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Etliche Klagen gegen neue Windenergieanlagen in Hessen

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Hessens Umweltministerin Hinz
Priska Hinz spricht während einer Diskussionsrunde. © Arne Dedert/dpa/Archivbild

In Hessen sind 1141 Windenergieanlagen mit einer Gesamthöhe von mehr als 50 Metern in Betrieb. Davon stehen die meisten Windräder im Vogelsbergkreis sowie in den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Kassel, wie Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) auf eine Kleine Anfrage des fraktionslosen Abgeordneten Rolf Kahnt in Wiesbaden mitteilte. Weitere 120 Windenergieanlagen befänden sich vor der Inbetriebnahme.

Wiesbaden - Davon seien jedoch 83 dieser Anlagen vor Gericht beklagt.

Insgesamt sind nach Angaben der Umweltministerin rund 1,9 Prozent der Landesfläche als Vorranggebiete für Windenergie durch die Regionalplanung festgelegt. Damit sei Hessen eines von nur zwei Bundesländern, die das neue Zwei-Prozent-Ziel des Bundes annähernd erreicht haben. Weitergehende Maßnahmen in Hessen seien deshalb derzeit nicht erforderlich.

Im Durchschnitt benötigte ein Genehmigungsverfahren laut Ministerium ab Antragstellung bis zur Genehmigung in den vergangenen fünf Jahren etwa zehn Monate. Bis zur Inbetriebnahme der Anlage vergehe ab Genehmigung im Durchschnitt etwa ein Jahr. Derzeit gebe es im Land 141 stillgelegte Windenergieanlagen, berichtete Hinz. Die Ursache seien vor allem abgelaufene Betriebs- und Laufzeiten. dpa

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