und andere Personen, die keinen relevanten Kontakt zu einem Kind haben, auseinanderzuhalten. Demnach bleibt die Kita VI in der Parkstraße vorerst geschlossen. Zusätzlich wird den Eltern sowie Erziehern untersagt, Betreuungsgemeinschaften zu bilden. Die neuen Regelungen im Kreis gelten ab sofort bis einschließlich dem 1. September 2020.

Auch in zwei Schulen im hessischen Viernheim gibt es neue Corona-Fälle. Zum einen bleibt am Montag (24. August) die Schillerschule aus Sicherheitsgründen geschlossen. Zwei der 270 Grundschüler seien positiv auf das Virus getestet worden. An der Albertus-Magnus-Schule bleiben die Jahrgangsstufen zehn und elf zu Hause. Am Montagnachmittag wolle die Stadtverwaltung Viernheim sowie der Kreis Bergstraße in einem Pressegespräch über die Situation der Stadt informieren.

+++15.51 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Hessen steigt pro Tag weiter im dreistelligen Bereich an. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen erhöhte sich seit Mittwoch um 183, wie das hessische Sozialministerium am Donnerstag mitteilte. Insgesamt 14.029 Menschen haben sich damit bislang mit dem Virus angesteckt. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 528.

Bei sogenannten 7-Tage-Inzidenz, hat die Stadt Offenbach mit 44,3 landesweit den höchsten Wert. Die Stadt selbst hatte den Wert am Donnerstag gemeldet. Ab der Marke von 50 drohen drastischere Einschränkungen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die aktuellen Corona-Fallzahlen in Hessen im Überblick:

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 464, Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 532, Todesfälle 20
  • Kreis Fulda: Infizierte 486, Todesfälle 13
  • Kreis Gießen: Infizierte 335, Todesfälle 4
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 729, Todesfälle 15
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 341, Todesfälle 23
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 346, Todesfälle 6
  • Kreis Kassel: Infizierte 479, Todesfälle 31
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 415, Todesfälle 20
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 377, Todesfälle 6
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 1008, Todesfälle 51
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 512, Todesfälle 15
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 266, Todesfälle 4
  • Odenwaldkreis: Infizierte 459, Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 939, Todesfälle 44
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 407, Todesfälle 5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 624, Todesfälle 39
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 154, Todesfälle 5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 214, Todesfälle 5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 241, Todesfälle 16
  • Wetteraukreis: Infizierte 470, Todesfälle 13
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 321, Todesfälle 18
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2333, Todesfälle 69
  • Stadt Kassel: Infizierte 482, Todesfälle 9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 392, Todesfälle 9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 703, Todesfälle 22

Corona in Hessen: Stadt Frankfurt beschließt neue Maßnahmen

+++ 14:38 Uhr: Immer mehr Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Frankfurt sind Grund zur Besorgnis. Nun hat die Stadt neue Maßnahmen beschlossen, die die Verbreitung des Coronavirus eindämmen sollen. Bei einer Pressekonferenz wurde verkündet, dass es für zwei Wochen eine Maskenpflicht im Unterricht geben wird. „Die nächsten Tage werden entscheiden sein, ob wir erfolgreich sind oder nicht“, sagte Ordnungsdezernent Markus Frank. Weiterhin gelte es, Abstand zu halten, Masken zu tragen und möglichst zu Hause zu bleiben. Verfolgen Sie die Entscheidungen in unserem Live-Ticker auf fnp.de*.

+++ 11.03 Uhr: Die Stadt Offenbach ist Corona-Hotspot*. Ihre 7-Tage-Inzidenz ist die höchste in ganz Deutschland, berichtet op-online.de. Sie liegt nach Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 39,6 Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Offenbach hatte schon zuvor die dritte Warnstufe im Eskalationskonzept des Landes Hessen erreicht.

Corona in Hessen: Landkreis verschärft seine Maßnahmen – weitere könnten folgen

Update vom Donnerstag, 20.08.2020, 10.11 Uhr: Am Wochenende hat der Kreis Groß-Gerau die 7-Tage-Inzidenz mit einem Wert von über 20 Corona-Neuninfektionen pro 100.000 Einwohnern überschritten. Dadurch erreicht der Kreis die zweite von fünf möglichen Warnstufen des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen. Gerechnet wird mit einem weiteren Anstieg. Der Landkreis hat deshalb neue Maßnahmen eingeführt.

Bereits seit Schulbeginn am Montag (17.08.2020) wurde im nördlichen Teil des Kreises eine Maskenpflicht für die Schulen beschlossen. In einigen Schule darf zudem kein Schulsport stattfinden. Der Verwaltungsstab des Kreises Groß-Gerau hat zudem eine Verringerung der Anzahl an Personen bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen beschlossen. Demnach sind anstatt von 250 Personen nur noch 150 Menschen erlaubt. Zudem ist eine Mund-Nasen-Bedeckung in allen Bereichen außer dem eigenen Sitzplatz zu tragen. Auch in Gaststätten und Übernachtungsbetrieben gilt beim Betreten und Verlassen der Lokalität sowie für den Weg zum Tisch und zur Toilette eine Maskenpflicht. Generell ist das Abstandsgebot von 1,5 Metern immer einzuhalten. Die neuen Maßnahmen sollen vorerst bis zum 30. August 2020 gelten.

Außerdem sorgte ein Corona-Fall im Kreis Groß-Gerau für Aufsehen. In Kelsterbach besuchte eine Frau mit Corona-Infektion eine Hochzeitsfeier mit hunderten Gästen. Mit wie vielen Menschen die Frau Kontakt hatte, ist noch unklar. Derweil wird auch in Frankfurt über schärfere Corona-Regeln diskutiert.

Flut an Corona-Tests in Hessen

+++ 19.47 Uhr: Zum Ende der Sommerferien in Hessen verursachen die Rückkehrer eine regelrechte Flut an Corona-Tests im Norden des Bundeslandes, wie hna.de berichtet. Zwar kommt es dadurch zu Verzögerungen bei den Laborbefunden, aber bisher ist laut dem Sprecher des Kreises Schwalm-Eder kein Anstieg der Zahl der Infizierten zu verzeichnen.

„Eine abschließende Aussage, ob Reiserückkehrer bei der Entwicklung der Coronazahlen eine Rolle spielen, wäre derzeit für unseren Landkreis aber noch spekulativ“, erklärte der Sprecher des Kreises, Stephan Bürger, gegenüber der HNA. Allerdings ist ein Test nur für diejenigen verpflichten, die zuvor aus einem Corona-Risikogebiet zurückgekommen sind.

Corona in Hessen: Reiserückkehrer bereiten Probleme

+++ 17.01 Uhr: Nachdem in der Wetterau schon eine ganz Schulklasse in Bad Nauheim wegen eines positiven Corona-Falls in Quarantäne musste, gibt es jetzt auch an zwei Schulen in Büdingen Corona-Verdachtsfälle*, berichtet wetterauer-zeitung.de. Wieder sind es Reiserückkehrer, die dem Gesundheitsamt Probleme bereiten. Es handelt sich um zwei Geschwisterkinder, die aus einem Risikogebiet zurückgekommen sind und keinen negativen Corona-Test vorgewiesen haben. Die Familie soll noch an diesem Mittwoch getestet werden. Außerdem wurde auch ein Beschäftigter der Grundschule Kloppenheim in Karben positiv auf das Coronavirus getestet

+++ 15.55 Uhr: Forscher des Uniklinikums Frankfurt haben die Ansteckung mit Corona im Flugzeug* untersucht, wie fnp.de berichtet. Ihre Forschungen zeigen: Die Gefahr ist womöglich geringer als bisher vermutet – obwohl niemand an Bord eine Maske trug. Allerdings weisen die Wissenschaftler auch auf die Beschränkungen ihrer Studie hin.

Corona in Hessen: Fünf Städte und Landkreise überschreiten kritischen Wert

+++ 14.25 Uhr: Wieder ist die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hessen an einem Tag um fast 200 gestiegen. Das zeigen die Zahlen des Hessischen Sozialministeriums vom Mittwoch (19.08.2020). Es wurden mit Stand 14 Uhr am Mittwoch in Hessen insgesamt 13.842 Sars-CoV-2-Fälle bestätigt. Am Dienstag (18.08.2020) waren es noch 13.675 Corona-Fälle gewesen.

Mittlerweile fünf Städte und Landkreis liegen über der vom Land Hessen definierten kritischen 7-Tage-Inzidenz von 20. Sie erreichen somit Warnstufe 2, was neue Corona-Maßnahmen bedeuten kann. Das betrifft den Landkreis Groß-Gerau mit einer 7-Tage-Inzidenz von 21,7, die Stadt Frankfurt (24,7), die Stadt Kassel (21,3), die Stadt Offenbach (32,2) sowie Wiesbaden (24,0). Die Stadt Offenbach gehört somit weiterhin zu den Kommunen in Deutschland mit der höchsten Zahl an Corona-Neuinfektionen*, wie auch op-online.de berichtet. Die 7-Tage-Inzidenz beschreibt alle bestätigten Fälle der vorangegangenen sieben Tage in Hessen pro 100.000 Einwohner. 

