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Drei Millionen Euro für Virusforschung: Neue Professur

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Universität
Ein leerer Hörsaal an einer Universität. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Das Land Hessen und die Willy Robert Pitzer Stiftung unterstützen die Virusforschung der Frankfurter Goethe-Universität in den kommenden zehn Jahren mit mehr als drei Millionen Euro. Das Geld soll in Sach- und Personalkosten fließen, wie die Universität am Donnerstag mitteilte. Im Zentrum steht eine weitere Professorenstelle, die derzeit ausgeschrieben ist.

Frankfurt - Zunächst fördert das Land das Institut für Medizinische Virologie von Direktorin Sandra Ciesek über die sogenannte „LOEWE-Spitzen-Professur“ fünf Jahre lang mit 1,4 Millionen Euro. Im Anschluss gibt die Stiftung für weitere fünf Jahre 1,75 Millionen Euro.

„Das SARS-CoV-2-Virus hat unser Leben in den letzten zwei Jahren stark geprägt. Gerade durch die Leistungen der Wissenschaft konnten wir dem Virus schnell etwas entgegensetzen. Um auch künftig gut vorbereitet zu sein, bedarf es Spitzenforschung auf dem Gebiet der Virologie“, sagte Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität.

„Viele der neuen Viruskrankheiten der vergangenen Jahre wurden durch RNA-Viren ausgelöst, zum Beispiel Ebola, MERS oder SARS“, ergänzte Ciesek. „Um auf neue pathogene Viren gut vorbereitet zu sein, müssen wir noch besser verstehen, wie sie im Menschen wirken und wie sie sich verbreiten.“ dpa

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