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DFB und DFL unterstützen Ausschluss von Russland

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Der DFB und die DFL haben die Entscheidung des Weltverbandes FIFA und der europäischen Fußball-Union UEFA befürwortet, Russland wegen des Überfalls auf die Ukraine von allen internationalen Wettbewerben auszuschließen. „Wer Gewalt ausübt, wer Menschen und Menschenrechte verletzt, wer Krieg führt, verlässt mit seinen Bürgerinnen und Bürgern die Gemeinschaft des Sports“, hieß es am Montagabend in einer Reaktion des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Frankfurt/Main - Ebenso unterstützt der DFB den Beschluss der UEFA, die Zusammenarbeit mit dem russischen Sponsor Gazprom mit sofortiger Wirkung zu beenden. Davon betroffen ist neben der Champions League und den Nationalmannschafts-Wettbewerben auch die EURO 2024 in Deutschland.

Die Deutsche Fußball Liga zitierte Geschäftsführerin Donata Hopfen. „Ein internationaler Wettbewerb unter Beteiligung russischer Mannschaften ist in der aktuellen Lage unvorstellbar, während Russland die Ukraine angreift und unschuldige Menschen um ihr Leben und ihre Heimat fürchten müssen“, sagte sie. Auch wenn die Entscheidung russische Sportler, Clubs und Fans betrifft, die nicht für die aktuelle Situation verantwortlich sind, „ist dieser Schritt derzeit unumgänglich“, betonte Hopfen.

Die gemeinsame Entscheidung der FIFA und der UEFA bedeutet unter anderem, dass Bundesligist RB Leipzig vorzeitig im Viertelfinale der Europa League steht. Die im März angesetzten Achtelfinalspiele zwischen Leipzig und Spartak Moskau finden nicht statt. Nach den entsprechenden UEFA-Regularien ist RB damit automatisch eine Runde weiter. „Auch wenn wir der Meinung sind, dass Sport grundsätzlich verbindet, verstehen und unterstützen wir diese Entscheidung und hoffen, dass bald eine friedliche Lösung des Konfliktes gefunden wird“, teilte der Verein aus Sachsen mit. dpa

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