Corona in Hessen: Schule hebt Maskenpflicht auf

+++ 13.39 Uhr: Während sich manche Schülerinnen und Schüler entscheiden, ihre Masken zum Schutz vor Corona auch in den Klassenzimmern zu tragen, hebt mindestens eine Schule in Hessen die Maskenpflicht fast komplett auf*, berichtet hna.de. Die Entscheidung der Verantwortlichen an der Erich-Kästner-Schule (EKS) in Homberg (Efze) ist völlig legal: Sie haben ein Konzept entwickelt, wie sich die verschiedenen Klassen auf dem Schulgelände fast überhaupt nicht begegnen.

In Frankfurt stehen derweil wegen Corona die Weihnachtsmärkte auf der Kippe, berichtet fnp.de.

Corona in Hessen: Vier Städte erreichen Eskalationsstufe 2

Update vom Mittwoch, 19.08.2020, 10.00 Uhr: Vor zwei Tagen hat in Hessen die Schule begonnen – und die Meldungen häufen sich, dass Schülerinnen und Schüler wegen eines Corona-Falls gleich nach dem ersten Schultag wieder zu Hause bleiben müssen. Ganze Schulklassen und auch ihre Lehrkräfte sind in Quarantäne. So geschehen unter anderem in Homberg (Efze), wo ein Schüler positiv auf Corona getestet* wurde, wie hna.de berichtet. Der Reiserückkehrer aus Europa hatte bereits einige Schulstunden mit seinen Mitschülern absolviert. Seine Klasse und drei Lehrkräfte müssen nun bis Ende August zu Hause bleiben.

Der Schulstart unter Corona-Bedingungen stellt die Verantwortlichen in Hessen vor Herausforderungen. (Symbolbild)

Derweil steigt die Zahl der Corona-Fälle in Hessen weiter an. Am Dienstag (18.08.2020) waren es mit insgesamt 13.675 Corona-Fällen fast 200 mehr als noch am Montag (13.486), teilte das Hessische Sozialministerium mit. In den vergangenen sieben Tagen wurden 828 Neuinfektionen gezählt, damit liegt die 7-Tage-Inzidenz für ganz Hessen bei 13.

Die höchste 7-Tage-Inzidenz hat mit 31 immer noch die Stadt Offenbach. Die meisten Fälle im Vergleich zum Vortag hat Frankfurt zu verbuchen, dort sind es mittlerweile 2254, also 55 mehr als am Montag. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit in Frankfurt bei 22, ebenso hoch ist sie in Kassel und Wiesbaden. Für diese vier Städte bedeutet das Warnstufe 2 des hessischen Eskalationskonzepts.

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 450 (+8), Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 525 (+13), Todesfälle 20
  • Kreis Fulda: Infizierte 480 (+8), Todesfälle 13
  • Kreis Gießen: Infizierte 318 (+3), Todesfälle 4
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 701 (+10), Todesfälle 15
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 341 (+2), Todesfälle 23
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 338 (+9), Todesfälle 6
  • Kreis Kassel: Infizierte 479 (+2), Todesfälle 31
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 406 (+6), Todesfälle 20
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 369 (+4), Todesfälle 6
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 976 (+12), Todesfälle 51
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 488, Todesfälle 15
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 258 (+9), Todesfälle 4
  • Odenwaldkreis: Infizierte 455 (+1), Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 919 (+8), Todesfälle 44
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 406 (+1), Todesfälle 5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 615 (+5), Todesfälle 39 (+1)
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 154 (+5), Todesfälle 5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 211 (+1), Todesfälle 5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 240, Todesfälle 16
  • Wetteraukreis: Infizierte 454 (+4), Todesfälle 13
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 315 (+1), Todesfälle 18
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2254 (+55), Todesfälle 69 (+1)
  • Stadt Kassel: Infizierte 476 (+8), Todesfälle 9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 370 (+5), Todesfälle 9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 677 (+9), Todesfälle 22

Corona in Hessen: Schüler geht zum Unterricht, obwohl sein Testergebnis noch fehlt

+++ 13.01 Uhr: Ein besonders ärgerlicher Umstand sorgt dafür, dass gleich nach dem ersten Schultag eine Klasse und ihre Lehrkräfte wieder zu Hause bleiben müssen: Ein Schüler war am Montag (17.08.2020) zum Unterricht in Bad Nauheim in Hessen erschienen, obwohl das Ergebnis seines Corona-Tests noch nicht vorlag, berichtet die Wetterauer Zeitung. Nach seinem Urlaub hatte er sich am Donnerstag testen lassen, das Ergebnis ließ allerdings bis Montagvormittag auf sich warten. Da war es schon zu spät – der Schüler hatte Kontakt zu seinen Mitschülern und zwei Lehrkräften, die jetzt bis Ende August in Quarantäne sind.

Corona in Hessen: Schulleiterin muss in Quarantäne – Streit über Maskenpflicht in Klassen

+++ 10.39 Uhr: Die Leiterin der Weibelfeldschule in Dreieich (Kreis Offenbach) muss für 14 Tage in häusliche Quarantäne*. Sie gilt in einem Coronafall als Kontaktperson der Kategorie 1. Ihr Testergebnis fiel jedoch negativ aus, „sodass kein Grund zur Besorgnis für Schülerinnen und Schüler sowie die Schulgemeinde besteht“, hieß es auf der Homepage der Schule.

In Offenbach dürfen sich derweil Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) in der Corona-Krise aussuchen, ob sie im Unterricht eine Maske tragen*. Viele Schüler sind angeregt, die Mund-Nasen-Bedeckungen freiwillig im Unterricht zu tragen. „Wenn wir alle eine Maske tragen, ist das Ansteckungsrisiko geringer, also tragen wir sie auch im Unterricht“, sagte ein 20-jähriger Schüler der Offenbach-Post. Anders dagegen bewertet das Maskentragen eine ASS-Lehrerin. Ihr hätten Kollegen erzählt, dass sie Probleme gehabt haben, die Schüler zu verstehen, wenn deren Mund bedeckt ist. Auch das laute und lange Sprechen mit Stoff vor Mund und Nase sei eine Herausforderung.

Corona in Hessen: Allgemeinverfügung sorgt für Kritik

Update vom Dienstag, 18.08.2020, 6.49 Uhr: Die Allgemeinverfügung des Landkreises Groß-Gerau für eine Maskenpflicht auch im Unterricht stößt beim Schuldezernenten von Rüsselsheim, Dennis Grieser, auf Kritik. Nun werde die gesamte Zeit in der Schule quasi ohne Ausnahme umfasst.

„Das ist kein praxistauglicher Umgang mit dem Problem“, sagte er der Frankfurter Neuen Presse. Der Kreis hatte am Montag verfügt, dass für Schulen in Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg die Maskenpflicht auch für den Präsenzunterricht gilt.

Neuinfektionen in Hessen: Die Zahl der Neuinfektionen steigt weiter

Update vom Montag, 17.08.2020, 14.07 Uhr: In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit Corona wieder leicht angestiegen. Wie das hessische Sozialministerium mitteilte, sind im Vergleich zum Vortag 53 neue Fälle dazugekommen. Damit steigt die Gesamtzahl der bisher bestätigten Infektionen auf nun 13.486. Weitere Todesfälle kamen nicht hinzu. Insgesamt sind bislang 526 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Bei der 7-Tage-Inzidenz liegt weiterhin die Stadt Offenbach mit einem Wert von nun 31 Fällen auf 100.000 Einwohner vorne. Danach folgt der Kreis Groß-Gerau mit 22 und die Stadt Wiesbaden mit 21. Alle drei Regionen haben somit die ersten vom Land Hessen auferlegten Warnstufe überschritten, es gilt erhöhe Aufmerksamkeit. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage an.

