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Drogendealer verhaftet: Polizei Gießen findet Kokain im Wert von 75.000 Euro

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Von: Christoph Sahler

Gießener Drogenermittler finden auf der Suche nach einem Verdächtigen dessen Komplizen und rund ein Kilo Kokain. Beide Männer sind inzwischen verhaftet.

Gießen - Die Polizei Gießen hat zwei Männer wegen des Verdachts des Drogenhandels festgenommen. Das geht aus einem Polizeibericht vom Montag (12. September) hervor. Demnach erhielten Mitarbeiter des Rauschgiftkommissariats der Kriminalinspektion Gießen bereits vor mehreren Monaten Hinweise, die sie dazu veranlassten, einen Durchsuchungsbeschluss durch die Staatsanwaltschaft für die Wohnung eines 29-Jährigen zu erwirken.

Ende August suchten die Drogenermittler dann die verdächtige Wohnung auf. „Auf Klingeln und Klopfen wurde nicht geöffnet, obwohl sich in der Wohnung offensichtlich eine Person aufhielt“, berichtet die Polizei. Die Beamten hätten sich daraufhin gewaltsam Zutritt verschafft und einen Mann ohne festen Wohnsitz angetroffen. Der 69-Jährige sei gerade dabei gewesen, Drogen im Waschbecken zu entsorgen, was die Polizisten verhinderten.

Rund ein Kilo Kokain haben Beamten der Gießener Polizei sichergestellt.
Rund ein Kilo Kokain haben Beamten der Gießener Polizei sichergestellt. Die Drogen haben einen Straßenverkaufswert von etwa 75.000 Euro. © IMAGO/Symbolbild

Drogenermittler der Polizei Gießen stellen Kokain sicher - Zwei Männer festgenommen

Letztlich stellten sie rund 1,1 Kilogramm Kokain sowie zahlreiche Utensilien zum Portionieren und Verpacken von Drogen sicher. Nach Schätzungen der Experten hat das Koks einen Straßenverkaufswert von circa 75.000 Euro. Den 29-jährigen Mann, nach dem die Beamten eigentlich suchten, nahmen sie wenig später fest. Gegen ihn ermittelten Polizei und Staatsanwaltschaft bereits in mehreren Fällen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Sein 69-jähriger Komplize ist bisher noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten.

Die beiden Männer wurden nun unter anderem wegen des Verdachts des Handelns mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehle wegen Fluchtgefahr. (csa)

Weitere Geschichten aus dem Rauschgift-Milieu: Eine Frau aus Sevilla soll den Transport großer Drogenmengen in den Raum Gießen eingeleitet haben.

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