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Frankfurt hofft auf mehr Tourismus

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Frankfurt
Nur wenige Menschen flanieren am Abend über den Römerberg. © Boris Roessler/dpa/Archivbild

Nach dem pandemiebedingten Einbruch hofft Frankfurt für 2022 wieder auf mehr Gäste. 2021 zählte die Stadt 4,2 Millionen Übernachtungen - ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber 2020, aber 65,5 Prozent weniger als im Vor-Corona-Jahr 2019, wie Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Mittwoch erklärte. Das möge ernüchternd erscheinen, sagte Feldmann, „aber es gibt Lichtblicke“.

Frankfurt/Main - Den größten Rückgang habe man im ersten Quartal verbucht, „danach ging es jedoch deutlich bergauf“.

Die Stadt rechnet 2022 mit weiteren Erleichterungen für den weltweiten Reiseverkehr und in der Folge mit einer Erholung der touristischen Nachfrage. Für Konferenzen und Ausstellungen zeichne sich bereits jetzt eine starke Nachfrage für die Sommermonate ab.

2021 waren vor allem ausländische Touristen weggeblieben: Die Zahl der internationalen Übernachtungen sank im Vergleich zu 2020 um weitere 7,4 Prozent auf 1,3 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen aus Deutschland stiegen um 7,8 Prozent auf knapp 2,9 Millionen.

Das Beherbergungsgewerbe leide noch immer unter der Corona-Pandemie und deren Folgen, sagte Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH. „Die mittel- und langfristigen Auswirkungen der Pandemie auf die Vielfalt des Hotelangebotes in Frankfurt am Main sind zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.“ dpa

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