So verteilen sich die offiziellen Fallzahlen auf die Städte und Kreise in Hessen:

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 442, Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 512, Todesfälle 20
  • Kreis Fulda: Infizierte 472, Todesfälle 13
  • Kreis Gießen: Infizierte 315, Todesfälle 4
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 691, Todesfälle 15
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 339, Todesfälle 23
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 329, Todesfälle 6
  • Kreis Kassel: Infizierte 477, Todesfälle 31
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 400, Todesfälle 20
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 365, Todesfälle 6
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 964, Todesfälle 51
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 488, Todesfälle 15
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 249, Todesfälle 4
  • Odenwaldkreis: Infizierte 454, Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 911, Todesfälle 44
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 405, Todesfälle 5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 610, Todesfälle 38
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 149, Todesfälle 5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 210, Todesfälle 5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 240, Todesfälle 16
  • Wetteraukreis: Infizierte 450, Todesfälle 13
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 314, Todesfälle 18
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2.199, Todesfälle 68
  • Stadt Kassel: Infizierte 468, Todesfälle 9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 365, Todesfälle 9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 668, Todesfälle 22

Corona in Hessen: Sozialministerium veröffentlicht Fallzahlen - Weitere Neuinfektionen

Update vom Sonntag, 16.08.2020, 14.43 Uhr: In Hessen steigt die Zahl der bestätigten Corona-Fälle weiter an. Jedoch nicht mehr so stark wie in den vergangenen Tagen. Wie das hessische Sozialministerium mitteilte, kamen im Vergleich zum Vortag 43 Neuinfektionen dazu. Damit liegt die Gesamtzahl nun bei 13.433.

Die Zahl der Todesfälle blieb stabil bei 526. Den höchsten Wert bei der 7-Tage-Inzidenz weist weiterhin die Stadt Offenbach mit 28 Fällen pro 100.000 Einwohnern auf. Danach folgt der Kreis Groß-Gerau mit 22. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage an.

Die Corona-Fallzahlen in Hessen steigen weiter. Immer mehr Grenzwerte werden überschritten.

Corona in Hessen: Mehr als 200 Neuinfektionen – Höchststand seit April

Update vom Samstag, 15.08.2020, 15.12 Uhr: Die Coronavirus-Krise in Hessen beschleunigt sich wieder. Nach Angaben des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration hat es von Freitag auf Samstag (15.08.2020) 203 Neuinfektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 gegeben. Über 200 Infektionen innerhalb von 24 Stunden gab es in Hessen zuletzt Mitte April.

Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen in Hessen stieg auf 13.390. Ein Covid-19-Todesfall kam laut Angaben des Ministeriums nicht hinzu.

Corona-Krise in Hessen: Ministerium meldet 179 Neuinfektionen

Update vom Freitag, 14.08.2020, 15.40 Uhr: Das Land Hessen meldet neue Fälle des Coronavirus. Im Vergleich zum Vortag gibt es laut Sozialministerium 179 Neuinfektionen (Stand: 14.00 Uhr). Damit sind bislang 13.187 Fälle registriert worden. Die Zahl der Todesfälle blieb gleich. 526 Leute sind bislang an den Folgen von Covid-19 gestorben. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz liegt die Stadt Offenbach mit einem Wert von 28 vorne.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage an. Wird eine bestimmte Grenze überschritten, können in den betroffenen Kommunen neue Einschränkungen zum Eindämmen der Pandemie eingeführt werden.

Die aktuellen Infektionszahlen der einzelnen Regionen, wie sie das hessische Ministerium für Soziales und Integration veröffentlicht hat:

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 434 (+6), Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 495 (+2), Todesfälle 20
  • Kreis Fulda: Infizierte 468 (+4), Todesfälle 13
  • Kreis Gießen: Infizierte 313 (+5), Todesfälle 4
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 677 (+18), Todesfälle 15
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 338 (+3), Todesfälle 23
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 329 (+2), Todesfälle 6
  • Kreis Kassel: Infizierte 464 (+1), Todesfälle 31
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 394 (+3), Todesfälle 20
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 349 (+3), Todesfälle 6
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 950 (+8), Todesfälle 51
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 475 (+14), Todesfälle 15
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 234 (+9), Todesfälle 4
  • Odenwaldkreis: Infizierte 452, Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 892 (+17), Todesfälle 44
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 397 (+13), Todesfälle 5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 610, Todesfälle 38
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 149, Todesfälle 5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 209 (+1), Todesfälle 5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 240 (+2), Todesfälle 16
  • Wetteraukreis: Infizierte 442 (+5), Todesfälle 13
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 295 (+5), Todesfälle 18
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2.144 (+45), Todesfälle 68
  • Stadt Kassel: Infizierte 447 (+2), Todesfälle 9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 346 (+6), Todesfälle 9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 644 (+10), Todesfälle 22

Corona in Hessen: Mehr als Hundert Neuinfektionen

+++ 16.31 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat neue Fallzahlen des Coronavirus gemeldet. Demnach gibt es 13.008 registrierte Corona-Fälle in Hessen. 132 Personen haben sich an einem Tag neu infiziert. Die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 in Hessen blieb im Vergleich zum Vortag unverändert bei 526. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz - die Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage - liegt in Hessen bei 9. Mit 25 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Offenbach am höchsten. Danach folgen Wiesbaden mit 19 und Kassel mit 18.

Die aktuellen Infektionszahlen der einzelnen Regionen, wie sie das hessische Ministerium für Soziales und Integration veröffentlicht hat:

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 428 (+12), Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 493 (+5), Todesfälle 20
  • Kreis Fulda: Infizierte 464 (+7), Todesfälle 13
  • Kreis Gießen: Infizierte 308, Todesfälle 4
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 659 (+4), Todesfälle 15
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 335, Todesfälle 23
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 327 (+2), Todesfälle 6
  • Kreis Kassel: Infizierte 463 (+3), Todesfälle 31
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 391 (+1), Todesfälle 20
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 346 (+4), Todesfälle 6
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 942 (+7), Todesfälle 51
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 461 (+3), Todesfälle 15
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 225 (+2), Todesfälle 4
  • Odenwaldkreis: Infizierte 452 (+2), Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 875 (+8), Todesfälle 44
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 384 (+2), Todesfälle 5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 610 (+1), Todesfälle 38
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 149, Todesfälle 5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 208, Todesfälle 5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 238, Todesfälle 16
  • Wetteraukreis: Infizierte 437 (+6), Todesfälle 13
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 295 (+5), Todesfälle 18
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2.099 (+25), Todesfälle 68
  • Stadt Kassel: Infizierte 445 (+13), Todesfälle 9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 340 (+10), Todesfälle 9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 634 (+10), Todesfälle 22

Corona in Hessen: Wetteraukreis verteilt Hunderte Bußgelder

+++ 14.05 Uhr: Wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnungen wurden allein im Wetteraukreis seit Beginn der Pandemie mehr als 200 Bußgeldbescheide erlassen. Wie der Kreis in einer Pressemitteilung erklärt, sind davon 165 Bescheide rechtskräftig, neun Verfahren wurden eingestellt und knapp 30 Verfahren sind noch in der Prüfung. Davon sind nicht nur einzelne Personen, sondern auch Unternehmen und Einzelhändler betroffen.

Corona-Auflagen nicht beachtet - Unbelehrbarem Einzelhändler in Hessen droht die Schließung

Viele Einzelhändler leiden ohnehin unter den Beschränkungen in der Corona-Pandemie, schreibt der Wetteraukreis in einer Mitteilung. Völlig unverständlich ist da das Verhalten eines Einzelhändlers aus einer größeren Wetterauer Kommune*, der bereits im Mai einen rechtskräftigen Bußgeldbescheid über eine vierstellige Summe erhalten hat. Nach wie vor gibt es regelmäßig Beschwerden und auch Feststellungen durch städtische Bedienstete, dass immer noch gegen die Auflagen verstoßen wird. Auch mehrmalige Belehrungen haben nicht gefruchtet. Regelmäßig seien deutlich mehr Kunden in dem Geschäft als zulässig und das mehrheitlich ohne Mund-Nasen-Bedeckung. Abstände werden nicht eingehalten, vor dem Geschäft bilden sich Schlangen, Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen sind nirgends angebracht.

„Wenn Informationen, Belehrungen und selbst empfindliche Bußgelder nicht helfen, muss letzten Endes auch eine behördliche Schließung eines Ladengeschäft ins Auge gefasst werden“, appelliert Landrat Jan Weckler an die Vernunft aller Beteiligten die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) einzuhalten.

Corona in Hessen: Härtere Strafen für Maskenverweigerer in Bus und Bahn

Update vom Donnerstag, 13.08.2020, 11:02 Uhr: In Hessen gibt es neue Maßnahmen zum Schutz vor Corona. Das Land verschärft die Bußgeldregeln für Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen. Das verkündete der stellvertretende Ministerpräsident und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz der Landesregierung in Wiesbaden.

Personen, die keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, droht künftig sofort ein Bußgeld von 50 Euro. Bislang galt die Regel, dass vorher einmal ermahnt wird, bevor ein Bußgeld fällig wird. Das Tragen einer sogenannten Alltagsmaske im Nahverkehr sei wichtig, da dort der Mindestabstand zu anderen Menschen nicht immer eingehalten werden könnte, sagte Al-Wazir.

Ab sofort gelten in Hessen härtere Sanktionen für Maskenverweigerer.

Corona in Hessen: Weihnachtsmärkte sollen stattfinden - Einschränkungen bis Ende Oktober

Auch zum Thema Weihnachtsmärkte in der Corona-Pandemie äußerte sich Hessens Landesregierung. „Ja, es soll Weihnachtsmärkte geben“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Rechtlich sollten die Märkte wie andere Märkte auch behandelt werden, es müssten aber gewisse Regeln eingehalten werden. So sei etwa zwischen Essensständen und anderen Ständen zu trennen. Einzelne Kinderkarussells dürften fahren.

Alle derzeit geltenden Einschränkungen wurden zudem bis Ende Oktober verlängert. Dazu zählen etwa eine Maskenpflicht in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr oder Beschränkungen für Veranstaltungen mit größeren Teilnehmerzahlen. Veranstaltungen mit bis zu 250 Menschen könnten weiterhin ohne besondere Genehmigung durch die Behörden, aber mit Hygienekonzept stattfinden.

Corona in Hessen: Infektionen nehmen zu - Schulen starten mit Maskenpflicht

Update vom Mittwoch, 12.08.2020, 16.23 Uhr: Die Zahl der in Hessen bestätigten Corona-Infektionen ist um 61 gestiegen. Damit seien bislang 12.876 Fälle registriert worden, teilte das Sozialministerium am Mittwoch in Wiesbaden mit (Stand 14.00 Uhr). Insgesamt 526 Menschen sind an den Folgen des Virus gestorben, das war ein Patient mehr als noch am Vortag. Bei der wichtigen Infektionskennziffer der Sieben-Tage-Inzidenz führt weiterhin die Stadt Offenbach die Statistik an: Der Wert lag dort dem Ministerium zufolge bei 19, am Vortag hatte er noch bei 21 gelegen. In der Landeshauptstadt Wiesbaden betrug der Wert 17, in den Kreisen Offenbach und Groß-Gerau jeweils 16.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Infektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage an. Wird eine bestimmte Grenze überschritten, können in den betroffenen Kommunen neue Einschränkungen zum Eindämmen der Pandemie eingeführt werden. Die aktuellen Infektionszahlen der einzelnen Regionen, wie sie das hessische Ministerium für Soziales und Integration veröffentlicht hat:

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 416, Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 488, Todesfälle 20
  • Kreis Fulda: Infizierte 457, Todesfälle 13
  • Kreis Gießen: Infizierte 308, Todesfälle 4
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 655, Todesfälle 15
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 335, Todesfälle 23
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 325, Todesfälle 6
  • Kreis Kassel: Infizierte 460, Todesfälle 31
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 390, Todesfälle 20
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 342, Todesfälle 6
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 935, Todesfälle 51
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 458, Todesfälle 15
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 223, Todesfälle 4
  • Odenwaldkreis: Infizierte 450, Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 867, Todesfälle 44
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 382, Todesfälle 5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 609, Todesfälle 38
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 149, Todesfälle 5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 208, Todesfälle 5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 238, Todesfälle 16
  • Wetteraukreis: Infizierte 431, Todesfälle 13
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 290, Todesfälle 18
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2.074, Todesfälle 68
  • Stadt Kassel: Infizierte 432, Todesfälle 9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 330, Todesfälle 9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 624, Todesfälle 22

Hessische Schulen starten mit Maskenpflicht in das neue Schuljahr

Update vom Mittwoch, 12.08.2020, 16.23 Uhr: In der Debatte um die Maskenpflicht an hessischen Schulen kam es nun zu einer Einigung. Wie das hessische Kultusministerium am Mittwoch, 12. August, mitteilte, werde es für alle Schulen eine einheitliche Vorgabe geben. Ab dem Schulstart am Montag, 17. August, gilt die Maskenpflicht in Schulgebäuden, nicht aber in den Klassenräumen.

Damit folgte das Kultusministerium der Forderung, für alle Schulen eine einheitliche Regelung vorzuschreiben und die Entscheidung über die Maskenpflicht - und damit auch die Verantwortung - nicht an die Schulleitungen nach unten abzuwälzen. Anders als etwa die Frankfurter Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) gefordert hatte, werden Schülerinnen und Schüler die Masken nicht während des Unterrichts tragen müssen. Das hatte die Bildungsdezernentin zumindest für die ersten Schulwochen vorgeschlagen.

Hessische Schulen gehen trotz Corona-Pandemie in den Regelbetrieb

Am 17. August enden die Schulferien und die Schulen starten wieder in den Regelbetrieb. Vor den Ferien waren die meisten Schüler wegen der Corona-Pandemie über das Internet Zuhause unterrichtet worden. Das hatte große pädagogische und gesellschaftlichen Schwierigkeiten mit sich gebracht. Darum hatte sich die Kultusministerkonferenz bereits im Juni darauf geeinigt, nach den Ferien Schulen wieder im Regelbetrieb die Schüler unterrichten zu lassen.

Update vom Dienstag, 11.08.2020, 19.53 Uhr: Noch ist es rund vier Monate hin, bis die ersten Weihnachtsmärkte wieder ihre Pforten öffnen. Jetzt ist der erste Weihnachtsmarkt in Hessen der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. So wird es in Biebertal bei Gießen in diesem Jahr keinen Markt geben, wie die Organisatoren mitteilten. Der Grund liegt auf der Hand: Die Infektionszahlen sind in den vergangenen Tagen und Wochen wieder gestiegen, auch in Hessen. Man wolle kein Risiko eingehen, heißt es von den Organisatoren.

Corona in Hessen: Zahl der Neuinfektionen steigt rapide - Frankfurt besonders betroffen

+++16.25 Uhr: In Hessen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen wieder leicht gestiegen. Laut dem hessischen Ministerium für Soziales kamen im Vergleich zu gestern 78 weitere Fälle dazu. Damit liege die Zahl der seit Pandemiebeginn registrierten Fälle bei 12.815 (Stand 14.00 Uhr). Erneut gab es keine neuen Todesfälle - die Zahl lag weiterhin bei 525. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz - also die Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage - war mit 21 am höchsten in der Stadt Offenbach. Danach folgten der Rheingau-Taunus-Kreis mit 19 sowie der Kreis Offenbach mit 18.

Nach Angaben der Stadt Offenbach wurden dort fünf neue Infektionsfälle gezählt, bei vier Patienten handele es sich um Reiserückkehrer. Insgesamt gebe es damit 66 aktuelle Infektionen. Die Stadt geht von einem 7-Tages-Wert von 22,5 aus.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt in Hessen wieder an.

Die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen verteilen sich wie folgt auf die Kreise und Städte in Hessen:

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 416 (+1), Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 488, Todesfälle 20
  • Kreis Fulda: Infizierte 451 (+5), Todesfälle 13
  • Kreis Gießen: Infizierte 300, Todesfälle 4
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 649 (+19), Todesfälle 15
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 335 (+2), Todesfälle 23
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 325 (+2), Todesfälle 6
  • Kreis Kassel: Infizierte 460, Todesfälle 31
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 390, Todesfälle 20
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 342 (+4), Todesfälle 6
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 922 (+14), Todesfälle 50
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 451, Todesfälle 15
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 223 (+1), Todesfälle 4
  • Odenwaldkreis: Infizierte 447, Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 867 (+8), Todesfälle 44
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 382, Todesfälle 5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 609, Todesfälle 38
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 148, Todesfälle 5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 202, Todesfälle 5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 237 (+2), Todesfälle 16
  • Wetteraukreis: Infizierte 430 (+3), Todesfälle 13
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 290, Todesfälle 18
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2.074 (+5), Todesfälle 68
  • Stadt Kassel: Infizierte 432 (+1), Todesfälle 9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 330 (+5), Todesfälle 9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 615 (+6), Todesfälle 22

Corona in Hessen: Frankfurt Marathon offiziell abgesagt

Update vom Dienstag, 11.08.2020, 12.53 Uhr: Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Frankfurt Marathon 2020 abgesagt worden. Frankfurt und das Land Hessen haben sich auf die Absage des Events verständigt. „Wir haben uns diese Absage nicht leicht gemacht und bis zum Ende um Lösungen und Alternativen gerungen“, teile Renndirektor Jo Schindler in einer Stellungnahme von Frankfurt Marathon mit.

Der diesjährige Frankfurt-Marathon fällt höchstwahrscheinlich aus

Zwar sei Sport die schönste Nebensache der Welt, Menschenleben dürfe er jedoch nicht gefährden. Solange die Corona-Auflagen Großveranstaltungen stark einschränken, könne die Sicherheit bei dem Event nicht gewährleistet werden. Die 39. Auflage des Frankfurt Marathon hätte am 25. Oktober stattfinden sollen. Im vergangenen Jahr nahmen 27.000 Läufer*innen teil.

Corona in Hessen: Langen zieht nach dem Chaos am Waldsee Konsequenzen

+++ 20.40 Uhr: Das beliebte Strandbad am Langener Waldsee im Kreis Offenbach bleibt ab Dienstag (11.08.2020) bis auf Weiteres geschlossen. „Die Sicherheit kann nicht mehr gewährleistet werden“, schreibt die Stadt Langen in einer Mitteilung am Montagabend (10.08.2020).

Die Stadt Langen hat die Schließung des Langener Waldsees* in Absprache mit der Bäder- und Hallenmanagement Langen GmbH (BaHaMa), Polizei und Feuerwehr beschlossen. Es gebe trotz der jüngst verfügten Sperrung des Parkplatzes am Strandbad zu viele „Unbelehrbare“, sagte der unabhängige Bürgermeister Jan Werner.

Wegen rücksichtsloser Gäste bleibt das Strandbad Langener Waldsee nun geschlossen.

Die Polizei habe alleine am Wochenende mehr als 300 Strafzettel schreiben müssen, teilte die Stadt mit und berichtete über chaotische Zustände. Teilweise seien auch Rettungswege zugeparkt worden. Wegen der anhaltend hohen Waldbrandgefahr sei das derzeit besonders gefährlich. 

Wann – und mit welchen Konsequenzen und Beschränkungen – der Langener Waldsee wieder für Badegäste geöffnet wird, ist noch völlig unklar. Zusätzlich zu der Schließung wird in der Corona-Zeit für das Freizeit- und Familienbad in der Teichstraße ein Online-Ticketsystem eingerichtet. Der Zugang zum Bad ist dann nur noch mit Dauerkarten oder vorab gekauften Tickets möglich. Damit sollen chaotische Zustände durch Besucheranstürme und lange Warteschlangen in der Zukunft vermieden werden.

Hessen: Corona-Alarm in Kita in Bad Arolsen

+++ 11.47 Uhr: In einer Kindertagesstätte in Bad Arolsen im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg gibt es Corona-Alarm. Die Mutter eines Kindes in der Eingewöhnungsphase wurde positiv auf das Virus getestet. Sie habe Kontakt zu den 18 Kindern einer Gruppe sowie zu zwölf Erzieherinnen gehabt. Die Einrichtung in Bad Arolsen blieb daraufhin am Montag (10.08.2020) geschlossen*. Kinder und Erzieher sollen nun getestet werden.

Corona in Hessen: RKI meldet aktuelle Zahlen - Zwei Regionen noch über erstem Grenzwert

Update vom Montag, 10.08.2020, 11.24 Uhr: Nachdem die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen in den vergangenen Tagen recht hoch war, ist sie nun wieder gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet im Vergleich zu gestern nur noch 34 neue Fälle. Damit liegt die Gesamtzahl der Infizierten nun bei 12.737. Neue Todesfälle wurden nicht registriert. Es bleibt demnach bei 525 Menschen, die bislang in Hessen an oder mit Covid-19 gestorben sind.

Die Städte und Kreise in Hessen mit dem höchsten Wert bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz, also die Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage, sind aktuell Offenbach mit 23,0. Danach folgt der Rheingau-Taunus-Kreis mit 20,3.

Das Land Hessen hat ein neues, mehrstufiges Konzept im Kampf gegen das Coronavirus entwickelt.

Corona in Hessen: Drei Tage in Folge mehr als 100 Neuinfektionen 

Update vom Sonntag, 09.08.2020, 14.54 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Hessen ist von Samstag auf Sonntag (09.08.2020) erneut deutlich angestiegen, aber nicht so stark wie an den beiden Vortagen. Aus dem täglichen Corona-Bulletin des Hessischen Sozialministeriums geht hervor, dass seit Samstag 101 neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 im Land registriert wurden. Damit gibt es in Hessen seit Beginn der Pandemie insgesamt 12.703 bestätigte Fälle.

Außerdem meldet der Lahn-Dill-Kreis einen neuen Todesfall, damit steigt die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen in Hessen auf 525. Die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz für ganz Hessen liegt derzeit bei 9, in manchen Städten und Kreisen ist sie aber deutlich höher; beispielsweise überschreitet sie in der Stadt Offenbach die kritische Schwelle von 20.

Die Corona-Fallzahlen in Hessen steigen weiter. Immer mehr Grenzwerte werden überschritten.

Corona in Hessen: Erneut deutlicher Anstieg

Update vom Samstag, 08.08.2020, 15.36 Uhr: Erneut sind die Corona-Fälle in Hessen deutlich angestiegen. Das geht aus dem aktuellen Corona-Bulletin des Hessischen Sozialministeriums hervor. Demnach kamen von Freitag auf Samstag (08.08.2020) 134 neue Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 hinzu, die Gesamtzahl der Ansteckungen stieg auf landesweit 12.602. Einen Covid-19-Todesfall meldete das Ministerium nicht.

So verteilen sich die offiziellen Coronavirus-Fallzahlen auf die Kreise und Städte in Hessen:

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 415 (+2), Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 481 (+5), Todesfälle 20
  • Kreis Fulda: Infizierte 446 (+3), Todesfälle 13
  • Kreis Gießen: Infizierte 294 (+3), Todesfälle 4
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 630 (+7), Todesfälle 15
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 333 (+2), Todesfälle 23
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 323 (+2), Todesfälle 6
  • Kreis Kassel: Infizierte 460 (+9), Todesfälle 31
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 388 (+5), Todesfälle 19
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 335 (+1), Todesfälle 6
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 900 (+6), Todesfälle 50
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 443 (+8), Todesfälle 15
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 221 (+2), Todesfälle 4
  • Odenwaldkreis: Infizierte 445 (+1), Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 843 (+23), Todesfälle 44
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 373 (+1), Todesfälle 5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 609 (+1), Todesfälle 38
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 148, Todesfälle 5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 202, Todesfälle 5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 235, Todesfälle 16
  • Wetteraukreis: Infizierte 421 (+6), Todesfälle 13
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 290, Todesfälle 18
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2.027 (+17), Todesfälle 68
  • Stadt Kassel: Infizierte 429 (+18), Todesfälle 9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 312 (+4), Todesfälle 9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 599 (+8), Todesfälle 22

Corona in Hessen: Erzieher können sich kostenlos testen lassen

+++ 16.25 Uhr: Die hessische Landesregierung reagiert auf die steigende Zahl der Corona-Neuinfektionen mit weiteren kostenfreien Corona-Tests. Wie das Hessische Sozialministerium am Freitag, 07. August, ankündigte, wird „Fachkräften und sonstigen Kräften in der unmittelbaren Arbeit mit Kindern“ angeboten, sich kostenfrei auf SARS-CoV-2 testen lassen. „Denn das Abstandsgebot und auch die Mund-Nasen-Bedeckung sind im Alltag bei der Arbeit mit Kindern in Kitas oder der Kindertagespflege nicht oder nur eingeschränkt realisierbar“, sagte Anne Janz, Staatssekretärin des Ministeriums für Soziales und Integration.

Das Angebot gelte ab dem 17. August bis zunächst dem 8. Oktober. Alle 14 Tage sollen sich die Kinderbetreuer kostenfrei testen lassen können. Wie bei Lehrerinnen und Lehrern, wird die Kassenärztliche Vereinigung (KV Hessen) die Kosten übernehmen. Teil der Vereinbarung zwischen Landesregierung und der KV Hessen ist, dass nur die Erzieher das Angebot annehmen können, die sich nicht aus anderen Gründen schon kostenfrei testen lassen könnten, erklärt das Sozialministerium. Etwa, weil sie Symptome haben oder von einer Auslandsreise zurückkehren.

  • Bei diesen Ausnahmen können sich Erzieherinnen und Erzieher nicht über dieses Angebot des Sozialministeriums testen lassen, sondern müssen sich über das jeweils schon geltende Verfahren testen lassen:
  • Wenn sie Symptome aufweisen die laut des Robert-Koch-Instituts typisch für eine Corona-Infektion sind. Dazu zählen: Husten, Fieber, Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmacks­sinns, Pneumonie
  • Wenn sich die zutestende Person bereits in einem Verfahren befindet, bei dem das Gesundheitsamt sie als mögliche Kontaktperson untersucht.
  • Wenn bereits ein andere Testgrund vorliegt, etwa weil sie von einer Auslandsreise zurückkehrt.
  • Wenn sie bereits eine Warnung durch die Corona-Warn-App erhalten hat.

Um sich kostenfrei testen zu lassen, müssen Erzieherinnen und Erzieher zuvor telefonisch bei einer Testpraxis einen Termin vereinbaren. Ab dem 13. August sollen die Testpraxen unter "www.arztsuchehessen.de“ abrufbar sein (unter der Filtereinstellung Genehmigung: „Testungen von Erziehern auf SARS-CoV-2“). Bei negativen Testergebnissen werde die Arztpraxis die Testperson informieren, bei einem positiven Ergebnis informiert direkt das Testlabor.

+++10.58 Uhr: Genauso wie im Rest von Deutschland ist in Hessen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen so stark gestiegen wie zuletzt im Mai. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt die Zahl der insgesamt Infizierten derzeit bei 12.468 (Stand 07.08.2020). Im Vergleich zu gestern sind 158 Fälle dazugekommen.

Das ist der höchste tägliche Anstieg seit dem 8. Mai, berichtet „hessenschau.de“. Auch ein weiterer Todesfall wurde in Hessen bestätigt, damit steigt die Zahl auf nun 524. Die meisten Corona-Neuinfektionen gab es laut RKI in Frankfurt (+21) und dem Rheingau-Taunus-Kreis (+19). Der Kreis ist zudem Spitzenreiter bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz. Der Wert liegt dort derzeit bei 28,85 Fällen auf 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage. Auf Platz zwei ist die Stadt Offenbach mit 27,63 Fällen auf 100.000 Bewohnern.

Die Corona-Fallzahlen in Hessen im Überblick:

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 413 (+7), Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 476 (+8), Todesfälle 20
  • Kreis Fulda: Infizierte 443 (+4), Todesfälle 13
  • Kreis Gießen: Infizierte 291 (+3), Todesfälle 4
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 623 (+2), Todesfälle 15
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 331 (+3), Todesfälle 23 (+1)
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 321 (+7), Todesfälle 6
  • Kreis Kassel: Infizierte 451 (+11), Todesfälle 31
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 383 (+6), Todesfälle 19
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 334 (+2), Todesfälle 6
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 894 (+8), Todesfälle 50
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 435 (+7), Todesfälle 15
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 219 (+6), Todesfälle 4
  • Odenwaldkreis: Infizierte 444 (+1), Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 820 (+11), Todesfälle 44
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 372 (+19), Todesfälle 5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 608 (+1), Todesfälle 38
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 148 (+4), Todesfälle 5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 202, Todesfälle 5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 235, Todesfälle 16
  • Wetteraukreis: Infizierte 415 (+3), Todesfälle 13
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 290 (+7), Todesfälle 18
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2.010 (+21), Todesfälle 68
  • Stadt Kassel: Infizierte 406, Todesfälle 9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 305 (+3), Todesfälle 9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 581 (+4), Todesfälle 22

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen - 17 positive Tests auf Terminal-3-Baustelle in Frankfurt

Update vom Freitag, 07.08.2020, 08.30 Uhr: Auf der Baustelle für das Terminal 3 am Flughafen Frankfurt haben sich 17 Bauarbeiter mit dem Corona-Virus* infiziert. Wie die Fraport am Donnerstag (06.08.2020) mitteilte, hat die Fraport-Ausbau-Süd-GmbH (FAS) unmittelbar reagiert und den ersten bekanntgewordenen Fall an das Gesundheitsamt in Frankfurt und die zuständigen Gesundheitsämter der umliegenden Kreise, sowie die medizinischen Dienste der Fraport AG übermittelt. Daraufhin konnten alle direkten Kontaktpersonen erfasst und auf das Virus getestet werden. „Direkt nach Bekanntwerden des ersten Infektionsfalls im privaten Umfeld wurde mit umfangreichen Tests reagiert“, erklärte ein Sprecher der Fraport.

Demnach fielen 17 Tests positiv, die Tests der anderen Bauarbeiter negativ aus. „Zudem verlangen wir von den direkt betroffenen Unternehmen auch bei negativ getesteten Mitarbeitern einen zweiten Test nach sieben Tagen“, heißt es in der Meldung der Fraport. Die Personen, die positiv getestet wurden befinden sich in Quarantäne und daher nicht mehr auf der Baustelle.

Am Flughafen Frankfurt entsteht zurzeit das neue Terminal 3. Auf der Baustelle gab es nun einen Corona-Ausbruch.

Corona in Hessen: Steigende Fallzahlen

+++16.36 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hessen steigen weiter. Laut dem hessischen Sozialministerium sind im Vergleich zu gestern 56 Neuinfektionen dazugekommen. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigten Fälle bei nun 12.310. Neue Todesfälle kamen nicht dazu - es bleibt also bei insgesamt 523.

Dass unter den Neuinfektionen immer mehr Reiserückkehrer sind, beschäftigt auch die Bundesregierung. Wie Gesundheitsminister Jens Spahn heute anordnete, müssen sich deshalb Einreisende aus Corona-Risikogebieten von diesem Samstag an bei der Rückkehr nach Deutschland auf das Virus testen lassen. Wie das am Frankfurter Flughafen umgesetzt wird, war am Donnerstag noch nicht klar. Zuerst müssten die zuständigen Landesbehörden tätig werden, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport. Man sei über den genauen Prozess im Gespräch. Der Frankfurter Flughafen sei jedoch „gut vorbereitet“. „Die Infrastruktur steht bereits zur Verfügung.“ Die Kapazitäten könnten bei Bedarf auch erweitert werden.

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen - Kreis reaktiviert Corona-Drive-In

Update vom Donnerstag, 06.08.2020, 14.20 Uhr: Zu Beginn der Corona-Krise startet die Kreisklinik von Groß-Gerau gemeinsam mit dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) das erste „Drive-In-Testcenter“. Aufgrund steigender Fallzahlen beschloss die Klinik und das MVZ den „Corona-Drive-in“ vorerst zu schließen. Da nun viele aus ihrem Urlaub zurückkehren, wurde der Corona-Drive-in“ allerdings vom Gesundheitsamt wieder reaktiviert*. Über den Drive-in können Abstriche nach einer vorherigen Anmeldung direkt durch das Autofenster genommen werden. Diese Test-Möglichkeit ist besonders für Risikopatienten ein großer Vorteil, da es kontaklos abläuft. Die Testergebnisse können nach einem Tag im Internet eingesehen werden.

Update vom Mittwoch, 05.08.2020, 17.14 Uhr: Die Corona-Fallzahlen steigen weiterhin in Hessen. Laut dem hessischen Sozialministerium sind bislang 12.254 Virusinfektionen bestätigt. Das sind 55 Fälle mehr als noch am Vortag. Auch zwei weitere Todesfälle kamen hinzu, beide im Landkreis Offenbach. Die Corona-Situation in der Stadt Offenbach entspannt sich derweil. Am Mittwoch sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 29.

Nach einem tagelangen Anstieg hatte die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz am Dienstag noch bei 39 gelegen. Der Schwellenwert, über dem strengere Maßnahmen zum Infektionsschutz eingeleitet werden müssen, liegt bei 50. Die Kommune hatte dennoch bereits gegengesteuert, etwa mit einem Picknick- und Grillverbot in Parks.

Corona in Hessen: Verschärfung der Maßnahmen im Rheingau-Taunus-Kreis

+++ 14.47 Uhr: Die Corona-Fälle im Raum Hessen steigen zunehmend an. Vor allem im Rheingau-Taunus-Kreis sind die aktuellen Infektionszahlen beunruhigend hoch. In den vergangenen Tagen gab es 22 neue Ansteckungen pro 100.000 Einwohner, sodass der Kreis eine Stufe erreichte, die laut Einsatzplan des Landes eine Anpassung der Schutzmaßnahmen erforderlich machte. Der Krisenstab hat daher dazu aufgerufen, Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Maskenpflicht unbedingt zu befolgen. „Es geht nicht um Kontrolle oder Überwachung, sondern alleine um eine Sensibilisierung“, betonte der stellvertretende Landrat Herbert Koch.

Neben dem Kreis Rheingau-Taunus steigen auch die Fallzahlen in Offenbach immer weiter an. Auch hier mussten die Schutzmaßnahmen verschärft werden, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Laut den aktuellen Corona-Fallzahlen, die das Ministerium für Sozialen und Integration in Hessen veröffentlichte, wurden die häufigsten Neu-Infektionen jedoch in Wiesbaden verzeichnet. Dies hängt vermutlich mit einem privaten Sommerfest zusammen, bei welchem sich zahlreiche Gäste infizierten. Der Hochtaunuskreis vermeldet einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19, sodass die Zahl der Verstorbenen auf 521 steigt.

Corona in Hessen: Neue Fälle nach privater Feier in Wiesbaden

+++ 09.58 Uhr: Bei einer privaten Feier in Wiesbaden haben sich zahlreiche Personen mit dem Coronavirus infiziert. Von den 100 Teilnehmenden wurden bislang 18 positiv auf das Virus getestet - weitere Testergebnisse stehen noch aus. Der Großteil der Gäste wurde bereits ermittelt und unter Quarantäne gestellt, teilte die Stadt Wiesbaden mit.

Zudem muss das Gesundheitsamt alle Kontaktpersonen der mit Covid-19 infizierten Personen ermitteln, was außerordentlich aufwändig sei. Aufgrund der Sommerferien seien einige bereits in den Urlaub gefahren und somit schwer zu erreichen. Es wird derzeit ermittelt, ob der Veranstalter möglicherweise kein angemessenes Hygiene-Konzept für die private Feier in Wiesbaden hatte.

Corona: Landesregierung gab bisher über Millionen Euro für Schutzausrüstung aus

Update vom Dienstag, 04.08.2020, 09.01 Uhr: Die Landesregierung soll wegen der Corona-Pandemie Schutzausrüstung in Höhe von mehreren Millionen Euro gekauft haben. Laut einer Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Landtagsfraktion in Wiesbaden, gab Hessen demnach mehr als 364 Millionen Euro aus - davon 234,2 Millionen Euro für knapp 55 Millionen Atemschutzmasken sowie 46,8 Millionen Euro für mehr als 63,5 Millionen chirurgische Mundschutze. Darüber hinaus schaffte die hessische Landesregierung über 130 Millionen Einmalhandschuhe an sowie zahlreiche Schutzbrillen, Schutzkittel, Ganzkörperanzüge und Desinfektionsmittel.

Corona in Hessen: Grill- und Picknickverbot in Offenbach

Update vom Montag, 03.08.2020, 18.32 Uhr: Nach dem starken Anstieg der Corona-Fälle in Offenbach hat die Stadt in Hessen mit der Rückkehr zu schärferen Corona-Maßnahmen reagiert. Es solle mehr Kontrollen geben, um „Maskenverweigerer“ zu erreichen, sagte Gesundheitsdezernentin Sabine Groß am Montag nach einer Sitzung des Krisenstabes. Verpflichtende Testungen für Rückkehrer aus Risikogebieten, die bundesweit in dieser Woche erwartet werden, sollen in Offenbach schon jetzt gelten.

Außerdem wurde ein Grill- und Picknickverbot im öffentlichen Raum beschlossen. Gemeinsamer Sport ist in Offenbach nur kontaktlos für maximal zehn Menschen oder Mitglieder eines gemeinsamen Haushaltes und mit anderthalb Metern Abstand erlaubt. Bei städtischen Veranstaltungen oder Kulturveranstaltungen in städtischen Räumen werde zur Fünf-Quadratmeter-Regel zurückgekehrt.

Corona in Hessen: Offenbach beschließt neue Maßnahmen - Tests für Reiserückkehrer

Offenbach hatte am Wochenende den Schwellenwert von 35 Corona-Erkrankten pro 100 000 Einwohnern überschritten. Das Eskalationskonzept des Landes Hessen sieht neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor, wenn die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 35 überschreitet. Die gestiegenen Fallzahlen in Offenbach werden vor allem auf Reiserückkehrer aus Risikogebieten sowie auf ein Einzelereignis, nämlich eine Busfahrt zu einer niederländischen Käsefabrik, zurückgeführt.

Corona-Zahlen in Hessen steigen: Diesen Regionen drohen neue Maßnahmen

Update vom Montag, 03.08.2020, 16.13 Uhr: In Hessen nähern sich weitere Kreise und Städte einer höheren Corona-Eskalationsstufe an. So liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Odenwaldkreis bei 18, in der Stadt Wiesbaden bei 15. Im Rheingau-Taunus-Kreis liegt die Inzidenz bei 22. Ab einem Wert von 20 ist Warnstufe 2 erreicht und das Land Hessen sieht vor, eine erhöhte Aufmerksamkeit auf die betroffene Region zu legen und „bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen“ einzuführen. In Offenbach liegt die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin bei 36 und überschreitet damit sogar Eskalationsstufe 3.

Nach Angaben des Hessischen Sozialministeriums wurden von Sonntag auf Montag (03.08.2020) 25 Neuinfektionen in Hessen registriert, die Gesamtzahl der Infektionen im Land stieg auf 12.142. Ein Covid-19-Todesfall kam innerhalb der 24 Stunden nicht hinzu. In Hessen liegt die Opferzahl seit Beginn der Corona-Krise bei 520.

Corona in Hessen: Fallzahlen vom Ministerium weichen ab – tatsächliche Infektionen höher

Die offiziellen Fallzahlen des Sozialministeriums können von den Daten der zuständigen Kreise und Gesundheitsämtern abweichen. So teilte der Odenwaldkreis mit, dass innerhalb von 24 Stunden weitere Neuinfektionen registriert wurden, aus den Zahlen des Ministeriums geht das jedoch nicht hervor.

Update vom Sonntag, 02.8.2020, 14.55 Uhr: Nachdem Offenbach bereits die erste Schwelle überschritten hatte, steigt die 7-Tage-Inzidenz bedrohlich weiter. Der Grenzwert beschreibt alle bestätigten Corona-Fälle der vorangegangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner. Seit Sonntag (2.08.2020) hat die Stadt Offenbach jetzt eine weitere Warnstufe überschritten. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 36 gestiegen. Ab dem Wert 35 sieht das Sozialministerium in Hessen vor, weitere Maßnahmen einzuleiten und einen Planungsstab einzubiden, die dritte Eskalationsstufe des Corona-Plans des Sozialministeriums tritt in Kraft.

Corona in Hessen: Weiterer Kreis überschreitet ersten Corona-Grenzwert

Doch nicht nur in Offenbach steigen die Corona-Neuinfektionen in besorgniserregende Höhen. Auch im Rheingau-Taunus-Kreis wurde bereits der erste Warnwert überschritten. Hier beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz bereits 22. Somit sieht das Hessische Sozialministerium hier „erhöhte Aufmerksamkeit und bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen“ vor. Und ein weiterer Kreis in Hessen ist kurz vor dieser Marke. Denn der Odenwaldkreis muss bereits den Wert 18 vermelden.

Auch für ganz Hessen sind die Zahlen an Neuinfektionen insgesamt wieder höher, als am Vortag (01.08.2020). So wurden innerhalb von 24 Stunden 88 Neuinfektionen verzeichnet. Damit steigen die Zahlen in Hessen insgesamt auf 12.117. Weitere Todesfälle gab es zum zweiten Mal in Folge keine, weiterhin steht der Tod von 520 Menschen in Hessen in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Corona in Hessen: Die aktuelle Fallzahlen – Offenbach überschreitet erste kritische Marke, Tendenz steigend

Update vom Samstag, 01.8.2020, 15.28 Uhr: Wieder hat das Sozialministerium die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen veröffentlicht und wieder steigen die Neuinfektionen – allerdings etwas weniger als noch am Vortag (31.07.2020). So gibt es in Hessen insgesamt 12.029 bestätigte Corona-Infektionen, ein Anstieg von 64 in 24 Stunden. Weitere Todesfälle in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gibt es keine zu vermelden.

Nachdem die Stadt Offenbach bereits den ersten Schwellenwert überschritten hatte, steigen die Zahlen in der Stadt jetzt weiter an. Zuvor betrug der Wert, der sich aus der Zahl an Infizierten pro 100.00 Einwohner zusammensetzt 21,6. Damit war die erste kritische Marke überschritten, die „erhöhte Aufmerksamkeit“ beinhaltet. Jetzt ist die Sieben-Tages-Inzidenz in Offenbach auf den Wert 30 angestiegen. Geht dieser beunruhigende Trend weiter und überschreitet dieser Wert die Zahl 35, dann sieht das „Präventions- und Eskalationskonzept“ von Hessen weitere Maßnahmen vor. Diese beinhalten erweiterte Maßnahmen und eine Einbindung des Planungsstabs Covid-19 des Sozialministeriums.

Corona in Hessen: Ausbruch in Seniorenheim

+++22.06 Uhr: In einem Seniorenheim im hessischen Niedernhausen sind 19 Bewohner und sieben Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Verwaltung des Rheingau-Taunus-Kreises mit. Einige Befunde stünden noch aus. Insgesamt wurden am Donnerstag 180 Menschen - Bewohner, Personal und Kontaktpersonen - getestet. Bisher gehe es allen gut, drei Bewohner litten an einem trockenen Husten. Eine Person werde stationär im Krankenhaus behandelt.

Hessen: Sozialministerium veröffentlicht aktuelle Corona-Fallzahlen

+++14.34 Uhr: Die Zahl der bisher bestätigten Corona-Infektionen in Hessen ist auf insgesamt 11.965 gestiegen. Das sind 70 Fälle mehr als noch am Vortag, wie das hessische Sozialministerium meldet (Stand: 31.07.2020, 14 Uhr). Auch ein weiterer Todesfall in Offenbach wurde bestätigt. Damit steigt die Gesamtzahl nun auf 250.

Corona in Hessen: Kommt die nächste Corona-Welle? Region überschreitet ersten Grenzwert

Update vom Freitag, 31.07.2020, 13.05 Uhr: In Hessen steigt die Zahl der bestätigten Corona-Infektion weiterhin an. Die erste Region hat nun den vom Land Hessen festgelegten ersten Schwellenwert bei Corona-Neuinfektionen überschritten. Der Wert von Infizierten pro 100.000 Einwohner ist in Offenbach innerhalb der vergangenen sieben Tage auf 21,6 gestiegen. Die erste kritische Marke, die eine „erhöhte Aufmerksamkeit“ vorsieht, liegt in Hessen bei einer sogenannten Sieben-Tages-Inzidenz von 20. Die nächste Stufe würde bei 35 erreicht. Über neue Maßnahmen will sich die Stadt Offenbach nun am Nachmittag beraten.

Corona in Hessen: Reiserückkehrer meldet sich erst spät beim Amt - Infizierte Ratshausmitarbeiter

Der Wetteraukreis liegt zwar unter dem Schwellenwert. Hier macht jedoch aktuell die Sorglosigkeit eines Reise-Rückkehrers fassungslos. Der Mann hatte im Urlaub in Südeuropa offenbar unmittelbaren Kontakt mit einem Corona-Infizierten*. Weil er die Meldung des Reiseveranstalters jedoch für einen Scherz hielt, meldete er sich erst nach mehr als einer Woche beim Gesundheitsamt. Und das auch erst, nachdem typische Symptome bei ihm aufgetreten waren. Auf das Gesundheitsamt komme nun viel Arbeit zu, um die Kontaktpersonen zu ermitteln.

Drei Corona-Infektionen gab es unterdessen auch bei Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Reichelsheim im Wetteraukreis. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt hat der Bürgermeister deshalb die Stadtverwaltung für den Publikumsverkehr für Donnerstag (30.07.2020) und den heutigen Freitag (31.07.20) geschlossen. Proben der restlichen Mitarbeiter wurden genommen, die Ergebnisse sollen im Laufe des Tages feststehen.

Corona in Hessen: Neuinfektionen in vielen Landkreisen – Fallzahlen steigen weiter

+++ 20.04 Uhr: In der Wetterau musste ein Rathaus wegen einer Corona-Infektion am 30. und 31 Juli vollständig geschlossen werden. Drei Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung in Reichelsheim hatten sich mit dem Virus angesteckt. Alle Beschäftigten der Stadtverwaltung sollen jetzt auf das Coronavirus getestet werden.

Infolge des Vorfalls wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass Menschen, die Kontakte zu Infizierten hatten, zwei Wochen in Quarantäne zu gehen. Damit sollen Vorfälle wieder der in der Stadtverwaltung Reichelsheim verhindert werden.

Corona-Neuinfektionen in vielen Landkreisen in Hessen

Update vom Donnerstag, 30.07.2020, 15.40: Die Zahl der bestätigten Fälle des Coronavirus in Hessen ist am Donnerstag um 89 gestiegen. In Hessen insgesamt gibt es nun 11.895 Fälle, im Vergleich zu 11.806 Fällen am Vortag, teilte das Sozialministerium mit.

Die höchste Zahl an Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden gab es in Wiesbaden (12) und im Kreis Offenbach (10). Im Schwalm-Eder-Kreis gab es einen weiteren Todesfall durch Covid-19. Insgesamt sind in Hessen nun 519 Personen am Coronavirus verstorben.

Corona in Hessen: Fahlzahlen steigen weiter

Update vom Mittwoch, 29.07.2020, 15.26: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Hessen ist am Mittwoch um 63 Fälle gestiegen. Insgesamt wurden nach 11 743 Fällen am Vortag nun 11 806 Infizierte registriert, teilte das Sozialministerium in Wiesbaden mit. Die Zahl der Todesfälle, die mit der Erkrankung Covid-19 in Verbindung gebracht werden, blieb bei 518.

Der Schwellenwert für eine Verschärfung der Beschränkungen des öffentlichen Lebens liegt bei 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Ab 20 Neuinfektionen stehen die betroffenen Regionen unter genauerer Beobachtung, es kann erste lokale Beschränkungen geben.

Den höchsten Wert in Hessen hat in dieser Betrachtung derzeit die Stadt Offenbach mit 17, gefolgt von Darmstadt (16), vom Schwalm-Eder-Kreis (13) und vom Rheingau-Taunus-Kreis (12). In der Statistik des Ministeriums werden nur Angaben erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt wurden. Die Angaben können von denen der Landkreise abweichen.

+++ 14.35 Uhr: Das Hessische Sozialministerium veröffentlicht am Nachmittag die aktuellen Corona-Fallzahlen für das Land. Nach Angaben des täglichen Bulletin des Sozialministeriums gibt es in Hessen am Dienstag (28.07.2020, Stand 14.00 Uhr) 11.743 bestätigte Corona-Fälle. Das sind 58 Fälle mehr als noch am Vortag.

Corona in Hessen: Kein Anstieg der Todesfälle nach Covid-19

Die Zahl der Todesfälle hat sich nicht verändert. Damit sind in Hessen weiterhin insgesamt 518 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Corona in Hessen: Massenhafter Urlauber-Ansturm auf kostenlose Corona-Tests

Erstmeldung vom Dienstag, 28.07.2020: Frankfurt – In Hessen ist bei den Sommerferien schon wieder Halbzeit und die Zahl der Neuinfizierten mit dem Coronavirus steigt an. Ein „erheblicher Anteil“ der Infektionen sei auf Reiserückkehrer zurückzuführen, heißt es aus dem Hessischen Sozialministerium. Die Behörde hat daraufhin ihren Widerstand gegen massenhafte Corona-Tests* abgelegt.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten in der vergangenen Woche beschlossen: Alle Urlaubs-Heimkehrer aus Gebieten, die das Robert-Koch-Institut als „Risikogebiet“ einstuft, sollen sich kostenlos und direkt am Flughafen auf das Coronavirus* testen lassen können. Denn wer aus einem Risikogebiet zurückkehre, könne mit einem negativen Testergebnis die zweiwöchige Quarantäne umgehen.

Urlaub im Risikogebiet: Corona Testzentren an deutschen Flughäfen

Reisende können sich schon seit einer Weile an zwei Standorten am Flughafen Frankfurt auf Corona testen lassen. Bisher ist das Angebot noch kostenpflichtig. Der Betreiber „Centogene“ verlangt für einen Schnelltest 139 Euro. Mit einigem Vorlauf kostet der Test 59 Euro.
Am größten Flughafen Deutschlands bei Frankfurt wird es zunächst auch noch keine kostenlosen Corona-Tests für Auslandsurlauber geben. Der Flughafenbetreiber Fraport verwies am Montag erneut auf ungeklärte Fragen etwa zur Trägerschaft und Kostenübernahme. Man befinde sich in enger Abstimmung mit den Behörden, sagte ein Unternehmenssprecher. 

„Es gibt dafür keine Grundlage“ - Kostenlose Corona-Tests aktuell noch nicht durchführbar

Und genau das sei das Problem. Der Ansturm auf die kostenlosen Tests in Hessen* ist groß. Doch die Strukturen sind noch im Aufbau - und ein Gesetz fehlt auch noch. Am Montag (27.07.2020) wollten sich bereits viele Reiserückkehrer kostenlos auf Corona testen lassen. Sie wurden enttäuscht. „Es gibt dafür keine Grundlage“, sagt Alexander Kowalski, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KVH). Das Gesetz, das die Grundlage für die kostenlosen Corona-Tests darstellen soll, ist aktuell noch in Arbeit.
Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssten sich also weiterhin in eine zweiwöchige Quarantäne begeben.

Stark nachgefragt: das Testcenter am Frankfurter Flughafen. 

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen des Sozialministeriums

Nach Angaben des Sozialministeriums gibt es in Hessen am Montag (27.07.2020) 11.685 bestätigte Corona-Fälle. Das sind fünf mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle hat sich nicht verändert. Damit sind in Hessen weiterhin insgesamt 518 Menschen an Covid-19 gestorben.

Den Angaben zufolge arbeitet das Sozialministerium „mit Hochdruck“ an den organisatorischen Strukturen für die kostenlosen Corona-Tests. „Angestrebt werden möglichst umfangreiche Testmöglichkeiten.“ Involviert ist auch das Frankfurter Gesundheitsamt. „Die Kapazitäten am Flughafen werden ausgebaut“, sagt der Infektiologe Udo Götsch. Der Experte mahnt aber auch, dass ein negatives Testergebnis nur eine Momentaufnahme sei. iwe/svw (mit dpa) *fnp.de, hna.de, op-online.de, wlz-online.de, wetterauer-zeitung.de, hanauer.de und fr.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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